Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Wales's Gareth Bale, center, scores his side's third goal past Russia goalkeeper Igor Akinfeev, right, as Russia's Sergei Ignashevich, left, looks on during the Euro 2016 Group B soccer match between Russia and Wales at the Stadium municipal in Toulouse, France, Monday, June 20, 2016. (AP Photo/Andrew Medichini)

Niemand will die russische Captainbinde. Am Ende trägt sie Igor Akinfejew. Ist halt doof, wenn man keinen Shaqiri in der Mannschaft hat.  Bild: Andrew Medichini/AP/KEYSTONE

Niemand will Captain sein: Das ist die ultimativ peinliche Bankrott-Erklärung Russlands



Russland verabschiedet sich mit einem blamablen 0:3 gegen Wales von der EM 2016. In zwei Jahren soll die Sbornaja an der Heim-WM dann Wladimir Putin und Co. glücklich machen. Die Frage nach dem «Wie» stellt sich seit gestern deutlicher denn je.

In der 52. Minute wird Captain Roman Schirkow ausgewechselt. Der neue Mann Alexander Golowin erhält die Binde und möchte diese einem Stellvertreter überreichen. Doch keiner will das Spielführeramt. Weder Wasili Beresutksij, noch Sergej Ignaschewitsch und auch nicht Igor Akinfejew. Ignaschewitsch nimmt das Stück Stoff dann immerhin doch an, behält es aber nur in der Hand.

Play Icon

Niemand will die russische Captainbinde. streamable

Als Schiedsrichter Jonas Eriksson auffordert, dass die Binde an den Arm muss, stülpt der Verteidiger das Ding doch an Akinfejews Arm, welcher dies kopfschüttelnd akzeptiert. Mehr braucht man über den Zustand einer Mannschaft nicht zu sagen. Nationaltrainer Leonid Slutski, der auf ein Grundgehalt verzichtete und erst ab dem Achtelfinal Erfolgsprämien erhalten hätte, stellte sein Amt nach dem Ausscheiden zur Verfügung.

Und was lernen wir daraus? Es ist einfach ein grosser Vorteil, wenn man einen Xherdan Shaqiri in der Mannschaft hat. Wäre unser Star bei den Russen, sie hätten problemlos einen Ersatzcaptain gefunden. (fox)

Leonid Slutski

Leonid Slutskis Reaktion auf das Captainbinde-Dilemma.

Die Noten der Schweizer nach der Gruppenphase der EM 2016

Public Viewing mit watson

Lust auf ein Public Viewing in Zürich? watson ist Partner der Veranstaltungen beim «Glatten Köbi» und der «Amboss Rampe». Ein Besuch lohnt sich!

Mach mit beim grossen EM-Tippspiel von watson!

EM 2016: Wichtige Infos zum Fussballturnier in Frankreich

Hier wird gespielt: Die 10 Stadien der Fussball-EM 2016 in Frankreich

Link to Article

Der Spielplan der Fussball-EM 2016 in Frankreich: Die Gruppenphase

Link to Article

So schnitt die Schweizer Fussball-Nati bei ihren bisherigen EM-Auftritten ab

Link to Article

Das Maskottchen der EM 2016 in Frankreich: «Salut, je m'appelle Super Victor!»

