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Wayne Rooney und seine Engländer müssen sich mit dem zweiten Gruppenrang begnügen. Bild: Lee Smith/REUTERS

Schon wieder ein ödes 0:0 – wie uns der neue Modus die EM kaputt macht

Am dritten Tag in Serie und zum bereits vierten Mal mussten die EM-Zuschauer gestern ein 0:0 mitanschauen. Das hat vor allem mit dem neuen Modus zu tun. Weil vier von sechs Gruppendritten in die K.o.-Runde kommen, beginnt plötzlich das grosse Rechnen – und Mauern.

21.06.16, 03:37 21.06.16, 08:47


» Hier gibt's die Story mit allen Highlights der Montagsspiele.

Es war kein Spiel fürs Auge. England rannte in seinem letzten Gruppenspiel gegen die Slowakei pausenlos an. Das Ziel für einen der meist genannten Turnierfavoriten: Ein Sieg und damit als Gruppenerster die K.o.-Runde erreichen.

Doch was die «Three Lions» auch versuchten, der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Mit 69 Prozent Ballbesitz und 29 Schüssen dominierte das Team von Roy Hodgson klar, doch die Slowaken parkierten den Bus vor ihrem Kasten.

Die einen freut's, die anderen weniger: So unterschiedlich kann die Wahrnehmung eines 0:0 sein.
Bild: Kai Pfaffenbach/REUTERS

Für sie war die Ausgangslage nämlich eine komplett andere: Ein Unentschieden dürfte reichen, um als einer der vier besten Gruppendritten in die Achtelfinals einzuziehen. Egal, was im Parallelspiel zwischen Wales und Russland passieren würde.

Fürs Spiel machten die Osteuropäer dementsprechend wenig. Sie begnügten sich darauf, defensiv kompakt zu stehen. Selbst Napoli-Spielmacher und Supertechniker Marek Hamsik konzentrierte sich vornehmlich auf Abwehraufgaben. Die Slowakei agierte sogar ohne gelernten Stürmer, der einzige Offensivmann Ondrej Duda war völlig auf sich alleine gestellt und entsprechend wirkungslos.

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Ein ähnliches Vorgehen zeigte auch die Schweiz am Vortag gegen Gastgeber Frankreich. «Nur nicht verlieren», lautete die Devise für die Nati. Dank dem 0:0 sicherte sich das Team von Vladimir Petkovic problemlos Rang 2. Trotz mehr Ballbesitz lautete das Schussverhältnis am Schluss 3:23 aus Sicht der Eidgenossen. Wichtiger als der Gruppensieg war halt die direkte Qualifikation für den Achtelfinal.

«Spiegel»-Schlagzeile zum Schweiz-Spiel

Und gleich noch so ein Beispiel: Österreich brauchte im zweiten Gruppenspiel gegen Portugal unbedingt einen Punkt, um nach der Niederlage gegen Ungarn noch eine Chance aufs Weiterkommen zu haben. Mit viel Glück und dank eines Penalty-Fehlschusses von Cristiano Ronaldo kamen sie schliesslich zum angestrebten 0:0.

Freut sich Nordirland morgen über ein 0:0 gegen Deutschland?
Bild: CJ GUNTHER/EPA/KEYSTONE

Und das nächste Knorzspiel ist bereits im Anflug: In Gruppe C genügt Nordirland gegen Deutschland ein Remis für die erstmalige K.o.-Runden-Qualifikation, weil sie dann die beiden Dritten aus den Gruppen A und B (Albanien und Slowakei) dank des besseren Torverhältnisses hinter sich lassen würden.

Schuld an der ganzen Taktierer- und Rechnerei ist der neue Modus mit 24 statt 16 EM-Teilnehmern. Weil nicht nur die zwei Besten einer Gruppe, sondern auch die vier bestklassierten Dritten der sechs Gruppen weiterkommen und niemand weiss, mit vielen Punkten man genau weiterkommt, wird konservativer gespielt. Lieber auf Nummer sicher gehen, so das Motto.

Gleicher Modus einst auch an der WM

Der neue EM-Modus mit 24 Mannschaften ist übrigens nicht ganz neu. Schon an den WM 1986, 1990 und 1994 wurde die Gruppenphase so gespielt. Auf die WM 1998 in Frankreich hin wurde das Teilnehmerfeld dann auf 32 Mannschaften aufgestockt. Momentan steht die Erhöhung auf 40 Teilnehmer zur Diskussion. Das würde dann wieder zu Problemen führen.

