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Lionel Messi: «Die Champions League ist immer das Schwierigste.» Bild: ALBERT GEA/REUTERS

Lionel Messi: «Ich hatte ein schwieriges Jahr, aber jetzt wollen wir in der Champions League so weit wie möglich kommen»

Lionel Messi trifft heute im Knüller auf den PSG. Kurz vor dem Viertelfinal-Hinspiel veröffentlichte Barcelona auf der Homepage ein langes Interview, in dem der Gaucho für einmal auch tiefer blicken lässt.

15.04.15, 08:46 15.04.15, 10:05

«Ich hatte ein sehr schwieriges Jahr, auch ausserhalb des Platzes, wegen meinen Verletzungen und meinen Leistungen», gibt Lionel Messi offen zu. Eigentlich will er die letzte Saison gar nicht zählen: «Ich spielte wegen Verletzungen wenig und fühlte mich nie wirklich gut.»

Lionel Messi: Die Seuchensaison ist vorbei, jetzt will er das Triple. Bild: SHAWN THEW/EPA/KEYSTONE

Diese Zeit ist vorbei. «Heute bin ich glücklich», sagt der 27-Jährige. «Diese Saison hat anders angefangen und läuft bisher gut.» 45 Tore in 44 Partien sprechen eine deutliche Sprache. Auch die schwierige letzte Saison habe dazu beigetragen: «Man lernt aus allem.»

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Heute gegen den PSG muss wieder alles stimmen. Auch wenn die Franzosen ohne ihren Star-Stürmer Zlatan Ibrahimovic auskommen müssen. Immerhin wird der Schwede im Rückspiel im Camp Nou gegen seinen alten Verein antreten können. Messi will aber nichts von der klaren Favoritenrolle für seine Farben wissen: «Wir wollen das Triple. In der Copa del Rey sind wir im Final, in der Liga haben wir es in den eigenen Füssen, aber die Champions League ist immer das Schwierigste. Wir wollen so weit kommen wie möglich.» Im letzten Jahr scheiterten die Katalanen im Viertelfinal an Atlético Madrid.

Zlatan Ibrahimovic: Wird im Hinspiel fehlen. Bild: IAN LANGSDON/EPA/KEYSTONE

Messi spricht vor dem Kracher im Parc des Princes aber auch über Hattricks. 32 hat er in seiner Karriere schon feiern können. Dabei holt er sich jeweils den Matchball, lässt ihn von seinen Teamkollegen unterschreiben und stellt ihn zuhause in Vitrinen wie Pokale aus: «Ich überlege mir aber etwas Besseres für die Bälle. Ich will etwas Spezielles damit machen.» Dabei gesteht «der Floh», dass er nicht alle seine Dreierpacks aufzählen könnte – «zumindest nicht, ohne dass ich Stichworte dazu erhalte».

Privates erfährt man ebenfalls vom mehrfachen Weltfussballer des Jahres. Sein heute zweijähriger Sohn Thiago habe so ziemlich alles verändert. «Er kommt an erster Stelle und danach alles andere.» Der Bub habe ihm verdeutlicht, dass es ein Leben neben dem Fussball gibt. «Früher habe ich nach schlechten Spielen drei bis vier Tage lang mit niemandem mehr gesprochen. Jetzt komme ich heim, sehe mein Kind – und alles ist vergessen.» Vielleicht muss Thiago ja schon bald wieder seinen Papa trösten.

Die Entwicklung der Rekordtransfers im Fussball

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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