Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FIFA President Gianni Infantino makes his speech during the opening ceremony of the 66th FIFA Congress in Mexico City, Mexico, May 12, 2016. REUTERS/Edgard Garrido

FIFA-Präsident Gianni Infantino lädt die Welt ein. Bild: EDGARD GARRIDO/REUTERS

Warum die WM die Kleinen einlädt und die Champions League sie aussperrt

An der WM 2026 werden 48 Teams teilnehmen. Der Entscheid des FIFA-Rats öffnet die WM-Tore für 16 weitere Nationen. Keine Frage: Die Kleinen werden profitieren. Damit geht die FIFA den umgekehrten Weg der UEFA, welche die Kleinen zusehends aus der Champions League ausschliesst. Beiden geht's allerdings um das Gleiche.

11.01.17, 16:10 12.01.17, 06:58


Noch nicht einmal zwölf Monate ist Gianni Infantino im Amt und schon hat der neue FIFA-Präsident sein grösstes Wahlversprechen eingelöst. 2026 werden an der WM 48 statt wie bislang 32 Nationen teilnehmen. Er schlägt damit zwei Fliegen mit einer Klappe: Mehr WM-Plätze bedeuten höhere Teilnahme-Chancen für die Kleinen, die Infantino bei den nächsten Wahlen die entscheidenden Stimmen bringen sollen. Und dann ist da ja auch noch das Geld: Statt 64 Spiele werden ab 2026 80 Partien ausgetragen. Mehr Spiele heisst automatisch: mehr Einnahmen.

3,3 Milliarden Euro Gewinn machte die FIFA mit der WM 2014 in Brasilien. Nach Ausschüttung der Prämien für die Teilnehmer-Länder, die restlichen FIFA-Mitglieder und die Vereine, welche ihre Spieler abstellten, blieb dem Weltverband die Rekordsumme von 1,6 Milliarden Euro. Geld, das natürlich wieder in den Fussball investiert wird. Zumindest, wenn man der FIFA Glauben schenkt.

epa05708933 (FILE) A file picture dated 09 July 2006 shows the FIFA World Cup trophy in the hands of the cheering Italian players after the FIFA World Cup 2006 final Italy vs France in Berlin, Germany. The ruling council of FIFA on 10 January 2017 voted unanimously to expand the World Cup 2026 to 48 teams.  EPA/Bernd Weissbrod  GERMANY OUT *** Local Caption *** 02142770

Kann die WM mit 48 Teams tatsächlich noch erfolgreicher werden als mit 32 Mannschaften? Bild: EPA/DPA

Dank der neuen Mammut-WM werden die Einnahmen also weiter nach oben steigen. Für 2026 wird mit einer Zunahme von rund einer Milliarde Euro gerechnet, der Gewinn soll um rund eine halbe Milliarde Euro höher ausfallen als zuletzt in Brasilien. Die negativen Aspekte des neuen 48er-Modus werden grosszügig ausgeblendet, aufkommende Kritik wird weggelächelt.

Dass Absprachen in der Gruppenphase möglich sind, die Qualität des Turniers leiden wird und das Interesse an der aufgeblähten WM mit 80 Spielen schwinden könnte, nimmt die FIFA in Kauf. Schliesslich gilt es die Cashcow zu melken, so lange sie noch ausreichend Milch gibt.

Alle Fussball-Weltmeister

UEFA gibt Druck der Topklubs nach

Dass der Schuss auch nach hinten gehen kann, hat die UEFA in den letzten Jahren schmerzlich erfahren. Ihr Vorzeigeprodukt Champions League, das 1993 die Kommerzialisierung des modernen Fussballs initiiert hat, ist ins Wanken geraten. Die Einschaltquoten sind zwar nach wie vor hoch, doch in der Gruppenphase geraten sie immer stärker unter Druck. Duelle wie Ludogorez Rasgrad gegen Basel oder Rostow gegen Eindhoven locken ausser in den Heimatländern der Klubs kaum Zuschauer vor den TV.

Dabei hat die UEFA seit der Gründung der Champions League alles daran gesetzt, die «Liga der Besten» optimal zu verkaufen und zu vermarkten. Von zunächst acht Teams ist das Teilnehmerfeld der Gruppenphase ständig vergrössert worden. Seit der Saison 1999/2000 kämpfen 32 Teams um den Titel, die Qualifikation eingerechnet sind es gar 78.

Alle Champions-League-Sieger

Doch die UEFA hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Durch die ständig steigende Kommerzialisierung hat sich der europäische Klubfussball in eine Zweiklassen-Gesellschaft entwickelt. Auf der einen Seite die Grossklubs wie Bayern München, Manchester United oder Real Madrid, auf der anderen die (international gesehen) Kleinen wie der FC Basel, Salzburg oder Ajax Amsterdam.