Irland weiss, was Albanien nicht wusste

Ein weiteres Problem ist die Wettbewerbsverzerrung. Denn die Spiele der Gruppendritten, die am Ende gegeneinander gewertet werden, finden ja nicht gleichzeitig statt, sondern über mehrere Tage gestreckt. So hat Albanien, Dritter der Gruppe A, einen deutlichen Nachteil gegenüber den Teams aus den Gruppen, die zuletzt spielen dürfen. Die Albaner wussten beim Abpfiff ihres letzten Gruppenspiels gegen Rumänien nicht, ob die erzielten drei Punkte nun zum Weiterkommen reichen. Sie bleiben jetzt bis Mittwoch in Frankreich und müssen dann wohl doch heimreisen.

Der neue Modus stösst allerdings nicht nur auf Kritik. Befürworter werfen ein, dass die Vorrunde gar interessanter werde, weil Teams wie beispielsweise Albanien bis zum letzten Spiel überhaupt noch die Chance haben, weiterzukommen. An früheren Turnieren wäre das Spiel zwischen Albanien und Rumänien zu einem öden Freundschaftsspiel verkommen. Doch das ist nur Schönrederei: Am Ende vermag die höhere Spannung und Dramatik die Verwirrung, Taktiererei und Wettbewerbsverzerrung nicht aufzuheben.

Teams wie Irland und Schweden sind gegenüber Albanien klar im Vorteil.
Bild: Christophe Ena/AP/KEYSTONE

In den nächsten zwei Tagen könnte es gar zum Absurdum kommen, dass Gelbe und Rote Karten über das Weiterkommen entscheiden. Denn nach Punkten, Torverhältnis und erzielten Toren entscheidet die Fairplay-Wertung. Irland, Schweden und Belgien, die am Mittwoch als letztes spielen und allesamt noch Kandidaten für den dritten Platz sind, wissen bei Spielbeginn zwar nicht, wie das Parallelspiel ihrer Gruppe ausgeht. Aber dafür ganz genau, wie viele Punkte, Tore und Karten ausreichen, um zu den besten vier Gruppendritten zu gehören.

Lösen kann man das Problem höchstens, indem alle Teams aller Gruppen ihr letztes Vorrundenspiel zeitgleich austragen. Dafür bräuchte man allerdings zwölf EM-Stadien und es käme wohl zu einem Aufstand der TV-Stationen.

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  • 53%Katastrophe! Sofort wieder abschaffen. Das ist Wettbewerbsverzerrung.

Vielleicht löst die UEFA das Problem aber auch auf andere Weise: Bei einer weiteren Aufblähung auf 32 Teams könnte man die Achtelfinalisten wieder ganz leicht ermitteln. Dann könnte man das Turnier aber auch gleich abschaffen, schliesslich wären dann über die Hälfte der UEFA-Mitglieder dabei.

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Brikne, 20.7.2017
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49
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49Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bluetooth 21.06.2016 15:02
    Highlight Ich finde den alten Modus besser. Dieser war fairer, alle Gruppen hatten die gleiche Bedingungen. Leistungen der Dritten ausserhalb der Gruppe zu vergleichen ist unsinnig. Diese neue Vorrunde ist ausserdem relativ unbeteutend, da am Schluss nur 1/3 der Teilnemhmer dadurch aussortiert werden. Die hätte man auch in der EM Quali bereits aussortieren können. Das Bestehen der ersten Runde ist mit der Quali von früher gleichzusetzen.
    Der Sinn ist klar, mehr Mannschaften, mehr Interesse, mehr Geld. Ein Ungarn vs Island verkauft sich als EM Spiel halt besser als als Quali Spiel.
    3 1 Melden
  • martin10 21.06.2016 14:10
    Highlight Dieser Artikel ist sehr einseitig gefärbt. Hat der Autor den Nachts um 4 Uhr nach dem Ausgang geschrieben? (Gleiches zu Gleichem :)). Also ich schau lieber ein 0:0 mit Spannung als ein 5:0 in einem "Freundschaftsspiel". Auch sind die schlechteren Mannschaften dieser EM immer noch um einiges besser (v.a. betreffend Taktik) als die schlechteren Mannschaften an der WM. Die Anzahl der Chancen wäre auch ein spannender Parameter v.a. bei der hohen Qualität der Torhüter an dieser EM.
    4 1 Melden
  • pun 21.06.2016 13:08
    Highlight Also wenn man als Mannschaft in einem Spiel in dem der Gegner nicht vors eigene Tor kommt 29 respektive 23 Schüsse hat und keiner geht rein, kann man schon über die "destruktive" oder "charakterlose" (CR7) Spielweise motzen, aber ich würde mir mal meine Stürmer zur Brust nehmen.
    Finde es auch super, dass es weniger Spiele gibt, in denen es um nichts geht.
    Letztes Gruppenspiel gleichzeitig wäre mit der EM 2020(?) in ganz Europa ja möglich.
    3 0 Melden
  • sven 21.06.2016 13:07
    Highlight Man muss halt einfach nicht das falsche Match gucken! ;)
    5 0 Melden
  • Zuagroasta 21.06.2016 12:40
    Highlight Ist Griechenland nicht vor ein paar Jahren
    (im 16er Feld) mit Destruktivfussball Europameister geworden?
    So viel in Sachen Argument das neue System ist schuld, dass sich schwächere Mannschaften hinten reinstellen.
    20 0 Melden
  • Jordbaer 21.06.2016 12:30
    Highlight Damit der Fussball spannender wird müsste man schon bei den Regeln anfangen: zB nur noch mit 9 statt 10 Feldspielern spielen, oder eine Angriffszeit wie im Basketball einführen, die Zeit effektiv stoppen oder das Offside aufheben.

