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Chinas Fussballverband will spätestens 2050 die Fussball-WM austragen und gewinnen, deshalb heisst es: Nachwuchs fördern. bild: shutterstock

Wie China 50 Millionen gute Fussballer heranzüchten will

Im Bestreben, eine Fussball-Grossmacht zu werden, plant Chinas Verband bis 2025 die Eröffnung von 50'000 Ausbildungszentren für Nachwuchs-Kicker.

22.02.17, 12:44 24.02.17, 16:19


Damit wurde das ursprüngliche Ziel (20'000 Akademien) nochmals mehr als verdoppelt. Jede Academy soll 1000 Jugendliche ausbilden können, was dem chinesischen Verband 50 Millionen gut ausgebildete Nachwuchsspieler einbringen würde.

Chinas Staatspräsident Xi Jinping war im Januar zu Besuch in der Schweiz.  Bild: EPA/KEYSTONE

«Den chinesischen Fussball besser zu machen ist nicht länger nur ein Traum», erklärte Verbandspräsident Wang bei der Erläuterung der Pläne. Xi Jinping, der Staatspräsident der Volksrepublik China, erklärte die Fussballförderung zu einer nationalen Priorität. Das langfristige Ziel lautet, bis spätestens 2050 die Fussball-WM zu organisieren und zu gewinnen.

Flankierende Massnahmen wurden ebenfalls bereits ergriffen: Vor einem Jahr nahmen die Chinesen Trainer Marcello Lippi unter Vertrag, ausserdem werden 70'000 neue Spielfelder gebaut. Die chinesischen Profiklubs rekrutierten zuletzt internationale Stars zu vorzüglichen Löhnen. (zap/sda)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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    Alle Leser-Kommentare
  • blobb 22.02.2017 23:13
    Highlight Ich glaube das würde dem Fussball gut tun, wenn die Asiaten konkurrenzfähiger werden.
    2 0 Melden
  • Luca Brasi 22.02.2017 13:15
    Highlight Das mit Marcello Lippi ist etwas unklar formuliert. Lippi war schon seit 2012-2014 als Clubtrainer des momentanen Serienmeisters Guangzhou Evergrande tätig und wurde dort von Cannavaro abgelöst, der wiederum von Scolari abgelöst wurde. Lippi ist aber erst seit Oktober letzten Jahres Nationalmannschaftscoach der VR Chinas, also nicht einmal ein halbes Jahr.
    Das Ziel des Verbandes für 2050 ist auch etwas abgeschwächter formuliert als dasjenige, was die sda berichtet. Man will bis 2050 ein "Powerhouse" im Weltfussball sein. Das bedeutet nicht zwangsläufig den WM-Titel.
    10 0 Melden
  • Martial Eberli 22.02.2017 12:57
    Highlight Werden die Bälle dann von tibetischen Kindern genäht?
    13 3 Melden
    • 有好的中国老虎 friendly chinese Tiger 22.02.2017 14:44
      Highlight glaube eher von eingesperrte Terroristen in Guantanamo, während sie auf ihren Gerichtstermin warten.
      2 5 Melden

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