Weil sich die Grossen dank ihrer wirtschaftlichen Anziehungskraft stets die besten Spieler leisten können, ist die Kluft zwischen ihnen und den Kleinen immer grösser geworden. Der letzte Champions-League-Sieger, der nicht stets im Konzert der Grossen mitspielt, war 2004 der FC Porto. Kantersiege der Topklubs sind in der Gruppenphase nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel geworden. Und spätestens ab den Achtelfinals spielen sie ohnehin unter sich, die Gruppenspiele drohen in der Bedeutungslosigkeit zu versinken.

Kein Wunder, mucksten die Topklubs zuletzt auf. Weil auch ihnen nicht entging, dass sich Duelle mit den grossen Rivalen besser vermarkten lassen, drohten sie auszusteigen und eine eigene «Superliga» zu gründen. Die UEFA musste einlenken, denn eine Champions League ohne Topklubs würde nicht mehr genügend Gewinn abwerfen. Ab der Saison 2018/19 gibt es deshalb einen neuen Verteilschlüssel für die Startplätze der Gruppenphase.

16 – also genau die Hälfte – sind dann für die vier besten Teams der vier besten Ligen Europas (derzeit jene aus Spanien, Deutschland, England und Italien) reserviert, zwei gehen für den Titelverteidiger und den Europa-League-Sieger drauf; acht Plätze erhalten die Ligen, die in der Fünfjahreswertung die Positionen fünf bis zehn belegen (derzeit Frankreich, Portugal, Russland, die Ukraine, Belgien und die Türkei). Resteuropa kann die übrigen sechs Startplätze unter sich ausmachen.

So sieht das Teilnehmerfeld der Champions League ab der Saison 2018/19 aus. bild: screenshot uefa.com

Diktiert wurde die neue Champions-League-Reform von der European Club Association, der Interessenvertretung der europäischen Fussballvereine. Sie wurde seit ihrer Gründung im Jahr 2008 von Jahr zu Jahr mächtiger. In der Exekutive der ECA sitzen Vertreter von Bayern München, Real Madrid, Manchester United, dem FC Barcelona, Juventus Turin, Milan und Arsenal – dem «Who is Who» des europäischen Klubfussballs.

Auf Druck der ECA sperrt die UEFA die kleinen Klubs also kontinuierlich aus der Champions League aus. Der Grund ist klar: Die Topklubs sorgen für das Spektakel und generieren den Grossteil des Umsatzes. Im Gegenzug erhalten die Klubs mehr Planungssicherheit, weil selbst Rang 4 in der heimischen Liga für die Qualifikation für die Königsklasse reicht.

WM ≠ Champions League

Langweilige Gruppenspiele, sinkendes Interesse, Diktat der Grossen: Droht der FIFA mit der WM in ferner Zukunft das gleiche Schicksal wie der UEFA mit der Champions League, wenn die grosse Investitionsblase platzt? Davon ist momentan nicht auszugehen. Anders als die Champions League findet die WM nur alle vier Jahre statt. Alle Augen sind dann auf das FIFA-Turnier gerichtet. Ausserdem finden deutlich weniger Gruppenspiele statt als in der Champions League, wo ja Hin- und Rückspiele ausgetragen werden.

epa05708967 (FILE) A file picture dated 26 February 2016 of Swiss Gianni Infantino reacting after being elected as new FIFA President during the Extraordinary FIFA Congress 2016 held at the Hallenstadion in Zurich, Switzerland. The 2026 World Cup will feature 48 teams after the FIFA Council on 10 January 2017 unanimously voted to expand the competition.  EPA/ENNIO LEANZA *** Local Caption *** 52612049

Infantino kann sich für seinen WM-Coup zu Recht feiern lassen. Bild: EPA/KEYSTONE

Auch fehlt der grosse Gegenspieler, wie ihn die UEFA in der ECA hat. Solange sich die grossen Fussball-Nationen und ihre Verbände nicht auf eine gemeinsame Position verständigen können, hat die FIFA bei Modusänderungen freie Hand. Die Aufstockung auf 48 Teams wird den Weltverband in absehbarer Zeit also nicht schwächen. Im Gegenteil: Indem die FIFA die kleinen Fussball-Nationen einlädt statt aussperrt, ist ihre Position stärker denn je.

