Sport
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Kein feiner Zwirn in der Königsklasse

Wieso Jürgen Klopp im Schlabberlook an der Seitenlinie stand

Für die Champions League warf sich bislang auch Jürgen Klopp regelmässig in einen Anzug. Schliesslich ist es doch die Königsklasse! Doch beim Auftakt zur neuen Saison gegen Arsenal (2:0) hatte der BVB-Trainer offenbar keine Lust, einen feinen Zwirn zu tragen.

In einem Hoody mit der Aufschrift «Borusse!, mit Trainerhose und Sneakers dirigierte er seine Mannschaft von der Seitenlinie aus und stand dabei in krassem Kontrast zu seinem Gegenüber Arsène Wenger.

epa04403383 Dortmund's head coach Juergen Klopp (C) gestures during the UEFA Champions League group D soccer match between Borussia Dortmund and Arsenal FC in Dortmund, Germany, 16 September 2014.  EPA/BERND THISSEN

Jürgen Klopp, lässig und cool. Bild: EPA/DPA

DORTMUND, GERMANY - SEPTEMBER 16:  Arsene Wenger the manager of Arsenal looks on during the UEFA Champions League Group D match between Borussia Dortmund and Arsenal at Signal Iduna Park on September 16, 2014 in Dortmund, Germany.  (Photo by Martin Rose/Bongarts/Getty Images)

Arsène Wenger, elegant wie eh und je. Bild: Bongarts

Doch wieso verzichtete Klopp auf das Tragen eines Anzugs? Ganz einfach: Weil er darf. Entgegen der landläufigen Meinung gibt es in den Champions-League-Reglementen der UEFA keine Anzugspflicht für die Trainer.

Die meisten Coaches putzen sich für den grossen Auftritt in der Königsklasse freiwillig so heraus. Schliesslich will man eine gute Falle machen und so ein bisschen gehört es schon fast zur Etikette. Nicht so für Jürgen Klopp, dem war das gegen Arsenal so ziemlich egal. (pre)



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    Alle Leser-Kommentare
  • alessandro 18.09.2014 14:39
    Highlight Highlight Ich find den echt sympathisch. Nicht weil er sich manchmal halt "so" verhält, sondern weil er nicht wirklich einen Deut auf andere gibt. Ein schöner Gegenpol zu all die anderen Gestalten in diesem Geschäft.
  • amade.ch 17.09.2014 13:51
    Highlight Highlight Wie man gesehen hat, hat die Kleiderwahl des Trainers keinen direkten Einfluss auf das Spiel der jeweiligen Mannschaft. Erstaunlich, oder?

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