Sport kompakt

ATP 500 in Rotterdam

Stan Wawrinka putzt auch Gilles Muller weg und steht im Halbfinal

13.02.15, 21:19 13.02.15, 23:28

Stan Wawrinka feiert gegen Muller bereits seinen 12. Saisonsieg. Bild: Peter Dejong/AP/KEYSTONE

Stan Wawrinka steht beim ATP-Turnier in Rotterdam in den Halbfinals. Der Romand besiegt den Luxemburger Gilles Muller 7:6 (7:3), 6:3.

Wawrinka ist während der ganzen Partie der Chef auf dem Platz. Im ersten Satz bringt er all seine Aufschlagspiele zu null (!) durch. Gleichwohl muss er sich den Satz im Tiebreak sichern, da er den Breakball zur 4:2-Führung nicht nutzen kann. Die einzige Schwächephase zieht der Schweizer gegen die Nummer 37 im Ranking zu Beginn des zweiten Umgangs ein. Muller macht den 0:1-Rückstand gleich mit dem Rebreak wett. Der Luxemburger gerät aber wiederholt unter Druck und muss im sechsten Game den vorentscheidenden Aufschlagverlust hinnehmen.

Wawrinka, derzeit als Nummer 8 geführt, erhöht in den Direktbegegnungen gegen Muller auf 2:0. Bereits zu Beginn des Jahres beim Turnier in Chennai (Ind) hatte der Schweizer den Luxemburger im Griff gehabt. Der Lausanner feiert bereits seinen zwölften Saisonsieg. Sein einziger Bezwinger in diesem Jahr bleibt Novak Djokovic. Mit dieser Form kann der Schweizer in Rotterdam den neunten Turniersieg seiner Karriere anstreben.

Im Halbfinal trifft Stan Wawrinka nun auf den kanadischen Aufschlag-Giganten Milos Raonic. (dux/si)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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Wawrinka gewinnt gegen Martschenko nach Zwischentief in vier Sätzen – Murray in Topform

Stan Wawrinka steht beim US Open zum vierten Mal in Folge in den Viertelfinals. Der als Nummer 3 gesetzte Lausanner setzt sich gegen den Ukrainer Ilja Martschenko 6:4, 6:1, 6:7 (5:7), 6:3 durch.

Einen Tag nach dem Beinahe-Aus gegen den Briten Daniel Evans geriet Wawrinka kein zweites Mal gegen einen Aussenseiter in arge Bedrängnis. Mit einem Nachlassen auf der Zielgeraden verlängerte der Halbfinalist des Vorjahres die Partie gegen die ukrainische Weltnummer 63 aber unnötig. Anstatt beim Stand von 5:4 im dritten Satz zum Matchgewinn aufzuschlagen, liess er sich den Service und im folgenden Tiebreak auch den Satz abnehmen.

Abgesehen von diesem Durchhänger hatte Wawrinka den Gegner stets …

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