Sport kompakt

Mountainbike

Schurter triumphiert in Kanada und nimmt den Gesamtweltcup doch noch einmal ins Visier

04.08.14, 07:07 05.08.14, 07:19
Nino Schurter, of Switzerland, celebrates after finishing the men's cross country bike event Sunday, Aug. 3, 2014 at the UCI mountain bike world cup at Mont-Sainte-Anne in Beaupre, Quebec. Schurter finished first. (AP Photo/The Canadian Press, Clement Allard)

Schurter darf nach seinem Start-Ziel-Sieg jubeln. Bild: AP/The Canadian Press

Mountainbiker Nino Schurter präsentiert sich in Top-Form. Der Bündner gewinnt im Cross-Country-Weltcup das fünfte Rennen in Mont-Sainte-Anne (Ka). Schurter setzte sich mit 16 Sekunden Vorsprung vor seinem Erzrivalen Julien Absalon durch. Der französische Doppel-Olympiasieger thront aber immer noch mit einem komfortablen Polster an der Spitze des Weltcup-Klassements.

In den abschliessenden Rennen in Windham (USA) und Méribel (Fr) dürfte ihm der Gesamtsieg kaum mehr zu nehmen sein. In der Overall-Wertung büsst Schurter dafür, dass er das Rennen in Cairns (Au) ausgelassen hat. 

Schurters zwölfter Weltcup-Sieg war kaum gefährdet. Der dreifache Weltmeister hatte einen guten Start erwischt und dann das Geschehen mehrheitlich kontrolliert. Nachdem er sich mit Absalon abgesetzt hatte, lag er gegenüber dem Franzosen meistens im Vorteil. In den Bergauf-Passagen hatte Schurter mehr zu bieten, und nach den technisch anspruchsvollen Teilstücken muss Absalon immer wieder kleine Lücken schliessen.

Absalon war möglicherweise etwas müde, weil er erst kurzfristig nach Kanada geflogen war, nachdem er zum zweiten Mal Vater eines Sohnes geworden war. Die Vorentscheidung konnte Schurter mit einer Tempoverschärfung am ersten Anstieg der zweitletzten Runde herbeiführen. Dieser Angriff sorgte schliesslich für den Unterschied.

Dritter wurde in Mont-Sainte-Anne der Australier Daniel McConnell. Die Berner Brüder Lukas und Mathias Flückiger folgten gleich dahinter auf den Rängen 4 und 5. Der St. Galler Thomas Litscher rundete das starke Schweizer Resultat als Neunter ab. Ein paar Stunden vor dem Männer-Rennen hatte die St. Gallerin Jolanda Neff bei den Frauen triumphiert. (pre/si)

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Du glaubst, Velo-Staus vor der Ampel gibt's nicht? Ein eindrückliches Video aus Kopenhagen zeigt, wie dort eine Rush Hour aussieht

Verstopfte Strassen und Abgas-Wolken – das gehört zusammen wie die Hipster und ihre seltsamen Kånken-Fjällräven-Rucksäcke? Nicht ganz. Oder besser: Nicht in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen, die sich als Velo-Stadt einen Namen gemacht hat. Weshalb, das untermauern Zeitraffer-Videoaufnahmen, die ein Bike-Shop veröffentlicht hat. Sie zeigen die morgendliche Rush Hour um 8 Uhr, wenn Hunderttausende Menschen auf zwei Rädern zur Arbeit oder in die Schule fahren. Auf jedes Auto kommen …

Artikel lesen