Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

501 Punkte mit 9 Darts

Adrian Lewis wirft den ersten «9-Darter» der laufenden WM und lässt das Ally Pally explodieren

30.12.14, 21:44 15.12.16, 11:19

Adrian Lewis wirft neun perfekte Pfeile. Video: YouTube/DartLoupeTV

Im Londoner Alexandra Palace ist dieser Tage die Hölle los. Bis am 4. Januar wird im «Ally Pally» der neue Dart-Weltmeister gekürt. Zu den Wettkämpfen strömen massenweise Zuschauer, welche für eine bombastische Stimmung à la Oktoberfest sorgen.

Heute Abend erreichte die Stimmung ihren vorläufigen Höhepunkt: Dem Engländer Adrian Lewis gelingt im ersten Satz gegen den Holländer Raymond van Barneveld ein perfekter «Leg». Der 29-Jährige schafft es mit nur neun Dart-Pfeilen die nötigen 501 Punkte zu erzielen. Das heisst, er hat jeden Pfeil an den genau richtigen Ort gesetzt. An der laufenden WM ist Lewis der erste Spieler, dem dieses Kunststück gelungen ist – die Zuschauer danken es ihm mit einem tosenden Applaus.

Adrian Lewis gewinnt dank diesem «9-Darter» den Jackpot von 10'000 Pfund, muss aber die Segel streichen. Kontrahent Van Barnefeld entscheidet die Partie nach sieben Sätzen für sich und zieht ins Viertelfinal ein.  

Phil Taylor am Rande einer Niederlage

Phil Taylor wäre beinahe aus dem Turnier geflogen, rettet sich aber in Extremis.  Bild: Getty Images Europe

Dart-Legende Phil Taylor kam in seinem Achtelfinal gegen Kim Huybrechts mächtig ins Wanken. Der Belgier Huybrechts hatte im sechsten Satz die grosse Chance, Taylor aus dem Turnier zu kippen. Doch im entscheidenden Moment fehlte dem Aussenseiter der nötige Killerinstinkt. In einem mitreissenden Duell konnte der 54-jährige Taylor den Sack im siebten Satz zumachen und das Viertelfinal-Ticket lösen.  (cma)

Dart-WM in London, Achtelfinal

Peter Wright – Andy Hamilton 4:0
Gary Anderson – Cristo Reyes 4:1
Dean Winstanley – Vincent van der Voort 2:4
Adrian Lewis – Raymond van Barneveld 3:4
Phil Taylor – Kim Huybrechts 4:3
Stephen Bunting – Michael Smith 4:2



Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Das tödliche Drama der nordirischen Töff-Dynastie Dunlop

Die nordirische Familie Dunlop dominiert wie keine andere die Motorrad-Strassenrennszene von Grossbritannien. Doch sie bezahlt einen hohen Preis. So auch wieder vergangenes Wochenende.

«Heute gewinnt ein Dunlop», lautet nun schon seit Jahren der Running-Gag unter den Zuschauern der Motorrad-Strassenrennen in Grossbritannien. Und oftmals bewahrheitet er sich. Joey, Robert, Michael oder William – irgend ein Dunlop aus Ballymoney, einem 10'000-Seelendorf an der A26 in Nordirland, stand in den letzten Jahrzehnten oft zuoberst auf dem Treppchen.

Alleine bei der Tourist Trophy (TT) auf der Isle of Man, dem gefährlichsten Motorradrennen der Welt (257 Tote in 107 Jahren), hiess der …

Artikel lesen