Das sind die 100 besten Fussballer des Jahres 2016

Das ist der moderne Fussball

Die FIFA ist endlich die Korruption losgeworden – aber nicht so wie du denkst

So viele Schweizer Klubs hätte Liverpool statt Shaqiri kaufen können

Ausländer-Trios, werbefreie Trikots oder das Nasenpflaster – 16 Dinge, die aus dem Fussball verschwunden sind

Fussball im Jahr 2018 ist, wenn statt der Münze eine Kreditkarte geworfen wird

Diese Elf kostet mehr als eine Milliarde, aber kennst du die Top 10 für jede Position?

Der Moment, in dem ich den allerletzten Glauben an den ehrlichen Fussball verlor

Wer noch immer nicht recht wusste, was Büne mit «Pussy-Fussball» meinte: Genau DAS hier

Der Videobeweis kommt auch in der Super League – die Frage ist nur wann und wie

Alle sagen, moderner Fussball sei super. Ich sage: Im modernen Fussball haben sich Saumoden eingenistet, die mich laufend kotzen lassen

Scheichs, Tormusik oder Wappenküsser – 16 Dinge, die schleunigst wieder aus dem Fussball verschwinden sollten

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

34
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • asdf asdf 13.01.2017 10:31
    Highlight Momentan hat Europa 13 Startplätze an der WM mit 32 Teams. Umgerechnet auf eine WM mit 48 Teams bedeutet das 20 Startplätze für Europa. Demzufolge könnte man sagen z.B. die Top 8 aus Europa sind automatisch qualifiziert und der Rest spielt die restlichen Startplätze unter sich aus. Dies würde die Anzahl an unsäglichen Länderspielen, welche nur den Ligabetrieb stören, reduzieren können.
    0 0 Melden
  • asdf asdf 13.01.2017 10:23
    Highlight Einen Unterschied zwischen WM und CL sehe ich auch in folgendem Punkt. In der FIFA hat jede Nation eine Stimme, egal ob DE oder Burkina Faso. Naturgemäss gibt es viele Kleine und wenige Grosse. Infantino hat die WM aufgestockt um den kleinen Nationen zu gefallen. Sie bestimmen quasi was in der FIFA läuft. Geld verdient die FIFA aber mit diesen Ländern keines. Die finanziellen Zugpferde sind die Spitzennationen. Bei der CL haben die Clubs, welche den wirtschaftlichen und sportlichen Weg vorgeben mehr Druck ausgeübt und ihren Wünschen wurde stattgegeben.
    0 0 Melden
  • Boogie Lakeland 11.01.2017 23:01
    Highlight CL wäre eh am coolsten wenn es von Anfang an ein KO System wäre.
    Und mehr Teams an der WM muss nicht schlecht sein (auch wenn mich die Motivation dazu aneckelt...).
    Was ist mir von der EM geblieben? Die Auftritte der Waliser und Isländer sowie die sich aufopfernden Albaner. Sonst sind mir nur die CH Spiele und Deutschland-Italien in starker Erinnerung geblieben.
    Und erst genannte Teams gehören ja zu diesen “Kleinen“
    12 4 Melden
    • zsalizäme 12.01.2017 14:30
      Highlight Musste kürzlich feststellen, dass ich nicht mehr wusste, welche beiden Teams an der EM im Final gegeneinander spielten. Der Sieg der Isländer gegen England im Achtelfinale hat sich bei mir viel mehr eingeprägt. Von dem her geb ich dir recht.
      2 2 Melden
    • asdf asdf 13.01.2017 10:16
      Highlight Ich gebe euch in Bezug auf den Auftritt der Isländer recht. Man muss aber bedenken, dass sie sich auch bei einer EM mit 16 Teams qualifiziert hätten.
      1 1 Melden
  • iFaasi 11.01.2017 21:02
    Highlight Freue mich schon auf Spiele wie: Nordkorea : Burkina Faso ._.
    9 11 Melden
    • zsalizäme 12.01.2017 14:33
      Highlight Auch an der letzten WM gab es Spiele wie:
      Iran : Nigeria... War ja auch nicht so der Knaller
      1 1 Melden
  • Jol Bear 11.01.2017 19:47
    Highlight Solange es Nationalteams gibt und in einem solchen Team keine Ausländer spielen dürfen, wird die WM nicht das gleiche wie die Championsleague erleben. Einzelne reiche Klubteams können Topspieler verschiedenster Länder zusammenkaufen, entrücken deshalb den weniger Reichen. An einer WM wollen die Fans hingegen viele Topstars sehen, z.B. auch Uruguay mit Cavani, Chile mit Sanchez, Belgien mit Hazard usw., obwohl deren Länder kaum Titelchancen haben. Eine kleinere "Elite-WM" mit weniger Teams wäre sinnlos.
    17 2 Melden
  • Yes. 11.01.2017 19:06
    Highlight Im Falle der Champions League ist die Modusänderung reine Symptombekämpfung (die nicht funktioniert). Der 4./5. der Bundesliga z.B., wird in der Gruppenphase genau so von den Topclubs zerstört wie der Meister aus Holland, Griechenland, etc. Die einzige sinnvolle Massnahme, die ich sehe, wäre ein europaweiter Salarycap und eine gleichmässigere Verteilung der TV Gelder. Natürlich würde dies durch die Topclubs geblockt werden, aber so könnten auch die nationalen Ligen wieder attraktiver gemacht werden.
    36 0 Melden
    • Amboss 12.01.2017 00:18
      Highlight Nein, der Vierte aus England, Deutschland oder Italien ist Meilen besser als zB der FC Basel oder Zagreb oder Rostow.

