Sport kompakt

Nach Pleite

YB-Fans bewerfen Polizei in Sitten mit Steinen

27.02.14, 12:52 27.02.14, 13:38

Nach der 0:3-Niederlage der Young Boys gegen den FC Sion ist es am Mittwochabend in Sitten zu Ausschreitungen von YB-Fans gekommen. Die frustrierten Berner Fans warfen Steine gegen Polizeikräfte, während diese Pfefferspray einsetzten, wie die Walliser Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte.

Rund 250 Fans reisten im Extrazug an. Die Bahnpolizei hatte Gitter installiert, um die Sicherheit am Bahnhof zu verstärken und um zu verhindern, dass die Fans ins Stadtzentrum gehen. Der anschliessende Marsch zum Stadion verlief laut Polizei ohne Zwischenfälle.

Auf dem Rückweg zum Bahnhof hingegen hätten Berner Fans versucht, die übliche Route zum Extrazug zu verlassen. Dabei bewaffneten sie sich gemäss Polizeimitteilung mit Steinen und warfen diese gegen die Polizei. Um weitere Ausschreitungen zu verhindern und die YB-Fans zum Besteigen des Zuges zu bewegen, setzte die Polizei Pfefferspray ein. Verletzt wurde niemand. (si)

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wehe, wenn sie losgelassen … Die Krawalle in Basel werden Folgen haben

Welch verrücktes Spiel! Der FC Basel macht gegen den FC Sion aus einem 0:1 ein 5:1 – und dazwischen kommt es zur Eskalation. Ein Fahnenklau ist neben diversen Geschossen und einem Platzsturm, noch das kleinste Übel.

Drinnen im Joggeli hüpfen die FCB-Fans und johlen: «Wär nid gumpet, isch kei Basler, hei, hei, hei!» So eben hat ihr Klub einen 0:1-Rückstand innert einer Minute in ein 2:1 verwandelt. Dann plötzlich ein Knall. Und noch einer. Draussen vor dem Stadion wüten die Sion-Fans, bewerfen Polizisten mit Steinen und Flaschen. Die Beamten beruhigen die Gemüter mit Gummischrot.

Die Spieler sitzen in den Untiefen des Joggeli, als die Eskalation ihren Anfang nimmt. Drei FCB-Fans rennen aus dem an den …

Artikel lesen