Sport

Bange Momente für Schwingerkönig Matthias Glarner.  Bild: KEYSTONE

Ein König als Opfer des Geldes: Matthias Glarner riskiert wegen eines Fotos sein Leben

Saisonende für Schwingerkönig Matthias Glarner. Er stürzt nach einem Fotoshooting offenbar vom Dach einer Gondelbahn zwölf Meter in die Tiefe. Ein Unfall, der uns auch etwas über Sport und Kommerz sagt.

28.06.17, 06:46 28.06.17, 17:37

Klaus Zaugg 

Nun zählen nicht mehr Siege und Niederlagen. Von einer Sekunde auf die andere ist alles anders. Es geht nicht mehr um die Frage, wie gut der König in Form ist. Warum Matthias Glarner (31) als König diese Saison noch kein Fest gewonnen hat. Nun geht es darum, wann Matthias Glarner wieder ganz gesund sein wird. Der Unfall ereignete sich am Dienstagvormittag kurz nach 08.00 Uhr. Um 14.00 Uhr des gleichen Tages folgte die offizielle Meldung:

«Matthias Glarner verunfallt

Der amtierende Schwingerkönig Matthias Glarner hat sich bei einem Arbeitsunfall Brüche am Fuss und am Beckenring zugezogen. Er wird heute noch im Inselspital von einem spezialisierten Orthopädie-Team operiert.

Matthias Glarner ist heute Morgen während der Arbeit zwölf Meter in die Tiefe gestürzt. Er wurde ins Universitäre Notfallzentrum des Inselspitals gebracht. Dort wurden schwerere Verletzungen an Fuss und Hüfte diagnostiziert: Eine vordere Beckenringsprengung (Symphysensprengung) und eine schwere Sprunggelenksverletzung. Beide Verletzungen werden heute noch operiert. Die Operation leitet Prof. Dr. med. Klaus Siebenrock, Direktor und Chefarzt der Universitätsklinik für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie am Inselspital. Der Hüftspezialist stabilisiert die Verletzung am Beckenring. Fuss-Experte PD Dr. med. Fabian Krause, Teamleiter Fuss am Inselspital, versorgt mittels einer Gelenksspiegelung und Schrauben ebenfalls operativ die Sprunggelenksverletzung. Matthias Glarner befindet sich in einem stabilen und allgemein guten Zustand.»​

Auf der Gondel Twing-Käserstatt kam es zum Unfall.  © watson.ch

Was nicht in der Meldung steht: Nach Aussagen von Augenzeugen stand der König offenbar für ein cooles Foto auf das Dach der Gondel und hatte sich möglicherweise nicht genügend gesichert. Der anwesende Fotograf sei völlig fertig mit den Nerven. Manager Beni Knecht bestätigt lediglich, sein Klient sei bei einem Fototermin mit der «Schweizer Illustrierten» aus der Gondelbahn in Brünig-Hasliberg abgestürzt.

Der Unfallort.

Die Saison des Königs ist zu Ende. Wenigstens hat er Glück im Unglück gehabt. Die Folgen des Sturzes aus zwölf Metern Höhe hätten viel schlimmer sein können.

Hinter dieser offiziellen Meldung über den tragischen Augenblick im Leben eines Spitzensportlers verbirgt sich eine Geschichte, die viel über eine neue Sport-, Schwinger- und Medienwelt sagt.

Schwingen ist populär wie nie. Die besten «Bösen» verdienen sechsstellige Summen mit persönlicher Werbung, die seit 2010 erlaubt ist. Die Werbeindustrie investiert jährlich etwas mehr als 1,5 Millionen Franken in die Sägemehl-Titanen.

