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Transfer fix

Er ist ein Berliner! Valentin Stocker wird Topverdiener bei Hertha

Der Bundesliga-Traum von Nati-Star Valentin Stocker wird Wirklichkeit. Hertha BSC gibt offiziell die Verpflichtung des 25-jährigen Kriensers bekannt.

18.05.14, 16:05 18.05.14, 16:54

Was lange währt, wird endlich gut. Nach mehreren Flirts mit Vereinen aus der Bundesliga (Schalke, Gladbach, Stuttgart) ist Stockers Wechsel nach Berlin perfekt.

Stocker unterschreibt beim Tabellenelften der abgelaufenen Saison einen Vierjahresvertrag bis 2018. Die Hauptstädter überweisen gemäss Informationen der «Sport Bild» eine Ablösesumme von 4,8 Millionen Franken nach Basel. Wenn der Schweizer auf eine bestimmte Anzahl Spiele kommt oder sich mit Hertha für einen europäischen Wettbewerb qualifiziert können Nachzahlungen von bis zu 2 Millionen fällig werden. Stockers Vertrag beim Schweizer Meister wäre noch bis 2016 gelaufen.

Bei Hertha wird der FCB-Topskorer der aktuellen Saison (13 Tore, 8 Assists) mit zwei Millionen Franken Grundgehalt zum neuen Topverdiener und trifft auf seinen Landsmann Fabian Lustenberger.

Basel verliert eine wichtige Teamstütze

In sieben Saisons beim FC Basel hat Valentin Stocker neun Titel errungen. Sechsmal durfte er am Barfüsserplatz den Meisterkübel präsentieren, dreimal den Cup.

Insgesamt stand Valentin Stocker für Rot-Blau vor dem Abschlussspiel gegen Lausanne in 258 Wettbewerbsspielen auf dem Platz, in denen er 66 Treffer erzielte und sich zur wichtigen Teamstütze entwickelte.

Ist Stocker für Hertha ein Schnäppchen?

Valentin Stocker durfte sich in Basel über 66 Tore und neun Titel freuen. Bild: freshfocus

Stockers Abgang bedeutet für den FCB eine empfindliche Schwächung auf dem linken Couloir. Immerhin konnte der Meister gleichzeitig auch eine positive Personalentscheidung vermelden. Linksverteidiger Naser Aliji verlängert seinen Profivertrag um drei Jahre bis Ende Juni 2017. Der 20-jährige Aliji brachte es in dieser Saison bereits auf 15 Einsätze in der 1. Mannschaft der Bebbi.

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Staal 18.05.2014 18:32
    Highlight Wer Bundesliganiveau hat soll gehen und dort spielen. Was bringen 9 CH Titel in der CH Gurkenliga?
    1 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.05.2014 17:19
    Highlight Ein Schnäppchen für Hertha Berlin.
    3 0 Melden
  • CySchneider 18.05.2014 16:38
    Highlight Was für ein Schnäppchen. Und europäisch gibt's für ihn wohl auch nicht viel zu holen nächstes Jahr. Schade geht er.
    1 1 Melden

Ich studiere am Undenkbaren herum: Braucht der Fussball auch Playoffs?

Nie hätte ich einen Gedanken an diese absurde Möglichkeit verschwendet. Aber beim langweiligen Bayern-Kantersieg gegen Dortmund durchfährt mich ein Geistesblitz: Was, wenn es im Fussball auch Playoffs gäbe?

Ich wollte nie Playoffs im Fussball. Meister soll das Team werden, das ein ganzes Jahr lang das beste ist. Und nicht bloss während weniger Wochen im Frühling.

Aber was, wenn so viele Ligen keine spannende Schlussphase mehr kennen? Wenn die Meister schon mit dem Blühen der Osterglocken bekannt sind? Muss man da nicht etwas ändern, um die Attraktivität zu steigern? Soll der Fairness-Gedanken der Belohnung für den besten Klub einer ganzen Saison zugunsten von mehr Spannung geopfert werden? …

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