Sport
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Die Fussball-Meister im Kuchen-Diagramm

Wer hat den grössten Appetit? – So gross ist der Anteil der Topteams am Meisterkuchen

Bayern München, Real Madrid, Juventus Turin: In drei der vier Topligen ist der Rekordmeister auf gutem Weg den Vorsprung in der ewigen Rangliste auszubauen und den nächsten Titel einzuheimsen. Wie dominant die Giganten in ihrer Liga sind, sehen Sie hier.

27.02.14, 19:01 27.02.14, 19:15

Das Meisterrennen in der Bundesliga ist längst entschieden. Bayern München hat auf den ersten Verfolger Bayer Leverkusen zwölf Runden vor Schluss bereits satte 19 Punkte Vorsprung. Die Konkurrenz ist chancenlos, die Titelverteidigung nur noch Formsache.

So einseitig war die Bundesliga schon lange nicht mehr, zuletzt hatten die Bayern immer mindestens einen Konkurrenten, der ihnen im Kampf um die Meisterschale Paroli bieten oder sie sogar übertrumpfen konnte. Borussia Dortmund schaffte 2010/11 und 2011/12 das Double. Und auch Werder Bremen, der VfB Stuttgart und der VfL Wolfsburg wurden im neuen Jahrtausend schon Meister.

Nur der Rivale bleibt mit Bayern München immer derselbe. Doch wie dominant sind die Bayern wirklich? Das folgende Kuchendiagramm zeigt die deutschen Fussball-Meister seit der Einführung der Bundesliga:

Deutschland

Zu 44 Prozent haben die Bayern also den Titel gewonnen. Auf eine solche Quote kommt kein anderer europäischer Topklub. Gerechnet wird in der Bundesliga aber erst seit 1964, zuvor wurde in verschiedenen Regionalligen gespielt

Deshalb ist die Meisterquote von Real Madrid (32 Titel) in Spanien fast eindrücklicher. Dort wird seit 1928/29 eine nationale Meisterschaft ausgetragen, zu 39 Prozent holten die Königlichen den Titel. Zum Vergleich: Barcelona (22 Titel) kommt auf eine Quote von 26,8 Prozent.

Spanien



Ein wenig ausgeglichener sind die restlichen Topligen Europas, sowie die Schweizer Meisterschaft. So lag der hiesige Rekordmeister, die Zürcher Grasshoppers, am Ende der Saison zu 23,5 Prozent an der Tabellenspitze. Bei Juvenuts Turin liegt die Quote mit 26,6 Prozent kanpp höher, Manchester United bildet mit 17,5 Prozent das Schlusslicht unserer kleinen Übersicht.

Schweiz

Italien

England

Zum Schluss noch ein kleiner Vergleich zur Schweizer Eishockey-Meisterschaft. Dort wird seit 1909 ein nationaler Titel vergeben. Rekordmeister ist der HC Davos mit 30 Titeln. Meisterquote: 29,4 Prozent.

Schweizer Eishockey

Hier finden Sie noch weitere Meisterkuchen-Diagramme aus der Fussball-Welt sowie den drei grossen US-Sportarten.

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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Del Curto klärt auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

19. Oktober 1996: Arno Del Curto hat in seiner Karriere schon die unglaublichsten Szenen erlebt. Doch dass er in seiner ersten Saison in Davos den Spielern gar erklären muss, dass man dem Schiedsrichter nicht mehr «Fuck you» sagen dürfe, übertrifft wohl alles. 

Was Arno Del Curto schon alles mitmachen musste, kann man teilweise kaum glauben. Aber in bald 30 Jahren als Trainer läppert sich da einiges zusammen. So auch diese Anekdote:

Del Curto kam im Sommer 1996 als Cheftrainer zum HC Davos. In der neunten Runde empfängt sein Team den SC Bern. Der HCD hat mit einem Sieg die Chance, erstmals seit elf Jahren wieder die Tabellenspitze der Nationalliga A zu übernehmen.

Doch Del Curto muss seine Spieler dabei in ungewöhnlichen Dingen coachen. So auch …

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