Glarner nach Sturz schwer verletzt

Fotoshooting in Hasliberg: Der 31-jährige Schwingerkönig stürzte aus einer Gondel rund 12 Meter in die Tiefe. Er zog sich dabei mehrere Brüche zu. Video: © TeleM1

Der Sauerstoff des Werbebusiness ist Medienpräsenz. Vierfarbige Abbildungen in der auflagestarken «Schweizer Illustrierten» sind überaus geschäftsfördernd. Wenn spezielle Wünsche für spezielle Bilder kommen, sagt keiner ab. Um es drastisch zu formulieren: Der König ist ein Opfer des Kommerzes geworden. Chefredaktor Stefan Regez bestätigt, dass der Unfall «nach einem Fotoshooting» passiert sei. Er drückt sein Bedauern aus und ist zugleich erleichtert, dass die Folgen nicht noch schlimmer sind.

Die Werbung hat die Schwinger entdeckt. Bild: KEYSTONE

Berichten oder schweigen?

Der Unfall bringt ihn in eine delikate Lage: Soll er nun in seinem Medium darüber berichten oder nicht? Es gibt ja nur zwei Varianten: Vornehm verschweigen oder ausführlich in Wort und Bild rapportieren.

Es mag Zeiten gegeben haben, da hätte es sich ein Chefredaktor erlauben können, in einem solchen Fall zu schweigen. Aber diese gute alte Zeit ist inzwischen längst durch den «Medien-Kapitalismus» beendet worden.

Es muss ja nicht gleich sein wie in Billy Wilders bitterbösem Klassiker «Reporter des Satans». In dem preisgekrönten Filmdrama macht ein skrupelloser Reporter, gespielt von Kirk Douglas, das Unglück eines in einer Höhle eingeschlossenen Mannes zu einem Medienspektakel.

bild: filmposter-archiv.de

Ob wir es nun zynisch finden oder nicht – es ist nun mal, wie es ist: Der Absturz des Königs der Schwinger von einer Gondelbahn, dieses Drama vor der Kulisse der hehren Bergwelt um einen der populärsten Einzelsportler des Landes ist ganz einfach eine zu gute und zu wichtige Story. Zumal Schicksalsgeschichten die DNA der erfolgreichen «Schweizer Illustrierten» sind, einem Produkt aus dem Hause Ringier. Und so sagt Stefan Regez: «Ja, wir bringen die Geschichte. Das wird von uns erwartet, nachdem ja bekannt ist, dass der Unfall nach einem Shooting mit uns passiert ist.» Aber leichten Herzens hat er diesen Entscheid offenbar nicht gefällt. Er sagt: «Wir sind uns sehr wohl bewusst, wie heikel diese Angelegenheit ist.» Bilder vom Sturz gebe es keine.

Der Fall wird Juristen beschäftigen

Der ganze Fall wird neben den offiziellen Untersuchungsbehörden auch Versicherungsspezialisten und womöglich Juristen beschäftigen. Der Zuger Rechtsanwalt Reto Steinmann ist spezialisiert auf Arbeits- und Strafrecht und war früher Strafrichter. Er kennt also die gängige Praxis. Er sagt: «Auch ohne genaue Kenntnis der Sachlage lässt sich sagen, dass es sich hier um einen heiklen Fall handelt. Ein Sturz aus einer Gondel ist, wenn alle Vorschriften eingehalten worden sind, recht ungewöhnlich.»

Matthias Glarner ist beim Betreiber der Bergbahn angestellt, von deren Gondel er in die Tiefe stürzte. Reto Steinmann erklärt, bei einem Arbeitsunfall werde offiziell untersucht, ob Sicherheitsvorschriften verletzt worden seien, womöglich fahrlässig. Und dann werde geprüft, ob jemand zur Rechenschaft gezogen werden könne (sog. Regressforderungen.) Es sei nicht einmal hundertprozentig sicher, ob die «Schweizer Illustrierte» juristisch aus dem Schneider sei. Stefan Regez sagt wohl nicht zufälligerweise, dass sich der Unfall nach dem Foto-Shooting ereignet habe.