    Danke für die Blitze schon im voraus, aber so wie der Fussball jetzt ist, ist er nicht mehr attraktiv :'(
    4 11 Melden
    • ksayu45 21.06.2016 13:35
      Highlight oder keine punkte mehr bei einem 0:0
      2 1 Melden
  • whatthepuck 21.06.2016 10:30
    Highlight Keine Ahnung was die Kommentatoren geraucht hatten, als sie von einer "dominanten Nati" gegen Frankreich sprachen. Frankreich war das einzige Team auf dem Platz, das für einen allfälligen Sieg in Frage kam. Die Schweiz verlässt dieses Feld in keinem Paralleluniversum als Sieger.

    Und oben steht's ja; man muss auch sagen, dass viele Teams vor dem Tor einfach versagen. Was passiert, wenn man zwischendurch auch mal erfolgreich abschliesst, zeigten Spanien, Wales oder Belgien. Wenn Frankreich aus 23 Torschüssen keinen reinmacht ist nicht der Modus Schuld an der Misere.
    31 8 Melden
  • Ben4 21.06.2016 09:54
    Highlight Aufstockung auf 32 Teams???!? ... dann wären ja Exoten wie z.B. Holland auch dabei... gute Nacht!
    99 5 Melden
  • Arutha 21.06.2016 09:45
    Highlight Man könnte anstatt mit Achtelfinale weiter zu machen, auch direkt in das Viertelfinale einsteigen.
    Nur die Gruppenersten kommen weiter plus die 2 besten Zweitplatzierten. Dann hätte man den gewünschten Kampf und dennoch mehr Spiele als bei einer EM mit 16 Mannschaften.
    17 18 Melden
    • TheDoc 21.06.2016 10:08
      Highlight War beim Lesen auch mein Gedanke
      1 14 Melden
  • Entenmann 21.06.2016 09:30
    Highlight Der neue Modus hat sicher seine Nachteile. Warum er aber ursächlich sein soll für die vielen 0-0 erschliesst sich mir nicht. Natürlich hatte die Slowakei gestern auf Unentschieden gespielt. Solche Konstellationen kann es aber auch geben, wenn nur die zwei ersten weiterkommen. Für die Schweiz wäre es im klassischen Modus noch wichtiger gewesen, den einen Punkt zu sichern. Zudem gibt so weniger Gruppenspiele, in denen es um nichts mehr geht, weil schon vor dem dritten Spiel alles klar ist (Schweiz-Portugal 2008 als Beispiel).
    44 2 Melden
    • indubioproreto 21.06.2016 12:14
      Highlight Genau, die Kausalität erschliesst sich mir ziemlich wenig, ehrlich gesagt.
      11 1 Melden
  • leu84 21.06.2016 08:53
    Highlight Ist der WM 94 Modus. Ich hätte es bei 16 Teams belassen. Für eine Euro ist das eine gute grösse. Ein 0:0 kann es bei taktisch gut organisierten Teams geben (mauern ist halt auch eine Taktik ;) )
    28 6 Melden
  • Habicht 21.06.2016 08:52
    Highlight Das falsche Resort erwischt Herr Reich? Und dann der Spiegel als Referenz? Höhren Sie doch mal dem Mehmet zu, der weiss was er erzählt.
    Was die Schweiz gegen Frankreich gezeigt hat war grosse Klasse und alles andere als hinten rein stehen.
    btw. hinten rein stehen gab es schon immer, sei es Griechenland, Italien usw.
