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24-Stunden-Rennen

Fässler triumphiert zum dritten Mal beim Klassiker in Le Mans

15.06.14, 15:15 15.06.14, 16:07

Marcel Fässler gewinnt in einem Audi zum dritten Mal das 24-Stunden-Rennen in Le Mans. Mit dem Schwyzer steigt ein anderer Schweizer aufs Podest. Sébastien Buemi wird in einem Toyota Dritter.

Fässler siegte an der Seite des Deutschen André Lotterer und des Franzosen Benoît Tréluyer in einer von zahlreichen Zwischenfällen und Führungswechseln geprägten Prüfung. Auch das am Ende dominierende Trio, das an der Sarthe schon 2011 und 2012 triumphiert hatte, kam nicht ohne Zwischenfall durch.

LE MANS, FRANCE - JUNE 14:  Audi Sport Team Joest, Audi R18 E-Tron Quattro of Marcel Fassler, André Lotterer, Benoit Treluyer on June 14, 2014 in Le Mans, France.  (Photo by Andrew Hone/Getty Images)

Marcel Fässlers Teamkollege fährt in den Sonnenuntergang. Bild: Getty Images Europe

Fässler und seine Mitstreiter hatten nach zwei Dritteln des Pensums bereits einmal mit mehr als zwei Runden Vorsprung in Führung gelegen, als am Audi mit der Bezeichnung R18 e-tron quattro der Turbolader streikte und ausgewechselt werden musste.

Vorjahresgewinner Kristensen, in Le Mans mit neun ersten Plätzen Rekordsieger, Di Grassi und Gené sicherten sich Platz 2 und sorgten so für einen weiteren Doppelerfolg für Audi. Die Marke aus Ingolstadt ist im neuen Jahrtausend die Dominatorin schlechthin. Von den 15 Austragungen seit 2000 hat Audi 13 gewonnen.

Sébastien Buemi, der es mit seinem Team als Dritter aufs Podest schaffte, sah seine Siegeschancen schon früh arg kompromittiert. Nicolas Lapierre, neben dem Briten Anthony Davidson Teamkollege des Waadtländers, war bereits in der Startphase in einen Unfall verwickelt, was umfassende Reparatur-Arbeiten nach sich zog. Als der Toyota wieder renntüchtig war, hatte der Rückstand acht Runden betragen. 

Neel Jani unterwegs. Bild: KEYSTONE

Nach ebenfalls nur wenigen Runden sah sich Neel Jani, der sich am Steuer des einen Porsche mit dem Franzosen Romain Dumas und dem Deutschen Marc Lieb abwechselte, mit technischen Problemen konfrontiert. Der Seeländer musste noch vor Ablauf der ersten halben Rennstunde einen unplanmässigen Stopp einlegen, um Teile des Treibstoffsystems austauschen zu lassen.

Jani und seine beiden Partner fielen dadurch mit einem Rückstand von fünf Runden weit zurück. Gleichwohl hatten sich die drei vor den abschliessenden zwei Stunden bis an die vierte Stelle vorgearbeitet. Das streikende Getriebe machte ihnen aber einen weiteren Strich durch die Rechnung. Jani und Co. fielen dadurch auf Platz 11 zurück.

(pre/si)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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