Der neue Schwingerkönig: Matthias Glarner

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • égalité 29.06.2017 14:53
    Highlight Das Fotoshooting war also schon durch, als sich Matthias Glarner gesagt hat: "lass mal auf das Gondeldach steigen, das wär doch jetzt was." Scheint mir jetzt doch ein bisschen gar unglaubwürdig.
    3 1 Melden
  • rundumeli 28.06.2017 11:51
    Highlight "... Ein Sturz aus einer Gondel ist, wenn alle Vorschriften eingehalten worden sind, recht ungewöhnlich.»

    mehr gibts da nicht zu sagen!
    61 5 Melden
  • fw_80 28.06.2017 10:44
    Highlight Ich war zwar nicht mit vor Ort, bin aber selber Fotograf und ärgere mich am Meisten über die Pressemitteilung der SI: Von Wegen Arbeitsunfall und "wir haben ihn beim Arbeiten fotografiert" und der Unfall geschah nach dem Shooting. Um 08:00 Uhr am Morgen war das Shooting vorbei?? Ich weiss, wie ausgiebig solche Shootings inszeniert waren und bin felsenfest davon überzeugt, dass das Shooting noch längst nicht abgeschlossen war, geschweige, dass er lediglich beim Arbeiten portraitiert wurde. Solche Storys werden zu 100% inszeniert und da wird nichts dem Zufall überlassen.
    137 4 Melden
    • pachnota 28.06.2017 12:04
      Highlight Watson ist ja in der selben Branche, wie Blick.

      Weiss also nicht, was diese Suche, nach der Moral soll.
      Bitte vor der eigenen Tür kehren.
      26 51 Melden
    • Kris 28.06.2017 12:43
      Highlight Zumal er meines Wissens im Marketing und im Personalwesen arbeitet und nicht als Gondelimech...es musste wohl einfach spektakulär sein...
      50 4 Melden
    • DerElch 28.06.2017 19:45
      Highlight fw_80: Als Fotograf solltest du aber auch wissen, dass es solche und solche Shootings gibt: Klar sind einige aufwändig inszeniert. Das ist aber nur ein Bruchteil aller Shootings. Noch viel mehr geschehen in verhältnismässig kurzer Zeit. Noch viel mehr aber solltest du als Fotograf um die Lichtverhältnisse am Morgen wissen: Um 8 Uhr ist es um diese Jahreszeit brätschhell. Das tolle, goldene Morgenlicht ist früher. Und genau das will man haben und startet entsprechend früh. Durchaus realistisch also, um 8 Uhr durch zu sein.
      10 0 Melden
  • Paraflüger 28.06.2017 10:35
    Highlight Ist in diesem Fall jede Person, die während der Arbeit verunfallt ein Opfer des Geldes geworden? Was ich eher vermute ist, das die Absturzsicherung nicht auf dem Foto sein sollte (aus ästhetischen Gründen) und deshalb weggelassen wurde. Und somit wäre die Schweizer Illustrierte ganz und gar nicht aus dem Schneider.
    79 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.06.2017 11:14
      Highlight Wenn deine Vermutung stimmt, wäre dass sehr traurig. Mit den heutigen Fotobearbeitungsmittel kann so eine Sicherung (problemlos) nachträglich entfernt werden.
      30 2 Melden
    • bokl 28.06.2017 11:18
      Highlight Eher unwahrscheinlich. Dürfte kein grosses Problem sein, die aus dem Bild zu retuschieren.
      15 4 Melden
    • EvilBetty 28.06.2017 11:58
      Highlight Ja, das wäre so. Aner jeder der fotografiert weiss: Alles was du schon bei der Aufnahme richtig machen spart Zeit in der Nachbearbeitung. Und dann kommt es bei engen Deadlines zu solch schwerwiegenden Entscheidungen wie «Kannst du die Sicherung kurz wegmachen?»