      Salary Cap funktioniert nur in einem geschlossenen Ligasystem.

      Der einzige richtige Ausweg wäre ein europäisches Ligasystem die alles auf sich nimmt, was wir so hassen am Fussball (der Gigantismus, globale Vermarktung, Golfairlines als Sponsor etcc)

      Dahinter könnten die nationalen Meisterschaften vernünftig bestehen
      3 4 Melden
  • Hoppla! 11.01.2017 18:51
    Highlight "Indem die FIFA die kleinen Fussball-Nationen einlädt statt aussperrt, ist ihre Position stärker denn je."

    Hat beim Sepp auch prächtig geklappt. Honig ums Maul schmieren, etwas springen lassen und schon hast du sie im Boot.

    Wo fängts eigentlich Bestechung an?
    11 1 Melden
  • Amboss 11.01.2017 16:31
    Highlight Sehr gute, treffende Analyse, danke.

    Was ich mich einfach immer Frage: Weshalb will die UEFA eigentlich die nationalen Meisterschaften "ums verrecke" beibehalten? Fast wie eine heilige Kuh .
    Zwei Stärkeklassen in einer Liga ist doch nicht witzig.

    Die Welt will doch die grossen europäischen Mannschaften sehen. Warum gibt man der Welt nicht, was sie will?
    Eine echte (geschlossene) Liga der besten Teams, die dann spielt, wenn die Leute es sehen können (am Weekend).

    Dahinter könnten die nationalen Meisterschaften problemlos etwas kleiner und vor allem sinnvoll, (dh spannend) weiterbestehen.
    17 38 Melden
    • sidthekid 11.01.2017 17:36
      Highlight Man tut das nicht, weil dann z.B. ein Spiel Bayern - Barcelona "normal" würde. Das lässt sich dann beim 10te aufeinandertreffen in 3 Jahren nicht mehr verkaufen.
      Dieses Risiko ist bei einer Champions bedeutend kleiner. So einfach ist das. Die Kohle muss fliessen.
      30 1 Melden
    • Amboss 11.01.2017 17:59
      Highlight @zipfelmütze:
      Klar, aber die UEFA könnte doch so eine Liga organisieren statt des Europacups. Was spricht dagegen?

      @sid: ach komm. Sicher liesse sich dies vermarkten. Freiburg - Bayern findet auch zweimal pro Jahr statt, falls es im Pokal noch dazu kommt sind es auch dreimal. Wieso sollte Freiburg-Bayern gehen, Barcelona-Bayern aber nicht?? Unlogisch
      7 11 Melden
    • sidthekid 11.01.2017 18:22
      Highlight Freiburg - Bayern "zieht" in Deutschland. Das Spiel würde kaum TV-Zuschauer in ganz Europa generieren wie ein Spiel von Topteams, welches im CL Rahmen, vielleicht alle 4 Jahre stattfindet.
      Hier gehts um TV-Rechte, nicht um volle Stadien.
      13 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

YB ist gefangen im Niemandsland

Zwei Spiele, null Tore, null Punkte, aber ganz viel Ernüchterung: Das ist die Zwischenbilanz von YB in der Champions League. Die internationalen Auftritte stehen in starkem Kontrast zur Dominanz in der nationalen Meisterschaft.

Eine Tabelle lügt nicht. Nüchtern bilden Zahlen, schön in Kolonnen geordnet, die Wahrheit ab. Aber welche Wahrheit sehen wir, wenn wir die Zahlen der Berner Young Boys studieren?

9-0-0 lautet eine Zahlenreihe.0-0-2 eine andere.

32:6 lautet eine andere Zahlenreihe.0:6 eine andere.

In der Super League nimmt YB die Rolle des dominierenden Herrschers ein. Zwölf Punkte Vorsprung nach dem ersten Viertel der Saison! In der Champions League hingegen sind die Gelb-Schwarzen bei ihrer ersten Teilnahme …

Artikel lesen