    Man spielt halt lieber 0:0 als nach einem 0:4 von der heimischen Presse zrrissen zu werden ;)
    52 14 Melden
  • EinePrieseR 21.06.2016 08:45
    Highlight Ich finde den neuen Modus super. Ist doch toll dass nun auch kleine Länder wie Nordirland, Wales, Island, Albanien etc. mit dabei sein und den Grossen das Leben schwer machen können. Natürlich hat Albanien einen kleinen Nachteil. Sollten sie aber weiterkommen haben sie dafür den Vorteil einer längeren Pause. Also ausgleichende Gerechtigkeit.
    56 9 Melden
    • zettie94 21.06.2016 14:13
      Highlight Island hätte sich auch bei 16 Teams qualifiziert ;-).
      0 0 Melden
  • stef2014 21.06.2016 08:34
    Highlight Einen weiteren Nachteil hat man vergessen: Jetzt gibt es Teams (D/F/ES), die gegen Gruppendritte antreten dürfen, die sich u.U. mit 3 Pünktchen qualifiziert haben. Und das sind dann halt eher überwindbare Gegner. Und das steht nur für Gruppe E und F schon bereits fest. D.h. z.B. Italien wird, Überraschungen ausgenommen, als Gruppensieger der Gruppe E nochmals "bestraft". Zudem kommen dann D und F :/. Natürlich nichts gegen solch fleissige Gruppendritte wie z.B. Albanien, im Gegenteil. Fazit: die Auslosung spielt den höher gesetzten Teams gleich zweimal in die Karten.
    13 13 Melden
    • leu84 21.06.2016 10:11
      Highlight An der WM 94 kam Italien als Gruppendritter ins Finale. Da hatte man den selben Turniermodus, ausser das es damals ein Sieg nur 2 Punkte gab.
      Ok, ein Italien von damals ist nicht mit Albanien von heute zu vergleichen.
      9 0 Melden
    • stef2014 21.06.2016 10:26
      Highlight IT war auch nur ein Beispiel. Geht einfach darum, dass diese Geschichte mit den 24 Teams, bzw. mit dem Modus m.M.n. nicht zu Ende gedacht wurde.

      Persönlich würde mir eine EM mit 32 Teams sehr zusagen, entgegen dem Artikel. Wenn ich Sympathieträger wie z.B. Albanien, Island oder Nordirland sehe, spricht nichts dagegen, solchen Teams eine grössere Chance zu bieten um sich auf internationaler Bühne zu präsentieren. Denn abgesehen von (meiner) Sympathie hat man auch leidenschaftlichen Fussball gezeigt.
      9 1 Melden
    • Bluetooth 21.06.2016 14:39
      Highlight Während man bei den andern von Losglück reden, finde ich es fast schon frech, wie sich Gastgeber Frankreich von Anfang in der vorteilhafste Gruppe A setzen konnte. Als Gruppensieger trifft garantiert bis zum Halbfinale keinen anderen Gruppensieger. Da freuts mich schon noch, dass nun mit England mindestens ein potentieller Grosser bereits früher im Weg stehen könnte.
      0 1 Melden
  • Erbinho 21.06.2016 08:30
    Highlight Sie haben nicht ganz unrecht mit Ihrer Analyse, aber ich finde das nicht so schlimm, weil ja gleichzeitig noch ein 2. Spiel läuft und zumindest gestern war dieses (Russland - Wales) sehr attraktiv.