      Und wenn zur Sicherung ein anständiges, enganliegendes Gurtzeug gehört (wovon ich ausgehe) ist das nicht mehr so schnell wegretouchiert. Die Leute stellen sich das immer so einfach vor: «Ach, dass kann man doch PhotoShoppen, paar mal klicken» Selber schon zu oft gehört...
      52 2 Melden
    • mukeleven 28.06.2017 14:49
      Highlight @evilbetty: hats auf den punkt gebracht - so läufts leider meistens...
      7 0 Melden
    • Kaffo 28.06.2017 16:53
      Highlight Ich habe die genau gleiche Vermutung. Wenn ich jetzt lese er sei aus der Gondel gefallen macht das den Anschein das etwas vertuscht werden soll.
      6 0 Melden
    • DerElch 28.06.2017 19:46
      Highlight Spekuliert nicht – lest am Freitag die SI, dann wisst ihrs ganz genau.
      1 5 Melden
  • Staatsgebeutelter 28.06.2017 09:21
    Highlight Wie immer ist das Geld Grund der Probleme, Schwinger und Medien verdienen Geld bei Ihrer Fotosession und es passiert was nicht hätte passieren sollen. Nehmt das Geld aus dem Sport und viele vermeintliche Probleme verschwinden von selbst, einschliesslich Doping. Nun will das aber niemand tun und das dämliche Karussell wird sich weiter drehen bis zum nächsten Skandal. Schon ironisch wenn man beurteilt was da eben passiert ist.
    14 18 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.06.2017 11:11
      Highlight Sport ohne den Einsatz von Geld mag eine schöne Vorstellung sein, ist aber nicht umsetzbar.
      Ohne Sponsoring würden wohl Probleme verschwinden, aber auch neue entstehen.
      21 3 Melden
    • atomschlaf 28.06.2017 13:46
      Highlight Bei den meisten Sportarten (Fussball, Tennis & Co mal ausgenommen) ist kaum ungesund viel Geld im Spiel.
      7 7 Melden
  • RETO1 28.06.2017 09:18
    Highlight @ Klaus Zaugg

    sehr gut geschriebener Artikel,
    vom besten was ich je auf Watson gelesen habe
    danke und weiter so
    22 42 Melden
  • #10 28.06.2017 09:15
    Highlight Ob Glarner ausreichend gesichert war auf dem Gondeldach, wird die Untersuchung zeigen. Fest steht hingegen schon heute, dass dieser watson-Bericht ohne Netz und Boden daher kommt. Die Spekulation mag nahe liegen, publizistisch vertretbar ist sie deswegen nicht, zumal Watson offensichtlich nicht Zeuge des Unfalls vor Ort war .
    46 29 Melden
    • James McNew 28.06.2017 10:47
      Highlight Wer genügend gesichert ist, fliegt nicht zwölf Meter tief. Und war er gesichert, taugt offensichtlich die Sicherung nichts. Man sollte aber annehmen, dass ein Gondelbahn-Unternehmen über entsprechende Einrichtungen und Vorschriften verfügen würde.

