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So lächelt die neue Nummer 1: Andy Murray steht seit heute offiziell auf dem Tennisthron. Bild: GONZALO FUENTES/REUTERS

King Andy II. – die Frauenwelt liegt ihm zu Füssen, ein exklusiver Klub gratuliert 

Andy Murray ist seit heute die 26. Nummer 1 in der Geschichte des ATP-Rankings. Der 29-jährige Schotte wird mit Gratulationen überhäuft, nur die Konkurrenz hält sich vornehm zurück.

07.11.16, 09:16 07.11.16, 12:06

Keine Frage: Andy Murray hat sich den Sprung an die Spitze mehr als verdient. Jahrelang rannte der unermüdliche Kämpfer fast aussichtslos gegen die Big 3 – Federer, Nadal und Djokovic – an und verlor seine ersten vier Grand-Slam-Finals. Mittlerweile steht seine Endspiel-Bilanz bei 3:8. Zum Vergleich: Stan Wawrinka hat alle seine drei Major-Finals gewonnen.

King Andy II. – nach Roddick ist Murray der zweite Andy auf dem Tennisthron – musste also lange untendurch: Nach einer Rückenoperation fiel die 26. Weltnummer 1 (hier geht's zur kompletten Liste) 2014 kurzzeitig sogar aus den Top 10, kämpfte sich aber wieder zurück. Er hat in der Ära der Giganten 43 ATP-Turniere gewonnen, darunter 14 bei Masters-1000-Events (zum Vergleich: Bei Wawrinka sind es 15/1).

«Es war so schwierig, das zu erreichen. Dass ich es geschafft habe, ist eigentlich die grösste Befriedigung.»

Andy Murray

Wie lange Murray auf dem Tennisthron sitzen wird, ist natürlich noch nicht klar. Mindestens zwei Wochen auf jeden Fall. Bei den World Tour Finals in London muss der Schotte ab kommendem Sonntag den ersten Angriff abwehren. 405 Punkte beträgt sein Vorsprung auf Djokovic. 

Pro Sieg in der Gruppenphase gibt es 200 Punkte, als Finalist kriegt man 400 zusätzliche Punkte, als Sieger deren 900. Maximal 1500 liegen in London also drin – die Punkte vom letzten Jahr wurden bereits gestrichen. Auf die faule Haut kann sich Murray also nicht legen. Die Gratulationen, die von allen Seiten hereinflatterten, geniessen kann er aber allemal ...

The Greatest

Der Nummer-1-Klub

Die Mutter

Die Royals

Die Ex-Coaches

Die Konkurrenz ...

... hielt sich vornehm zurück. Nur ein paar wenige gratulierten Murray auf Twitter. Stellvertretend für Stan Wawrinka ist sein Coach Magnus Norman aufgeführt.

Die Frauenwelt ...

... ging da schon offensiver ans Werk.

(pre/sda)

Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • sägsali 08.11.2016 01:32
    Highlight Geniesse die nächsten zwei Wochen Andy :)
    0 0 Melden
  • lilie 07.11.2016 12:42
    Highlight Wer vor allem hier dirch Abwesenheit glänzt, ist der gefallene König Djokovic...

    Herzliche Gratulation, Andy, well deserved! ✊
    15 5 Melden
  • Blackhawk 07.11.2016 09:31
    Highlight ahh.. auf das Bild mit der guten alten Judy im Flugzeug hätte ich jetzt ganz gut verzichten können..!
    49 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.11.2016 11:55
      Highlight Blackhawk, zum Glück muss nicht jede Familie durchleben, was die Murrays erlebten. Das schweisst zusammen und erklärt eventuell auch dir die besondere Beziehung von Judy und Andy Murray.

      http://www.focus.de/panorama/welt/mutter-packt-aus-andy-murray-ueberlebte-amoklauf-vor-18-jahren_id_3926741.html
      6 5 Melden
    • Blackhawk 07.11.2016 12:15
      Highlight Du hast recht. Zum Glück.
      Mit seiner Beziehung zu seiner Mutter habe ich auch überhaupt keine Probleme. Eher mit ihrem Verhalten während den Matches. Und dies ist dann halt der Eindruck der hängen bleibt.
      17 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.11.2016 15:10
      Highlight Blackhowk, ich vermute halt, dass Judys verhalten während den Matches auch aus diesem Erlebten stammt. Ein Urtrieb der Mutter, die jeden niederschreit, der Andy zunahe kommt, bekämpft oder was auch immer. Emotionen einen traumatisierten Mutter.
      2 2 Melden

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