Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Champions League, Achtelfinal, Rückspiele:

Atlético – Milan 4:1 (Hinspiel 1:0)

Bayern – Arsenal 1:1 (Hinspiel 2:0)

Bild: Reuters

Achtelfinal-Rückspiele in der Champions League

Schweinsteiger macht Hoeness happy – Bayern und Atlético im Viertelfinal

Bayern München ist nach einem 1:1 im Rückspiel gegen Arsenal im Viertelfinal der Champions League. Atlético Madrid schlägt Milan auch im zweiten Vergleich und das gleich mit 4:1.

11.03.14, 22:38 12.03.14, 11:06

Bayern – Arsenal: Grund zur Freude für Uli Hoeness

Wie immer: Uli Hoeness im rot-weissen Schal im Stadion – trotz des laufenden Prozesses gegen ihn. Bild: Reuters

Die Arsenal-Spieler versprachen vor der Partie, ans Unmögliche zu glauben und es möglich machen zu wollen. Doch die Bayern liessen ihren Gegner nicht gewähren, Arsenal kam in der ersten Halbzeit zu keiner Torchance. Xherdan Shaqiri war nicht in Pep Guardiolas Aufgebot, nachdem er am Samstag in der Bundesliga noch in der Startelf stand.

Zehn Minuten nach der Pause schien die Partie entschieden. Franck Ribéry setzte sich am linken Flügel durch, passte in die Mitte, dort stand Bastian Schweinsteiger und der traf zur Bayern-Führung:

Wunderbar setzt sich Franck Ribéry durch, in der Mitte steht Bastian Schweinsteiger frei und der deutsche Nationalspieler trifft zum 1:0. GIF: SRF

Doch nur kurz nach der vermeintlichen Entscheidung, dem virtuellen 3:0 der Bayern, konnte Lukas Podolski gegen seinen Ex-Klub ausgleichen. Seine Störarbeit vor dem Torschuss war indes grenzwertig:

«Prinz Poldi» setzt sich mit Vehemenz durch und bezwingt Manuel Neuer. GIF: SRF

Dank einer lächerlichen Schwalbe von Arjen Robben wäre Bayern München in der Nachspielzeit beinahe noch mittels Penalty zum Sieg gekommen:

Robben sucht Kontakt mit Mutter Erde. GIF: SRF

Thomas Müller schnappte sich den Ball, um zum 2:1 zu treffen. Doch Arsenal-Goalie Lukasz Fabianski wehrte den Ball mit dem Fuss ab. Der Ball kullerte daraufhin der Linie entlang, bis er vom Keeper aus der Gefahrenzone befreit wurde:

GIF: SRF

Atlético Madrid – Milan: Nur kurzzeitig Hoffnung für die Rossoneri

Kaum hatte die Partie begonnen, traf Vollblutstürmer Diego Costa in der dritten Minute mit einer technisch anspruchsvollen Flugeinlage zum 1:0 für den Gastgeber:

Diego Costa segelt durch die Luft und erzielt das 1:0. GIF: Youtube/Goals2014

Kurz durfte Milan danach Hoffnung schöpfen, das 0:1 aus dem Hinspiel noch wettmachen zu können. Als der Brasilianer Kaka in der 27. Minute zum Ausgleich traf, mussten die Italiener wieder nur ein Tor schiessen, um weiter zu kommen:

Kaka köpfelt den Ball zum 1:1 ins Tor. GIF: Youtube/Ayoub lb

Doch noch vor der Pause fiel das zweite Tor für Atlético und nun benötigte Milan für den Einzug in den Viertelfinal wieder zwei weitere Treffer. Arda Turan erzielte in der 40. Minute das sehenswerte 2:1. Nach einem hohen Ball und dessen Weiterleitung mittels Brust durch Raul Garcia konnte der Türke den Ball mit dem Oberschenkel annehmen und volley abziehen. Weil Verteidiger Rami ihn noch abfälschte, wurde er für Goalie Christian Abbiati unhaltbar:

Spektakulär: Der Türke Arda Turan versenkt den Ball zum 2:1 im Milan-Tor. GIF: Youtube/HQFootball240

Für die endgültige Entscheidung in dieser Achtelfinal-Begegnung sorgte Raul Garcia. In der 71. Minute traf er zum 3:1. Diego Costa mit seinem zweiten Tor des Spiels (und dem bereits siebten in der Champions League) erhöhte in der 85. Minute gar auf 4:1.

Atlético steht erstmals seit 17 Jahren in den Viertelfinals der Königsklasse. Dagegen ist es nach dem Scheitern Milans das erste Mal seit 2009, dass kein italienisches Team in der Runde der letzten acht vertreten ist.



Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Aus der Provinz zurück ins Rampenlicht: Xherdan Shaqiri ist jetzt Liverpooler

Xherdan Shaqiri vollzieht innerhalb von England einen bemerkenswerten Wechsel. Premier-League-Absteiger Stoke City einigt sich mit dem FC Liverpool auf einen 17-Millionen-Franken-Deal.

Der nächste Profi mit Super-League-Erfahrung nach der Liga-Attraktion Mohamed Salah (ex Basel) betritt ein schwieriges Pflaster. Die Erwartungen beim Finalisten der letzten Champions-League-Saison sind um ein Vielfaches höher als in Stoke-on-Trent. Dem FC Liverpool folgen rund um den Globus mehrere 10 Millionen Anhänger.

Shaqiri wird bei Liverpool mit der Rückennummer 23 spielen – so wie auch in der Schweizer Nationalmannschaft.

Jürgen Klopp dirigiert in Anfield einen Klub, der im letzten …

Artikel lesen