Sport kompakt

Der FC Basel knackt beim Umsatz die 100-Millionen-Marke und macht 15 Millionen Gewinn

04.03.15, 15:09 04.03.15, 19:48

105 Millionen Franken Umsatz beim Liga-Krösus. Bild: KEYSTONE

Der FC Basel erzielt 2014 einen Umsatz von 105 Millionen Franken. Als erster Schweizer Klub übertrifft er damit die 100-Millionen-Marke. 

Den Einnahmen von 105 Millionen Franken, die die FC Basel 1893 AG generierte, stehen Ausgaben in Höhe von 90 Millionen Franken gegenüber. Die 15 Millionen Gewinn werden aus steuerlichen Überlegungen als Abschreibungen auf Transferrechte verbucht. 

Zum dritten Mal in Folge erwirtschaftete der FCB einen zweistelligen Millionenbetrag als Überschuss. Zum guten Ergebnis haben nicht nur die sportlichen Erfolge mit Meistertitel, Champions League und Europa-League-Viertelfinal beigetragen, sondern auch die Transfererlöse (36 Mio. Franken) durch die Verkäufe, insbesondere von Mohamed Salah (Chelsea), Yann Sommer (Mönchengladbach) und Valentin Stocker (Hertha Berlin). 

FCB-Finanzchef Stephan Werthmüller, der die erfreulichen Zahlen präsentierte, kann mit einer gewissen Gelassenheit in die Zukunft blicken. Das Eigenkapital beträgt 33 Millionen Franken, wobei es noch stille Reserven gibt, wie die Abbuchung des diesjährigen Gewinns zeigt. Daran, dass der Schweizer Meister auf ausserordentliche Einnahmen angewiesen ist, ändert sich aber nichts. Das strukturelle Defizit beträgt rund 15 Millionen Franken. (si) 

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Diese 9 Gefahren lauern vor der Meister-Erlösung nach 32 Jahren noch auf YB 

Sieben Punkte Vorsprung weist YB auch nach dem zweiten Direktduell der Saison auf Basel aus. Aus eigener Kraft kann der achtfache Meister den Titel nicht mehr verteidigen. Die Young Boys können sich nur noch selbst schlagen. Das sind die neun Gefahren auf dem Weg zur Meisterschaft.

Seit 1986 wartet YB auf den zwölften Meistertitel. Selbst Xamax, Aarau, Servette, Sion, GC oder Luzern warten weniger lange auf die Trophäe. Die Vize-Meisterschaften von 2004, 2008, 2009, 2010, 2015, 2016 und 2017 sind auch kein Trost. Aber jetzt, 2018 soll es klappen. Allerdings lauern noch Gefahren auf das Team von Adi Hütter.

Unvergessen sind die beiden Finalissimas zwischen YB und Basel 2008 und 2010. Ein Sieg und die Berner hätten den Titel geholt. Beide Partien gingen 0:2 verloren. Klar: …

Artikel lesen