    Was ich hingegen störend finde ist, dass von Anfang an klar ist, welche Gruppenerste gegen einen Gruppendritten spielen. Ich fände es besser, wenn der beste Gruppenerste gegen den schlechtesten Gruppendritten spielen würde. So wäre auch für die bereits qualifizierten noch ein Anreiz da,im letzten Spiel das Beste zu geben, weil man dafür einen potenziell schlechteren Gegner in der nächsten Runde hat
    51 1 Melden
  • Tavares 21.06.2016 08:21
    Highlight Mein Vorschlag für einen 24-Team-Modus
    8x3er Gruppen, der Gruppenerste ist fix im Viertelfinale
    die Gruppenzweiten spielen ein Playoff gegen die Gruppendritten.
    7 36 Melden
  • Bongalicius 21.06.2016 08:19
    Highlight Wenn ich entscheiden könnte zwischen taktisch herausragend erspieltem 0:0 und Hurrafussball mit vielen Toren hat der Hurrafussball einfach mehr Reize für denjenigen der nur Länderturniere schaut. Im Public Viewing möchte ich unterhalten werden, Tore feiern und Niederlagen mit Tränen und Bier begiessen. Diese torlosen Unentschieden sind für den Gelegenheitszuschauer schlichtweg langweilig.
    Allgemein würde ich Regeländerungen begrüssen die den Offensivfussball fördern und defensives zumauern bestrafen.
    22 25 Melden
    • DrPop 21.06.2016 10:34
      Highlight Wenn man ein Fussballturnier als "Brot und Spiele" für das Volk sieht, ja. Aber wenn man es als einen Sport sieht, in dem jede Mannschaft versucht taktisch möglichst weit zu kommen, nein. Und ich denke letzteres ist eher mein Verständnis der Sache. So sehr ich ein Tor der Engländer sehen wollte, ich muss zugeben, dass die defensive Leistung der Slovaken gestern äusserst stark war. Und sie haben ihr Ziel erreicht, sie haben starke 4 Punkte. Somit Ziel erreicht für sie. Denn hätten sie aufgemacht, wäre das Tor mit Sicherheit gefallen.
      4 1 Melden
    • Qui-Gon 21.06.2016 10:53
      Highlight Lieber ein spannendes 0:0 als ein 3:3 im Kehrausspiel. Für den Eventfan, der am liebsten noch Länderspiele mit Fasnacht verwechselt, wird schon genug geboten.
      14 2 Melden
  • Blitzableiter 21.06.2016 07:55
    Highlight Wenn Engländer oder generell Briten Fussball spielen ists immer trostlos zum Zuschauen. Noch schlimmer war das spiel England-Wales
    11 58 Melden
    • Schlange12 21.06.2016 09:51
      Highlight Hast du das Spiel eigentlich geschaut? Erste Halbzeit war nicht der hammer aber die zweite war super.
      4 3 Melden
  • Nosgar 21.06.2016 07:54
    Highlight Und wenn der alte Modus gälte würden alle wegen Verfälschung rumheulen, da sich einige Teams nicht mehr anstrengen würden. Mir ist es lieber so wie jetzt.
    62 2 Melden
  • alex DL 21.06.2016 07:45
    Highlight tsss... tsss... was sind wir aber auch wieder am rumnörgeln. Dass England nicht getroffen hat ist kaum dem Modus geschuldet und die Slowakei hätte kaum die spielerischen Mittel gehabt, das Spiel anders zu gestalten. Frankreich war sicher durch und hat auch wenig zum Spiel beigetragen, der Modus hat darauf keinen Einfluss gehabt. Und auch das Spiel von Österrich war ein reales Abbild ihres Leistungsvermögens. Anstatt hier zu "mimimimiii-böser Modus" zu rufen, akzeptiert, dass vieles vom Zufall abhängt, die schwächeren Manschaften hervorragend verteidigen und es halt einfach um sehr viel geht.
    62 3 Melden
    • stef2014 21.06.2016 08:53
      Highlight Na ja, es ist schon ein Unterschied, ob du schon weisst, dass ein oder sogar zwei Gruppendritte schlechter sind und du somit mit einem Remis oder gar Niederlage so oder so weiter bist. Wenn man bedenkt, dass man vor Jahren angefangen die letzten Spiele zeitgleich auszutragen um eben diese Verzerrung zu vermeiden, ist das schon widersprüchlich. Jetzt passiert ja genau das erneut, einfach gruppenübergreifend.
      3 7 Melden
  • Moe Mentmal 21.06.2016 07:42
    Highlight Das Mauern von gestern mit dem Spiel der Schweizer gegen zu gleichzusetzen zeugt offensichtlich von mangelndem Sachverstand. Die Schweiz wollte das Spiel kontrollieren und gewinnen. Wenn schon waren es die Franzosen, die phasenweise hinten rein standen, zum Teil aber auch dazu gezwungen waren.
    Dass man dann ab der 80. Minute nicht mehr unnötig Blind nach vorne stürmt ist an einem Turnier normal.
    86 10 Melden
  • Radiochopf 21.06.2016 07:17
    Highlight Ich schaue mir lieber ein hart erkämpftes 1-1 Island-Portugal an, oder wie Wales 2 Siege einfährt als wie vor dem Modus jeweils die 2 grossen Favoriten in der Gruppe die anderen beiden besiegen und in den letzten Spielen die B-Elf spielen lassen.. auch Spiele wie Dänemark-Schweden vor ein paar Jahren, als sie nach 90min Unentschieden haben mussten, damit Italien draussen ist, gibt es so nicht mehr.. jetzt spielt es eine Rolle ob man 1., 2. oder 3. wird und das war ja jetzt in keiner Gruppe klar, ausser 1-2 Gruppensieger..
    50 2 Melden
  • arthur991 21.06.2016 06:54
    Highlight Ist doch in der CL genau gleich da wird gemauert um mind. Noch platz 3 zu erreichen für die EL.

