Sport kompakt
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Blatter lobt und tadelt den Emir von Katar wegen der Arbeitsbedingungen auf den WM-Baustellen

Blatter Scheich FIFA

Waren gut drauf: Blatter und der Emir. Bild: FIFA

FIFA-Präsident Sepp Blatter hat sich kurz vor dem Entscheid über den genauen Spieltermin der Fussball-WM 2022 mit dem Emir von Katar getroffen. Dabei ging es heute Vormittag im Al Bahr Palast auch um die international kritisierten Arbeiterrechte im Emirat. Blatter mahnte nach FIFA-Angaben weitere Fortschritte zur Verbesserung der Lage auf den Baustellen des Landes an. Dies sei nur durch «gemeinsame Anstrengungen aller Beteiligten – von den Baufirmen bis zu den Behörden» möglich, wird Blatter zitiert.

Gleichzeitig lobte der 78-Jährige das «persönliche Engagement» des Emirs Scheich Tamim bin Hamad Al Thani. Katar steht wegen der miserablen Arbeitsbedingungen für Gastarbeiter auf den Baustellen des Landes nach wie vor weltweit in der Kritik.

Das FIFA-Exekutivkomitee will am Donnerstag und Freitag in Zürich den genauen WM-Termin beschliessen. Nach einer Empfehlung der FIFA-Task-Force für den Terminkalender 2018-2024 gilt ein Turnier im November/Dezember als sicher. Offen ist noch die genaue Dauer und wann das Finalspiel stattfinden soll. (ram/si/dpa)



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die ganze Welt ist entsetzt! Katar und Russland kriegen den Zuschlag für die Fussball-WM

03. Dezember 2010: Die Empörung am Tag nach der WM-Vergabe an Russland und Katar ist gross. Aus allen Rohren schiessen die Medien gegen Sepp Blatter und seine FIFA. Besonders harsch ist die Kritik in England.

Am Freitagmorgen des 3. Dezember 2010 gibt es in England nur ein Thema: die FIFA und Sepp Blatter. Selten wehte einem Schweizer auf der britischen Insel so viel Hass entgegen wie an jenem Dezembertag. Keine Zeitung, kein Pubgespräch, in dem der FIFA-Boss und seine Organisation unbescholten davonkommen. 

Rückblende: Zürich, Donnerstagabend, 2. Dezember 2010, kurz nach 17 Uhr: Die englische Delegation rund um Prinz William, David Cameron und David Beckham traut ihren Augen nicht. Vor …

Artikel lesen
Link zum Artikel