Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Barcelona's Lionel Messi celebrates a goal against Almeria during their Spanish first division soccer match at Camp Nou stadium in Barcelona April 8, 2015. REUTERS/Albert Gea

Lionel Messi: «Die Champions League ist immer das Schwierigste.» Bild: ALBERT GEA/REUTERS

Lionel Messi: «Ich hatte ein schwieriges Jahr, aber jetzt wollen wir in der Champions League so weit wie möglich kommen»

Lionel Messi trifft heute im Knüller auf den PSG. Kurz vor dem Viertelfinal-Hinspiel veröffentlichte Barcelona auf der Homepage ein langes Interview, in dem der Gaucho für einmal auch tiefer blicken lässt.

15.04.15, 08:46 15.04.15, 10:05


«Ich hatte ein sehr schwieriges Jahr, auch ausserhalb des Platzes, wegen meinen Verletzungen und meinen Leistungen», gibt Lionel Messi offen zu. Eigentlich will er die letzte Saison gar nicht zählen: «Ich spielte wegen Verletzungen wenig und fühlte mich nie wirklich gut.»

epa04682600 Argentina midfielder Lionel Messi watches teammates practice on match day -1 at FedEx Field in Landover, Maryland, USA 27 March 2015. Argentina will face El Salvador in a soccer friendly at FedEx Field on 28 March. The Argentine Football Association has confirmed that Lionel Messi missed Thursday's training session with the national side.  EPA/SHAWN THEW

Lionel Messi: Die Seuchensaison ist vorbei, jetzt will er das Triple. Bild: SHAWN THEW/EPA/KEYSTONE

Diese Zeit ist vorbei. «Heute bin ich glücklich», sagt der 27-Jährige. «Diese Saison hat anders angefangen und läuft bisher gut.» 45 Tore in 44 Partien sprechen eine deutliche Sprache. Auch die schwierige letzte Saison habe dazu beigetragen: «Man lernt aus allem.»

Umfrage

Wer kommt in die CL-Halbfinals, Barcelona oder der PSG?

85 Votes zu: Wer kommt in die CL-Halbfinals, Barcelona oder der PSG?

  • 79%FC Barcelona
  • 19%Paris Saint-Germain

Heute gegen den PSG muss wieder alles stimmen. Auch wenn die Franzosen ohne ihren Star-Stürmer Zlatan Ibrahimovic auskommen müssen. Immerhin wird der Schwede im Rückspiel im Camp Nou gegen seinen alten Verein antreten können. Messi will aber nichts von der klaren Favoritenrolle für seine Farben wissen: «Wir wollen das Triple. In der Copa del Rey sind wir im Final, in der Liga haben wir es in den eigenen Füssen, aber die Champions League ist immer das Schwierigste. Wir wollen so weit kommen wie möglich.» Im letzten Jahr scheiterten die Katalanen im Viertelfinal an Atlético Madrid.

epa04700719 Paris Saint Germain player Zlatan Ibrahimovic celebrates scoring the second goal during the Coupe de la Ligue final match between Paris Saint Germain (PSG) and SC Bastia, at the Stade de France outside Paris, France, 11 April 2015.  EPA/IAN LANGSDON

Zlatan Ibrahimovic: Wird im Hinspiel fehlen. Bild: IAN LANGSDON/EPA/KEYSTONE

Messi spricht vor dem Kracher im Parc des Princes aber auch über Hattricks. 32 hat er in seiner Karriere schon feiern können. Dabei holt er sich jeweils den Matchball, lässt ihn von seinen Teamkollegen unterschreiben und stellt ihn zuhause in Vitrinen wie Pokale aus: «Ich überlege mir aber etwas Besseres für die Bälle. Ich will etwas Spezielles damit machen.» Dabei gesteht «der Floh», dass er nicht alle seine Dreierpacks aufzählen könnte – «zumindest nicht, ohne dass ich Stichworte dazu erhalte».

Privates erfährt man ebenfalls vom mehrfachen Weltfussballer des Jahres. Sein heute zweijähriger Sohn Thiago habe so ziemlich alles verändert. «Er kommt an erster Stelle und danach alles andere.» Der Bub habe ihm verdeutlicht, dass es ein Leben neben dem Fussball gibt. «Früher habe ich nach schlechten Spielen drei bis vier Tage lang mit niemandem mehr gesprochen. Jetzt komme ich heim, sehe mein Kind – und alles ist vergessen.» Vielleicht muss Thiago ja schon bald wieder seinen Papa trösten.

Die Entwicklung der Rekordtransfers im Fussball

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Gelson Fernandes tritt aus der Nati zurück: «Es war mir eine Ehre»

Mittelfeldspieler Gelson Fernandes wird künftig nicht mehr für die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft auflaufen. Das gibt er bekannt, einen Tag nachdem das Ende seiner internationalen Laufbahn bereits durchgesickert war.

Einen Tag nach dem Rücktritt von Valon Behrami beendet mit Gelson Fernandes ein weiterer Routinier seine internationale Karriere. Der Mittelfeldspieler aus Sion bestritt für die Schweiz seit seinem Debüt 2007 insgesamt 66 Länderspiele. Dabei schoss er zwei Tore, eines war unzweifelhaft der Höhepunkt seiner Laufbahn im Dress der Nationalmannschaft: Im Auftaktspiel der WM 2010 erzielte er den Treffer zum sensationellen 1:0-Sieg über den späteren Weltmeister Spanien.

Fernandes, der in wenigen …

Artikel lesen