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Robert Lewandowski (l.): Spielt er gegen Barça mit Maske? Bild: Sebastian Widmann/freshfocus

Vor dem CL-Halbfinal: Lewandowski mit Maske beim Geheimtraining

Er will es ganz offenbar versuchen: Bayern-Stürmer Robert Lewandowski plant trotz seiner Gesichtsverletzungen einen Einsatz beim FC Barcelona. Am Montag nahm er am Geheimtraining teil – mit Maske. 

04.05.15, 14:02 04.05.15, 17:25

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Trotz seiner Gesichtsverletzung hat Robert Lewandowski am Montag an der letzten Trainingseinheit des FC Bayern München vor der Abreise zum Champions-League-Halbfinale in Barcelona teilgenommen. Der Pole lief nach Angaben des deutschen Fussball-Rekordmeisters mit einer Maske auf. Lewandowski hatte sich beim Pokal-Aus der Münchner gegen Borussia Dortmund in der Vorwoche Oberkiefer und Nasenbein gebrochen, dazu hatte er eine Gehirnerschütterung erlitten. 

Der Stürmer selbst twitterte am Sonntag ein Bild von sich mit einer schwarzen Spezialschutzmaske und meldete sich «bereit für die nächste Herausforderung». Ein Einsatz des Nationalspielers ist aber offen. «Es gibt zwei Komponenten in dieser Konstellation. Das erste ist der Arzt, das zweite der Spieler selber. Das dritte ist irgendwann die Maske», hatte Sportvorstand Matthias Sammer gesagt. 

Mit Martinez, wohl ohne Ribéry

Auch Javi Martínez, der am Wochenende beim 0:2 in Leverkusen nach achteinhalb Monaten Verletzungspause sein Startelf-Comeback gefeiert hatte, war bei der nichtöffentlichen Einheit an der Säbener Strasse dabei. 

Wenig Hoffnung besteht nach wie vor für einen Einsatz von Franck Ribéry. «Ribéry ist eher weit weg von einem Einsatz», sagte Sammer im ZDF. Der 32-Jährige sei noch nicht einmal im Lauftraining: «Wie soll das gehen?» 

Franck Ribéry dürfte in Barcelona fehlen. Bild: MICHAEL DALDER/REUTERS

Schiri als gutes Omen für die Bayern

Die Münchner reisen am Dienstagvormittag nach Barcelona, wo am Mittwoch das Halbfinal-Hinspiel ausgetragen wird. Das Abschlusstraining findet am Dienstagabend im Stadion Camp Nou statt. 

Der Schiedsrichter für die Partie in Barcelona steht inzwischen fest: Der Italiener Nicola Rizzoli. Das gab die Uefa am Montag bekannt. Die Ansetzung des 43-Jährigen ist ein gutes Omen für die Bayern. Rizzoli pfiff das WM-Finale des DFB-Teams in Brasilien und war auch Schiedsrichter beim letzten grossen Bayern-Erfolg in Europa, dem Final-Triumph in der Champions League im Mai 2013 gegen Borussia Dortmund. 

(spiegel/aha/dpa)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 04.05.2015 14:27
    Highlight Man kann doch nicht mit einer Gehirnerschütterung spielen!? Nach einer Woche ist die doch noch nicht verheilt...
    3 0 Melden

Alle sagen, moderner Fussball sei super. Ich sage: Im modernen Fussball haben sich Saumoden eingenistet, die mich laufend kotzen lassen

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