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Fünf von 20 falsch: Panini hat nicht mit Petkovics Jugend-forscht-Motto gerechnet.  bild: watson

So daneben liegt Panini: 88 Spieler aus dem EM-Album sind in Frankreich nicht dabei

Die Experten bei Panini müssen «ihre» EM-Kader jeweils schon lange im Voraus bekanntgeben, leisten sich darum immer den einen oder anderen Fehlgriff. Ihre Erfolgsquote vor dem Turnier in Frankreich ist zwar nicht schlecht, trotzdem hat man 88 falsche Spieler abgedruckt.

donat roduner, philipp reich



Zugegeben: Es gibt diverse Faktoren, die es schwierig machen, bereits Ende Januar die endgültigen EM-Kader vorherzusagen. Es kann noch so viel passieren. Vor allem Verletzungen, aber auch drastische Formschwankungen können manchem Spieler den erhofften und erwarteten Nationalmannschafts-Platz rauben. So verpassen 26 der 88 von Panini fälschlicherweise gedruckten Spieler die EM verletzungsbedingt.

Für Panini ist es also eine schwierige Aufgabe, mit ihren 20 porträtierten Spielern pro Nation die 23 Spieler zu treffen, die erst zwei Wochen vor EM-Start definitiv bekanntgegeben werden. In der aktuellen Ausgabe ist dies nur in einem Fall vollständig geglückt: Sämtliche im Panini-Heftchen abgebildeten Österreicher wurden von Trainer Marcel Koller auch für die Endrunde berücksichtigt.

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Bei den Deutschen sind sechs Spieler nicht dabei, ...
bild: watson

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... bei den Österreichern fehlt keiner.
bild: watson

Bei den Schweizern wurden, wie bei sechs anderen Teams, 15 Spieler richtig vorhergesagt. Die beiden Verletzten Josip Drmic und Timm Klose sowie Gökhan Inler, Pajtim Kasami und Valentin Stocker hat Panini fälschlicherweise gedruckt. Bei England, Russland, Deutschland und Spanien waren es sogar nur 14 «Richtige».

Total kann das italienische Druckunternehmen für sich beanspruchen, bei 392 von 480 Spielern richtig gelegen zu haben. Das ergibt eine Erfolgsquote von knapp 82 Prozent, was angesichts der vielen Unbekannten annehmbar erscheint. Wir hätten es ziemlich sicher auch nicht besser gekonnt ...

Wieder ein Update-Set

Noch ist die Hoffnung auf ein EM-Album mit korrekten Kadern aber nicht gestorben. Bei der WM 2014 druckte Panini während dem Turnier ein Update-Set nach. Für 9.90 Franken konnten Sammler damals die 71 verletzten oder nicht aufgebotenen Fussballer mit neuen Stickern überkleben – zum Beispiel Drmic über Derdiyok. Seit alle Spielerinformationen auf dem Sticker und nicht mehr im Album zu finden sind, längst kein Problem mehr.

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Das Update-Set von der WM 2014 mit Josip Drmic. bild: panini

Ein solches Update-Set wird es bald auch für die EM 2016 geben. Nicht nur für die internationale, sondern auch für die Schweizer Platinum Edition. Ab Mitte Juni sind die 88 Sticker bei Panini erhältlich.

Panini-Bilder seit 1970, Teil 1, 1970–78

Panini-Bilder seit 1970, Teil 2, 1982–1990

Panini-Bilder seit 1970, Teil 3, 1994–2002

Panini-Bilder seit 1970, Teil 4, 2006–2010 

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
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    Alle Leser-Kommentare
  • Mett-Koch 03.06.2016 16:07
    Highlight Highlight Warum sind die Länder jeweils in den Landessprache(n) beschriftet, die Schweiz aber auf Englisch?
    • Trudi Von Gestern 03.06.2016 16:40
      Highlight Highlight Wahrscheinlich hatte Schweiz/Suisse/Svizzera/Svizra kein Platz und da nicht eine Landessprache bevorzugt werden sollte, nahm man Englisch. Schade eigentlich...
    • Einer Wie Alle 03.06.2016 16:47
      Highlight Highlight Weil wir 4 Landessprachen haben.
    • Nicosinho 03.06.2016 16:50
      Highlight Highlight 4-sprachiges Land, kennsch?
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