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Höchststrafe wegen Spielmanipulation

Ex-Sion-Spieler Kuljic wegen Wettbetrugs zu fünf Jahren verurteilt

Former soccer player Sanel Kuljic arrives for the first round of a trial at the main court in Graz, Austria, Friday, Aug. 8, 2014. Five former players and five other suspects are set to appear in a criminal court at the start of a 10-day trial for their alleged involvement in a match-fixing scandal that rocked Austrian football last year. The players allegedly received between 7,000 and 25,000 Euros (US dollar 9,375- 33,485) per match to influence the outcome of the games, enabling their backers from Austria, Albania, Serbia and Chechnya to earn betting profits. (AP Photo/Hans Punz)

Sanel Kuljic im Gerichtssaal. Bild: Hans Punz/AP/KEYSTONE

Der frühere österreichische Internationale Sanel Kuljic ist in Graz wegen Wettbetrugs zu fünf Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Der ehemalige Spieler von Sion und Neuchâtel Xamax wurde für acht Spielmanipulationen schuldig gesprochen und erhielt die höchste Strafe aller zehn Angeklagten.

Acht Personen wurden zu Haftstrafen zwischen einem und drei Jahren verurteilt, zwei wurden freigesprochen. Im Prozess ging es um Absprachen zwischen Spielern, um bei Partien bestimmte Ergebnisse zu erreichen, um Erpressung, Bestechung und Nötigung

Die Spieler sollen laut Anklageschrift vorgetäuscht haben, mit vollem Einsatz zu spielen. Tatsächlich sollen sie aber bewusst versucht haben, so unauffällig wie möglich eine schwache Leistung zu erbringen. Um sich gegenseitig zum Weitermachen zu zwingen, sollen die Angeklagten einander auch bedroht haben. (pre/si)



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