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Braucht einen neuen Blazer: Erdal Keser. Bild: freshfocus

Schon nervös: Die türkischen Bosse des FC Wil schmeissen den Sportchef raus

Der FC Wil trennt sich per sofort wegen «unterschiedlicher Auffassungen» von Sportchef Erdal Keser. Der Ostschweizer Challenge-League-Klub ist seit dieser Saison fest in türkischer Hand und will in mittelfristiger Zukunft im Europacup spielen.

01.09.15, 16:25

Die Entlassung des früheren Bundesliga-Profis Erdal Keser erfolgt überraschend und beruht auf einem Entschluss des Verwaltungsrates. In diesem sitzen seit kurzem auch fünf Türken, darunter mit Murathan Doruk Günal der Sohn des Multimilliardärs Mehmet Nazif, der rund 60 Prozent der Aktien des FC Wil besitzt. Ziel der türkischen Besitzer ist es, in absehbarer Zeit aus dem Challenge-League-Verein einen Europa-League-tauglichen Spitzenklub zu formen.

In einem Communiqué wird erklärt, dass in Zukunft die Funktion des Sportchefs in dieser Art und Weise nicht mehr existieren werde. Neu werden die sportlichen Geschicke innerhalb der Sportkommission, bestehend aus den Verwaltungsratsmitgliedern sowie fundierten Kennern der Schweizer Fussballszene, geleitet. Namen wurden allerdings keine genannt. Wil liegt nach sieben Runden mit 11 Punkten an 4. Stelle in der zweithöchsten Spielklasse. (ram/si)

Die kleinsten Ex-Super-League-Stars

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    Alle Leser-Kommentare
  • UncleHuwi 01.09.2015 17:20
    Highlight Wenn das mal nur gut kommt...also ich meine nicht nur diesen Entscheid sondern das ganze "Wil-Projekt". Ich hoffe es für den Club.
    2 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 17:45
      Highlight Abwarten und Cay trinken.
      Ohne Zweifel hätten einige ihre Schadenfreude wenns nicht klappt. Besonders Boulevardmedien wie Watson.
      3 3 Melden
    • UncleHuwi 02.09.2015 16:17
      Highlight Ja das würde so oder so eintreten. Leider. Der FC Wil ist ein Club mit Tradition und sollte nicht wegen irgendwelchen Machenschaften ausländischer Investoren am Schluss in der 1. Liga landen...wäre schade!
      1 0 Melden

Ich studiere am Undenkbaren herum: Braucht der Fussball auch Playoffs?

Nie hätte ich einen Gedanken an diese absurde Möglichkeit verschwendet. Aber beim langweiligen Bayern-Kantersieg gegen Dortmund durchfährt mich ein Geistesblitz: Was, wenn es im Fussball auch Playoffs gäbe?

Ich wollte nie Playoffs im Fussball. Meister soll das Team werden, das ein ganzes Jahr lang das beste ist. Und nicht bloss während weniger Wochen im Frühling.

Aber was, wenn so viele Ligen keine spannende Schlussphase mehr kennen? Wenn die Meister schon mit dem Blühen der Osterglocken bekannt sind? Muss man da nicht etwas ändern, um die Attraktivität zu steigern? Soll der Fairness-Gedanken der Belohnung für den besten Klub einer ganzen Saison zugunsten von mehr Spannung geopfert werden? …

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