    Und sind wir ehrlich beim alten Modus wären Engländer hineingestanden um sich ja nicht zu blamieren. Und sowiso wer 69% ballbesitz + 29schüsse hat ist selberschuld
    55 2 Melden
  • Luca Brasi 21.06.2016 06:51
    Highlight Wieso kann man bei 32 Mannschaften das Turnier gleich abschaffen? Bei der normalen Copa America nehmen sogar alle Verbände der südamerikanischen Konföderation teil und spielen keine Quali. Möglich wäre es sicher, ob die Qualität drunter leidet, ist allerdings eine berechtigte Frage.
    65 3 Melden
    • Luca Brasi 21.06.2016 14:06
      Highlight Ich sag nur, dass man auch eine EM mit 32 Mannschaften machen könnte. Europa hat etwa über 50 Landesverbände. Klar wären dann mehr als die Hälfte dabei, aber in Südamerika stört es ja auch niemanden, dass Bolivien, etc. dabei sind. Aber Sie haben selbstverständlich recht, dass das Teilnehmerfeld dort wesentlich kleiner ist. ;)
      0 0 Melden
  • Amboss 21.06.2016 06:15
    Highlight Lieber Herr Reich. Sie haben natürlich völlig recht. Es ist wirklich unsäglich.
    Und dennoch werden sie und ich heute wieder vor der Glotze sitzen... Und das Stadion wird voll sein
    Wie zufrieden wir da sind, um was es dabei geht, ist doch der UEFA wurscht

    Die Formel ist einfach: Mehr Spiele = mehr Geld.
    Man könnte gut auch eine 32er EM machen. Die Hälfte der Verbände ist dann dabei. Na und? Wo ist das Problem?
    Mehr Länder, mehr Interesse, Vermarktung in mehr Länder.
    69 7 Melden
    • Scaros_2 21.06.2016 08:11
      Highlight Oder einfach gesagt:

      Geld regiert die Welt.
      15 4 Melden
  • Radiochopf 21.06.2016 06:13
    Highlight Sorry, aber es gab viele Unentschieden an diessert EM die auch 2-3:0 für sein könnten.. Alleine die Unentschieden von Portugal waren doch keine typischen Spiele... Und es ist viel besser, ist es bis zur letzten Runde spannend als wenn alle Teams in der letzen Runde mit den B-Teams spielen.. Die Engländer werden für das Unentschieden gestern sicher noch büssen müssen im Verlauf des Turniers.. Bitte den Modus nicht ändern!!!
    63 4 Melden
    • Nightghost 21.06.2016 06:27
      Highlight Auch die Engländer hätten gestern mit ihren Chancen gewinnen müssen
      46 1 Melden
    • Radiochopf 21.06.2016 07:30
      Highlight uiui, ich glaub ich sollte meine Kommentare nicht frühmorgens mit dem Smartphone schreiben.. Wörter vergessen, Rechtschreibefehler en masse.. 0.o
      21 1 Melden
  • Gleis3Kasten9 21.06.2016 04:36
    Highlight So lange die Stadien bei den zusätzlichen Spielen gut gefüllt sind wird es der UEFA (und im erweiterten Sinn der FIFA) egal sein wann und wie eine Gruppe entschieden wird. Hauptsache die Kasse stimmt dank der zusätzlichen Spiele, egal wie lahm und langweilig die Spiele werden. Das ist an der EM nicht viel anders als in der immer wie mehr aufgeblähten Champions League.
    24 9 Melden

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