Sport
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Champions League, Gruppenphase, 3. Spieltag

E: Borissow – Barcelona 0:2 (0:0)
E: Leverkusen – Roma 4:4 (2:2)

F: Zagreb – Olympiakos 0:1 (0:0)
F: Arsenal – Bayern München 2:0 (0:0)

G: Dynamo Kiew – Chelsea 0:0
G: Porto – Maccabi Tel Aviv 2:0 (2:0)

H: St. Petersburg – Lyon 3:1 (1:0)
H: Valencia – Gent 2:1 (1:1)

Die Weltklasse-Parade von Manuel Neuer gegen Theo Walcott.
Bild: Dylan Martinez/REUTERS

Neuer erst mit der Super-Parade, dann mit dem Mega-Flop – so schnell wird aus Bewunderung pure Häme

From Hero to Zero: Manuel Neuer begeistert die Fussballwelt erst mit einer Parade von einem anderen Stern und begeht dann den entscheidenden Fehler, der Bayerns Niederlage bei Arsenal besiegelt. Die Reaktionen auf Neuers Wechselbad der Gefühle.

21.10.15, 08:45 21.10.15, 09:35

Bayern München hat gestern Abend in der Champions League gegen das formstarke Arsenal die erste Niederlage der Saison kassiert. 0:2 verlor das Team von Pep Guardiola, für den deutschen Rekordmeister war es der erste Nackenschlag in einer bisher fehlerfreien Saison. Für die Niederlage gab es vor allem drei Gründe:

  1. Die Taktik von Wenger: Der Arsenal-Trainer stellte sein Team hervorragend auf Guardiolas Ballbesitz-Fussball ein. Die «Gunners» verteidigten diszipliniert und überliessen den Bayern das Spieldiktat. 73 Prozent Ballbesitz nützten den Deutschen rein gar nichts, gegen das englische Bollwerk gab's kein Durchkomen.
  2. Die Auswechslungen von Guardiola: Bayern hatte das Geschehen in der zweiten Halbzeit komplett im Griff, das schnelle Umschalten von Arsenal funktionierte nach der Pause plötzlich nicht mehr. Dann nahm der Bayern-Trainer in der 70. Minute die Mittelachse mit Arturo Vidal und Xabi Alonso vom Platz, die Bayern verloren die Souveränität und Arsenal kam entscheidend auf.
  3. Der Patzer von Neuer: In der 77. Minute segelte der Bayern-Torhüter bei einer Freistossflanke unter dem Ball durch und der eingewechselte Olivier Giroud konnte den Ball ins verlassene Tor drücken. Ohne diesen Fehler hätte die Partie wohl 0:0 geendet.

Neuer fliegt am Ball vorbei, Giroud profitiert.
video: streamable

Bitter für den Welttorhüter: In der 33. Minute zeigte Neuer gegen Theo Walcott eine Parade von einem anderen Stern. Fünf Meter vor dem Tor kam der englische Nationalspieler völlig frei zum Kopfball, doch Neuer fuhr den linken Arm aus und kratzte die Kugel irgendwie noch von der Linie.

Walcott will schon jubeln, dann fährt Neuer den Arm aus.
video: streamable

Erst überragend gehalten, dann der entscheidende Fehler – natürlich drehte sich nach dem Spiel alles um die beiden Aktionen von Neuer.

Reaktionen der Beteiligten

«Ein Unentschieden wäre verdient, aber ich habe den grossen Fehler gemacht. Das weiss ich, und ich werde daran arbeiten.»

Manuel Neuer zum Fehler

«Mit der linken Hand.»

Manuel Neuer auf die Frage, wie er den Kopfball Theo Walcott gehalten hat.

«Seine erste Parade war Wahnsinn, den hält auf der Welt keiner ausser ihm. So ein Fehler passiert dann mal, das gehört dazu.»

Bayern-Captain Philipp Lahm

«Wir haben nicht wegen Manuel Neuer verloren. In der ersten Halbzeit hat er wahnsinnig gehalten, also ist es kein Problem. Es ist egal.»

Bayern-Trainer Pep Guardiola

Reaktionen im Netz

Die 7 besten Tweets zur Parade

Die 7 besten Tweets zum Patzer

Die Mehrfach-Torschützen in der Champions League

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Liebe Schiris, gebt Real doch gleich den Pott, wenn ihr keinen Mumm habt, fair zu pfeifen

Real Madrid eliminiert Bayern München im Halbfinale der Champions League mit dem Gesamtskore von 4:3. Der Einzug ins Finale kam aber nur zustande, weil die Schiedsrichter kein Rückgrat haben, auch mal gegen die «Königlichen» zu pfeifen.

Sie haben heroisch gekämpft. Und trotzdem verloren. Die Bayern haben Real Madrid in deren eigenem Stadion dominiert, phasenweise gar vorgeführt. Und trotzdem jubeln am Schluss die «Königlichen». 

Weil den Bayern die Kaltschnäuzigkeit fehlt. Weil Goalie Sven Ulreich der grösste Patzer seiner Karriere unterläuft, auf den er wohl für immer reduziert werden wird. Aber auch, weil die Schiedsrichter keinen Mut haben, gegen Real Madrid zu pfeifen, wie gegen jeden anderen Klub auch. 

Bereits im …

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