Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Igitt! Dresden-Fans werfen während Pokal-Derby gegen Leipzig einen Bullenkopf aus dem Fan-Block

Unschöner Zwischenfall im DFB-Pokal: Anhänger von Dynamo Dresden haben aus Protest gegen RB Leipzig einen Bullenkopf in den Innenraum des eigenen Stadions geworfen.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Während des Sachsenderbys zwischen Zweitligist Dynamo Dresden und Bundesliga-Aufsteiger RB Leipzig (5:4 n.P.) in der ersten DFB-Pokalrunde ist ein abgetrennter Bullenkopf in den Innenraum des Stadions geworfen worden. Die «Bild»-Zeitung veröffentlichte am Sonntag Fotos des Vorfalls.

Auf den Bildern ist zu sehen, wie das Haupt des Tieres vor dem K-Block im Dresdner Stadion liegt. In diesem Bereich stehen bei den Heimspielen die Ultras von Dynamo. Die Fans aus Dresden wollten mit der Aktion vermutlich auf widerwärtige Art gegen den Retortenklub RB Leipzig protestieren. Der Klub nennt sich selbst auch die «Roten Bullen».

Während der Begegnung hatten die Fans des achtmaligen DDR-Meisters auch mit Plakaten gegen den Aufsteiger protestiert. «Tradition wird siegen» und «Auf ewig Sachsens Nummer eins» war darauf genauso zu lesen wie «Bullen töten» und «Red Bull verdient Prügel».

Football Soccer - Dynamo Dresden v RB Leipzig - German Cup (DFB Pokal) - DDV-Stadion, Dresden, Germany - 20/08/16. Dynamo Dresden's fans display banners and wave flags.      REUTERS/Axel Schmidt   DFB RULES PROHIBIT USE IN MMS SERVICES VIA HANDHELD DEVICES UNTIL TWO HOURS AFTER A MATCH AND ANY USAGE ON INTERNET OR ONLINE MEDIA SIMULATING VIDEO FOOTAGE DURING THE MATCH.

Die Dresdner Fans haben für RB Leipzig nicht viel übrig. Bild: AXEL SCHMIDT/REUTERS

Völlig unklar ist noch, wie der Tierkopf überhaupt ins Stadion gelangen konnte. Die Einlasskontrollen waren streng, denn der Deutsche Fussball-Bund (DFB) hatte die Begegnung wegen des hohen Konfliktpotenzials im Vorfeld als Hochsicherheitsspiel eingestuft. Ebenso wurde noch nicht geklärt, wer den Schädel geworfen hat oder wie er vor die Tribüne gelangte.

Die Polizei hatte den Vorfall in ihrem Bericht vom Spiel nicht gemeldet. Im Stadion und im Umfeld war es ansonsten weitestgehend ruhig geblieben und die befürchteten Ausschreitungen blieben aus. (pre/bam/sid)

Die Bundesliga im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1991 verändert hat

Unvergessene Bundesliga-Geschichten

31.08.1993: Jay-Jay Okocha demütigt Oliver Kahn und drei KSC-Verteidiger mit einem Wahnsinnstanz in 11 Sekunden für die Ewigkeit

Link to Article

29.03.1970: «Decken, decken, nicht Tischdecken, Mann decken» – so kommentiert der Moderator des «Aktuellen Sportstudio» einen Beitrag über Frauenfussball 

Link to Article

10.03.1998: Trap hat fertig – diese dreieinhalb Minuten Kauderwelsch bleiben für die Ewigkeit

Link to Article

06.04.2002: Bundesliga-Goalie Piplica fällt der Ball von einem Kirchturm auf den Kopf und von dort fliegt er ins Tor

Link to Article

04.04.2009: Nie wurden die Bayern schöner gedemütigt als durch die Hacke von Grafite

Link to Article

13.04.1995: Andy Möller kreiert mit der Schutzschwalbe eine neue Tierart

Link to Article

18.08.1995: St.Paulis Tier im Tor «geht einer ab», wenn er in der 1. Liga Bälle halten kann

