Sport kompakt
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Sieg ist Sieg»: Trotz Fehlerorgie kämpft sich Novak Djokovic in Indian Wells in die nächste Runde

epa04665590 Novak Djokovic of Serbia reacts during his third round match against Albert Ramos-Vinolas of Spain at the BNP Paribas Open tennis tournament in Indian Wells, California, USA, 16 March 2015. Djokovic later won the match.  EPA/MICHAEL NELSON

Uff, das war knapp. Novak Djokovic kämpft sich in die nächste Runde. Bild: MICHAEL NELSON/EPA/KEYSTONE

Novak Djokovic erwischte am Montagabend nicht seinen besten Tag. Immerhin gewann die Weltnummer 1 trotz 32 unerzwungenen Fehlern 7:5, 6:3 gegen Albert Ramos-Viñolas (ATP 68). «Sieg ist Sieg», meinte der Titelverteidiger in Indian Wells danach.

Vor allem der erste Satz zwischen Djokovic und dem Sandplatz-Spezialisten Ramos-Viñolas verlief äusserst kurios. Der Spanier schlug keinen einzigen Winner – und verlor dennoch nur knapp. «Vor allem von der Grundlinie aus spielte ich nicht gut», gab Djokovic, der in der kalifornischen Wüste seinen vierten Titel anstrebt, offen zu. «Ich werde morgen (am Dienstag, d. Red.) im Training an meiner Balance arbeiten müssen.» Gegen einen stärkeren Gegner als Ramos-Viñolas wird sich der Serbe nicht so viele Fehler leisten können.

Das gilt bereits für den Achtelfinal, in dem Djokovic am Mittwoch auf den amerikanischen Aufschlagkönig John Isner (ATP 20) trifft. Der 2,08-m-Riese spielt in Indian Wells meist stark. Im vergangenen Jahr verlor er im Halbfinal gegen Djokovic, 2012 gewann er gegen den Serben, ehe er im Final Roger Federer unterlag. «Wenn er beim Service einen guten Tag erwischt, wird es ganz schwer für mich», weiss Djokovic.

Australian-Open-Finalist Andy Murray verlor zwar gegen den Deutschen Philipp Kohlschreiber (ATP 29) einen Satz. Mit Ausnahme von zehn Minuten im zweiten Satz machte die Weltnummer 4 beim 6:1, 3:6, 6:1-Sieg aber einen starken Eindruck. Roger Federer spielte die Drittrunden-Partie gegen seinen Australian-Open-Bezwinger Andreas Seppi (ATP 33) erst in der Nacht auf heute. (si/twu) 

Ungewohnte «Pressekonferenz» nach dem Match.



Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Depressiv, oft verletzt und mit Rücktrittsgedanken – aber Del Potro ist wieder da

Auf dem Weg in seinen zweiten US-Open-Final in New York gegen Novak Djokovic profitierte Juan Martin Del Potro im Halbfinal von der Aufgabe von Rafael Nadal. Der Argentinier weiss, was es heisst, verletzt zu sein, und stand 2015 kurz vor dem Rücktritt.

Einer weiteren, vierten Operation am Handgelenk stimmte er zu. «Ich sagte mir, es ist die letzte. Eine weitere will ich nicht riskieren.» Sein rechtes Handgelenk hatte Juan Martin Del Potro 2010 operiert, zwei weitere Eingriffe folgten vier Jahre später an der linken Hand. Die Probleme aber blieben, Besserung war nicht in Sicht. «Es war der schlimmste Moment. Ich fand keinen Ausweg mehr und war mehrere Monate depressiv.» Del Potro stand kurz davor, seine Karriere zu beenden.

«Das ist nun aber …

Artikel lesen
Link to Article