Link to Article

«Beau jeu» – der offizielle Ball der EM 2016 verspricht ein schönes Spiel

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

20
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Cool Beans 21.06.2016 23:43
    Highlight Highlight Man erwartet zu viel von der russischen Nationalmannschaft, seihen wir ehrlich, richtig gut waren sie noch nie (vielleicht mit Guus Hiddink). Es sind alles talentierte Spieler die nicht richtig geführt werden. Was die WM betrifft muss man auch nicht viel von der Mannschaft erwarten, es soll einfach ein guter Event sein.
  • AJACIED 21.06.2016 18:18
    Highlight Highlight Jaja jetzt nicht gleich wieder ein Russland bashing starten.
    Da geben die Leute gerne ihren Senf dazugeben. Putin dies Russland das😴😴. Hoffe es gibt morgen wieder ein anderes Thema.
  • Nicosinho 21.06.2016 16:12
    Highlight Highlight Die Russen wird wohl niemand vermissen.
  • suchwow 21.06.2016 14:01
    Highlight Highlight Hab nichts gegen Russland (eher auf der Pro-Seite), aber diese Szene verkörpert einfach sehr gut, wie die Verantwortung einfach weitergegeben wird. Dabei noch die Arroganz behalten ;-)
    Karma is a bi*ch. Geschieht eigentlich ganz Recht wenn man bedenkt, was für einen Stuss Putin und der Aussenminister (oder?) über das "feminine Verhalten" der Engländer verzapft haben. Als wäre das eine riesen Leistung, Kampfsportler gegen betrunkene Fans einzusetzen (soll aber auch keine Entschuldigung für ENG sein, auch diese "Fans" haben sich nicht wirklich korrekt verhalten).
    • saukaibli 21.06.2016 19:00
      Highlight Highlight Vermutlich kriegt der Captain die doppelte Zeit im Gulag aufgebrummt für das Ausscheiden.
  • Theor 21.06.2016 13:19
    Highlight Highlight Vieleicht sollten sie die elf Fussballer durch elf Soldaten ersetzen. Letztere sind ja leider wesentlich angriffsfreudiger und setzen Putins Befehle mit grossem Eifer um.
    • Stachanowist 21.06.2016 15:11
      Highlight Highlight Bravo, du hast es geschafft, auch diesen Sportbericht mit russischem Krieg und Militär zu verbinden. Gute Leistung!
    • Theor 21.06.2016 15:48
      Highlight Highlight Danke! Und es war nichtmal schwer! Die Idee kam mir bei der heutigen Kaffeepause.
    • Stachanowist 21.06.2016 16:06
      Highlight Highlight 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • leu84 21.06.2016 13:07
    Highlight Highlight Und diese Mannschaft will an der WM 2018 glänzen? Jetzt heisst es wohl 2 Jahre eisernes Training irgendwo in Sibirien ❄⚽
    • lily.mcbean 21.06.2016 17:11
      Highlight Highlight Ehe 2 Jahre fleissiges Doping...... da sind unsere lieben russen ja auch kein unbeschriebenes Blatt.
    • AJACIED 21.06.2016 18:20
      Highlight Highlight Ja ja nur die rissen dopen 😴😴😴. Wow sehr neutral der "Europäer"
    • saukaibli 21.06.2016 19:04
      Highlight Highlight Die älteste Mannschaft des Tourniers soll noch zwei Jahre voll trainieren? Da wird wohl eher eine neue Mannschaft "herangezüchtet", so wie man es auch mit den Winter-Olympioniken gemacht hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • slashinvestor 21.06.2016 13:06
    Highlight Highlight Nee was ich seh ist die Soviet Union! Erfolg muss her, egal wie, und wenn nicht "Köpfe werden rollen", ernst gemeint! Putin will stärke zeigen, aber das gibt es nicht wie damals in der Soviet Union. Fuer die die sagen die Soviet Union war starke sage ich nee, sie haben getrickst wie ein Weltmeister. So wie bei Rio.
  • a-n-n-a 21.06.2016 12:56
    Highlight Highlight Der letzte Satz: made my day 😂🔝
    • buehler11 21.06.2016 13:14
      Highlight Highlight Geht mir auch so ;) hahah

Daniela Ryf und Nino Schurter sind die Schweizer Sportler des Jahres

Nino Schurter und Daniela Ryf wurden an den Credit Suisse Sports Awards in Zürich als Schweizer Sportler und Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Den Preis für das Team des Jahres erhielt die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft.

Zahlreiche Schweizer Sportler haben 2018 Ausserordentliches geleistet, deshalb präsentierte sich das Feld der Nominierten für die Sports Awards von heute hochkarätig wie selten zuvor. Mit Triathletin Daniela Ryf und Mountainbiker Nino Schurter setzten sich im Gegensatz zum Vorjahr, als Wendy Holdener und Roger Federer triumphierten, zwei Athleten durch, die eher aus Randsportarten stammen.

Die weiteren Awards in der TV-Gala gingen an Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer (Trainer …

Artikel lesen
Link to Article