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Nach Disqualifikation

Phelps will keinen geschenkten Final-Platz

Michael Phelps warms up before the upcoming Charlotte Grand Prix swimming event in Charlotte, N.C., Thursday, May 15, 2014. (AP Photo/Chuck Burton)

Michael Phelps will nicht in den Final nachrücken. Bild: AP/AP

Michael Phelps verzichtete bei seinem ersten Rennen über 200 Meter Crawl seit 22 Monaten auf den Final. Zunächst hatte der amerikanische Superstar beim Grand Prix in Charlotte im Bundesstaat North Carolina den Final als Neunter in 1:51,69 verpasst, dann aber von der Disqualifikation des französischen Olympiasiegers Yannick Agnel profitiert.

Weltmeister Agnel, der zusammen mit Phelps bei Trainer Bob Bowman in Baltimore trainiert, war zwar acht Hundertstelsekunden schneller. Er hatte aber einen Frühstart verursacht und rutschte damit aus der Wertung. Anschliessend verkündete Bowman, dass Phelps auf den Final verzichten werde. Der Rekord-Olympiasieger hatte erst vor drei Wochen beim GP-Meeting in Mesa erstmals wieder einen Wettkampf seit den Spielen 2012 in London bestritten. 

Dagegen schwamm sich Phelps in 53,26 Sekunden als Zweiter souverän in den Final über 100 Meter Delfin. Vor drei Wochen hatte er in Mesa bereits in 52,13 Sekunden überzeugt. Schneller war in Charlotte nur der Weissrusse Pawel Sankewitsch (53,23). (si) 



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