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HAMBURG, GERMANY - MARCH 16:  Johan Djourou (L) of Hamburg and  Martin Angha (R) of Nuernberg compete for the ball during the Bundesliga match between Hamburger SV and 1. FC Nuernberg at Imtech Arena on March 16, 2014 in Hamburg, Germany.  (Photo by Oliver Hardt/Bongarts/Getty Images)

Djourou (links) im Duell mit Nürnbergs Angha. Bild: Bongarts

Wegen Vertragsklausel

HSV muss Johan Djourou für mehrere Millionen kaufen – trotz hohen Schulden

Verstärkung kann der HSV zwar gebrauchen, die Finanzierung ist allerdings problematisch. Dennoch soll der Krisen-Club nun mehrere Millionen für Johan Djourou zahlen müssen. Laut übereinstimmenden Zeitungsberichten ist eine Vertragsklausel schuld.

02.04.14, 11:42

Ein Artikel von

Maximilian Rau, spiegel online

Der Hamburger SV steht derzeit nicht nur sportlich ziemlich schlecht da. Auch finanziell ist der Tabellen-17. der Fussball-Bundesliga angeschlagen. Geld für Verstärkungen in der Winterpause hatte der HSV nicht. Nun muss der Club offenbar den vom FC Arsenal ausgeliehenen Schweizer Innenverteidiger Johan Djourou fest verpflichten. Das berichten das «Hamburger Abendblatt» und die «Hamburger Morgenpost» übereinstimmend.

Grund ist demnach eine Klausel im Leihvertrag des 27-Jährigen, wonach der HSV den Schweizer nach dessen 20. Saisoneinsatz kaufen muss. Diesen Einsatz absolvierte er am Sonntag beim 1:3 in Mönchengladbach. Rund 2,5 Millionen Euro Ablöse sollen die Hamburger angeblich für Djourou bezahlen müssen. Zudem erhält er einen Vertrag bis 2016. Der Verein gab an, sich nicht zu Vertragsinhalten äussern zu wollen.

Der HSV hat für die kommende Saison bereits fünf weitere Innenverteidiger unter Vertrag. In den vergangenen drei Jahren machte der Club Verluste von insgesamt rund 21 Millionen Euro. Zudem drückt die Hamburger eine erhebliche Schuldenlast, die bei mehr als knapp 100 Millionen Franken liegen soll.



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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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