Link to Article

09.05.1998: Die grösste Bundesliga-Sensation ist perfekt: Aufsteiger Kaiserslautern darf die Meisterschale in die Höhe stemmen

Link to Article

Kultfigur Walter Frosch spielt mit einem Zigarettenpäckchen im Stutzen

Link to Article

17.04.2004: Goalie Butt jubelt nach seinem verwandelten Penalty noch, als es in seinem Kasten klingelt

Link to Article

10.12.1995: Ciri Sforza sieht im TV, wie er ohne sein Wissen transferiert wird und wie seine Mitspieler bitterböse über ihn schimpfen

Link to Article

08.11.1975: Weil er betrunken ist und sich so gut fühlt, pfeift Schiedsrichter Ahlenfelder schon nach 32 Minuten zur Halbzeit 

Link to Article

16.05.1992: Eintracht Frankfurt verspielt den Meistertitel im letzten Moment, doch «Stepi» bleibt cool: «Lebbe geht weider»

Link to Article

03.04.1999: Titan Kahn tickt komplett aus – erst knabbert er Herrlich an, dann fliegt er in Kung-Fu-Manier auf Chapuisat zu

Link to Article

19.5.2001: Vier Minuten feiert Schalke den Titel, dann trifft Andersson in Hamburg mitten ins königsblaue Herz

Link to Article

20.10.2000: Christoph Daums freiwillige Haarprobe ergibt, dass er doch kein absolut reines Gewissen haben darf

Link to Article

04.05.2002: Der Beweis dafür, dass Leverkusen keinen Titel holen kann – und es kam noch viel schlimmer

Link to Article

07.05.1991: «Mach et, Otze!» Kölns Ordenewitz will sich in den Pokalfinal tricksen – aber der DFB findet den Ordene-Witz nicht komisch

Link to Article

02.04.1974: Ob den Dortmundern bei der Einweihung schon bewusst ist, dass sie einmal das geilste Fussballstadion der Welt haben werden?

Link to Article

23.09.1994: Mario Basler kommt auf die absurde Idee, eine Ecke direkt zu verwandeln und hat damit auch noch Erfolg

Link to Article

19.11.1994: Nach einer kuriosen Rote Karte und dem Last-Second-Ausgleich des KSC flippt Lothar Matthäus im Interview komplett aus

Link to Article

23.04.1994: Helmers Phantomtor, der berühmteste Nichttreffer der Bundesliga

Link to Article

03.01.2006: Der Bergdoktor ist da – Hanspeter Latour soll den 1. FC Köln vor dem Abstieg retten

Link to Article

20.05.2000: «Ihr werdet nie deutscher Meister» – Ballacks Eigentor in Unterhaching macht Bayer endgültig zu «Vizekusen»

Link to Article

18.09.1999: Kuffour knockt Kahn aus und als Ersatzkeeper Dreher sich das Knie verdreht, werden «Tanne» Tarnat und der Kahn-Killer zu den grossen Matchwinnern

Link to Article

19.08.1989: Klaus «Auge» Augenthalers Weitschusstreffer wird Tor des Jahrzehnts

Link to Article

Wolfgang Wolf wird Trainer der Wölfe in Wolfsburg – hihihi!

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Daniela Ryf und Nino Schurter sind die Schweizer Sportler des Jahres

Nino Schurter und Daniela Ryf wurden an den Credit Suisse Sports Awards in Zürich als Schweizer Sportler und Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Den Preis für das Team des Jahres erhielt die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft.

Zahlreiche Schweizer Sportler haben 2018 Ausserordentliches geleistet, deshalb präsentierte sich das Feld der Nominierten für die Sports Awards von heute hochkarätig wie selten zuvor. Mit Triathletin Daniela Ryf und Mountainbiker Nino Schurter setzten sich im Gegensatz zum Vorjahr, als Wendy Holdener und Roger Federer triumphierten, zwei Athleten durch, die eher aus Randsportarten stammen.

Die weiteren Awards in der TV-Gala gingen an Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer (Trainer …

Artikel lesen
Link to Article