      (Alles Gute Herr Glarner, üble Geschichte.)
      52 0 Melden
  • Zwirbel 28.06.2017 08:41
    Highlight Sehr guter, mutiger Artikel! Chapeau!
    66 62 Melden
    • CasRas 28.06.2017 09:28
      Highlight Mutig?
      42 12 Melden
  • atomschlaf 28.06.2017 08:40
    Highlight Genau so gut wie den pöhsen Kommerz könnte man verantwortungslose Medienschaffende anpragern, die Leute wie Glarner zu solchem Unsinn animieren.
    117 11 Melden
    • peterpe 28.06.2017 09:10
      Highlight Ich glaube das ist doch eine offensichtliche Folge/ Begleiterscheinung des Kommerzes.
      40 6 Melden
    • ujay 28.06.2017 11:01
      Highlight Ich nehme an, Glarner ist volljaehrig und ist selbst verantwortlich fuer sein Handeln. Er ist kein Opfer von irgendwas, schon gar nicht, wenn er bei dieser Firma angestellt ist und sich der Gefahren bewusst sein muss. Gute Besserung.
      23 6 Melden
  • "let's dance" 28.06.2017 08:32
    Highlight He Mattu....gute besserung und gute Erholung.
    55 4 Melden
  • Siebenstein 28.06.2017 07:20
    Highlight Hmmm...12 Meter? Wenn das wirklich stimmt und nicht der Sensation Willen "etwas" übertrieben wurde, hätte der gute Mann mehr als nur einen Schutzengel gehabt.
    140 13 Melden
    • Butschina 28.06.2017 08:53
      Highlight Dafür gibt es keine Logik. Jemand fällt vom Stuhl und ist tot oder gelähmt, ein anderer fällt von einer Starkstromleitung und läuft wieder. Schutzengel hatte er auf jeden Fall viele. Für mich ist es ein Wunder, dass die Arme nicht verletzt sind. Er hat bewusst oder unbewusst gut reagiert. Gute Ärzte hat er auch erwischt. Ich hoffe dass keine Komplikationen auftreten und er zu 100% wiederhergestellt wird.
      67 2 Melden
    • Captain Downtown 28.06.2017 11:18
      Highlight rein aus dem bauch heraus: der untergrund unter einer gondel ist sehr wahrscheinlich ein gefälle und mit gras bewachsen.
      das macht einen riesenunterschied, ob man 10 meter auf flachen beton knallt oder 10 meter auf steil abfallenden rasen.
      41 0 Melden
  • moedesty 28.06.2017 07:19
    Highlight wie könnt ihr einen solchen titel schreiben ohne euch zu schämen. ihr seid ha genau die selben opfer. wie viele sinnlose artikel schreibt ihr nur um klicks/werbung zu generieren? wieviel werbungen der scheisscom innerhalb eines artikels schaltet ihr auf?

    aber er ist opfer des geldes. klar.
    162 112 Melden
    • Siebenstein 28.06.2017 08:10
      Highlight Aber Du liest Artikel dieses werbefinanzierten Portals, ist das nicht mit einer gewissen Doppelmoral verbunden?
      131 36 Melden
    • Findolfin 28.06.2017 08:23
      Highlight Wie kannst du nur so etwas schreiben, aber dann ein Gratismedium konsumieren, anstatt für eine Zeitung zu bezahlen.

      Aber Hauptsache, kritisieren, Gratismedien seien nur auf Klicks aus und hätten Werbung innerhalb der Artikel. Hast du dir eigentlich schon mal überlegt, wie watson seine Journis bezahlt? Sicher nicht durch Spenden von Lesern.
      154 24 Melden
    • thelegend27 28.06.2017 08:26
      Highlight Möchtest du lieber für die App zahlen? Watson lebt von der Werbung.

      Und wenn dich der Artikel nicht interessiert, lies ihn nicht.
      79 16 Melden
    • Marshawn 28.06.2017 08:31
      Highlight Der Titel ist definitiv nicht gelungen. Mir gefallen so Clickbait-Titel nicht - vor allem wenn der Unfallhergang nicht klar ist. Scheinbar war er ja da angestellt - könnte sich also (soviel wir wissen) um eine Routine-Aktion gehandelt haben. Riskiert er deshalb tagtäglich sein Leben in seinem Bergbahnjob? Denke nicht.

      Der Bericht, wenn auch spekulativ, ist da schon besser.
      40 15 Melden
    • moedesty 28.06.2017 09:01
      Highlight Ja, ich lese den Artikel. Aber ich würde ihn auch ohne heuchlerischen Titel lesen.
      34 11 Melden
    • EvilBetty 28.06.2017 09:25
      Highlight «Möchtest du lieber für die App zahlen?»

      Ja.
      29 10 Melden
    • CasRas 28.06.2017 09:30
      Highlight @thelegend27: Ich würde in der Tat gerne für Watson bezahlen, wenn ich dafür keine Werbung und Clickbaitmehr kriege. Diese Möglichkeit gibt es aber nicht, also beschweren wir uns über Werbung und Clickbait. Denn Watson hat ein gutes Konzept, macht aber aufgrund der genannten Dinge nur bedingt Spass zu lesen.
      24 3 Melden

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