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Bild: EPA/EPA

Neuer Job gefällig?

Auch mit Ihnen als Goalie hätten die Bayern ihre letzten sechs Bundesliga-Spiele gewonnen

Verrückte Bundesliga! Bayern-Trainer Pep Guardiola hat mit Manuel Neuer den aktuellen Welttorhüter des Jahres im Kader. Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass er ihn seit Wochen gar nicht brauchen würde.

Haben Sie sich schon einmal überlegt, wie viel Geld Sie in den letzten 48 Tagen verdient haben? Bei Manuel Neuer, dem derzeit offiziell besten Goalie der Welt, sind es umgerechnet ohne Prämien 1,1 Millionen Franken – wenn man dieser aktuellen Gehaltsrangliste der SportBild Glauben schenken mag.

Warum dieser Vergleich? Ganz einfach: Die «Überbayern» aus München hätten ihre letzten sechs Bundesligaspiele auch gewonnen, wenn Sie, Uli Hoeness oder ein Sack Reis im Kasten gestanden hätten. Glauben Sie nicht? Ist aber so. Hier der Beweis:

19. Runde, 02.02.2014

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Screenshot: Transfermarkt

20. Runde, 08.02.2014

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Screenshot: Transfermarkt

21. Runde, 15.02.2014

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Screenshot: Transfermarkt

22. Runde, 23.02.2014

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Screenshot: Transfermarkt

23. Runde, 01.03.2014

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Screenshot: Transfermarkt

24. Runde, 8.3.2014

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Screenshot: Transfermarkt

Alle Gegner weggeballert

Die Münchner Torfabrik hat in diesen sechs Spielen sagenhafte 24 Treffer produziert. Elf Spieler durften sich dabei als Torschützen feiern lassen. Topskorer Mario Mandzukic traf durchschnittlich einmal pro Match, Xherdan Shaqiri bringt es dank des Doppelpacks gegen Freiburg auf drei Erfolgserlebnisse. 

Weil die Mannschaft von Pep Guardiola währenddessen nur gerade 17 gegnerische Torschüsse zuliess, hätten die Bayern immer auch gewonnen, wenn jeder davon zu einem Gegentor geführt hätte. Und sind wir mal ehrlich, den einen oder anderen Ball hätten Sie als Bayern-Keeper dann schon auch noch gehalten, oder?

So, oder so – Manuel Neuer muss sich derzeit nicht vor einem Burnout fürchten. Zum Glück blieben ihm neben dem unaufgeregten Bundesliga-Alltag mit 13 Shutouts in 23 Spielen noch die Champions-League-Partien gegen Arsenal. Dort durfte Neuer gegen seinen Schulfreund Mesut Özil wenigstens einmal eine halbwegs wichtige Parade aus dem Hut zaubern.

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Manuel Neuer hält den Penalty von Arsenals Mesut Özil im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League. GIF: Youtube/Карина Гриневская

Als Oli Kahn prophehzeite, seine Sporttasche hätte mehr Schüsse gehalten als er selbst

Oliver Kahn, Manuel Neuers Vorvorgänger hatte 2001 zumindest in der Nationalmannschaft ganz andere Probleme. Nach einer 1:5-Klatsche in der WM-Quali gegen England übte er ungewohnte Selbstkritik: «Heute hätte ich meine Sporttasche ins Tor stellen können, dann hätten wir zwei Stück weniger gekriegt.»

Wenn das Manuel Neuer nicht tröstet und die Langeweile wirklich ganz schlimm wird, dann kann er sich die Zeit immer noch mit seinen aktuellen Werbespot für Coke Zero vertreiben. Der ist übrigens wirklich sehenswert.

Manuel Neuer verdreht im Werbespot für Coke Zero einem Fussballfan den Kopf. Video: Youtube/Coca-Cola Zero

Oder aber, Eren Derdiyok gibt ihm am Samstag endlich wieder einmal ernsthaft zu tun. Der Schweizer Stürmer ist im Samstagabendspiel der 25. Runde mit Bayer Leverkusen in der Allianz Arena zu Gast.



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