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Noch einmal wird geklatscht, aber die Enttäuschung bei den Isländern ist nach dem EM-Aus riesig. bild: reuters

«Europameister der Herzson» – ein letztes Mal verneigt sich die Fussball-Welt vor Island

Das isländische EM-Märchen hat eine jähes Ende genommen, 2:5 verlieren die tapferen Wikinger im Viertelfinal gegen Frankreich. Zum Schluss bleibt die Enttäuschung, die das Netz lähmt wie der Eyjafjallajökull einst den nordeuropäischen Flugverkehr.

04.07.16, 00:52 04.07.16, 07:19


»Hier gibt's den Matchbericht mit allen Highlights im Video. 

Aus, Schluss, vorbei! Islands Fussball-Märchen endet im EM-Viertelfinal abrupt. Die Fussball-Zwerge von der Vulkaninsel werden von Gastgeber Frankreich mit einer 2:5-Packung nach Hause geschickt.

Nach 20 Minuten steht es 0:2, zur Pause gar 0:4 – die Isländer durften zu keiner Zeit vom nächsten Wunder träumen. Selbst beim 1:4-Anschlusstreffer kurz nach der Pause kam keine Hoffnung mehr auf. Nicht einmal beim sonst so euphorischen TV-Kommentator.

Das letzte «Huh!» der Isländer. streamable

Die Enttäuschung stand Gunnarsson, Bjarnason und Co. nach dem Schlusspfiff dann auch ins Gesicht geschrieben. Mit einem bisschen Abstand werden aber auch sie stolz darauf sein, was sie in diesem Sommer in Frankreich geleistet haben.

Ein Selfie für das Familienalbum: Gylfi Sigurdsson mit seiner Frau Alexandra Ivarsdottir. Bild: © Reuters Staff / Reuters/REUTERS

Und während sich die Isländer mit ihren Fans im Stade de France zu einem letzten «Huh!» aufrafften, wurden sie im Internet längst noch einmal so richtig abgefeiert.

Es geht nach Hause, aber nicht ohne den verdienten Applaus!

Ja bitte, kommt bald wieder! Wie wär's mit Russland 2018?!

Die Ankündigung ist ja schon da! Sehr schön!

Der 37-jährige Eidur Gudjohnsen wird dann wohl nicht mehr dabei sein. Oder etwa doch?

Public Viewing mit watson

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Die UEFA bringt es für einmal auf den Punkt.

Immerhin noch ein Achtungserfolg. 

Sogar «Les Bleus» gratulieren.

Da haben wir es ja, das erste -son-Wortspiel. Takk würde es auf Isländisch übrigens heissen.

Auf diesem Bild sehen wir ca. 10 Prozent der isländischen Bevölkerung. Damit wäre auch dies noch einmal erwähnt, gell Laurent!

Der Gary und der «Loddar» dürfen auch noch was sagen ...

Das Erreichte kurz und prägnant aufgelistet. Ja, wenn man das so liest, dürfen die Isländer wirklich stolz sein.

Und sie sind einfach so verdammt sympathisch. Aber bitte nicht aufhören!

Der isländische Präsident steht sogar lieber in die Fankurve als auf der Ehrentribüne mit den Schlipsträger ein «Cüpli» zu schlürfen.

Ja, man muss sie einfach lieben!

Das wohl beste Wortspiel zum Ausscheiden der Isländer.

Auch nicht schlecht ...

... bisschen weniger.

Genau! Damit es noch einmal gesagt ist.

Ein «Huh!» und bis bald!

Zwischendurch so ... Aber dann hörten die Franzosen ja doch noch auf.

Die Deutschen haben schon einen Plan für den Halbfinal gegen den Island-Bezwinger.

Na, wer hat's auch gemacht?

Und so sah das dann wohl aus. Schon ein bisschen peinlich, nicht? Aber der Regisseur hatte da wirklich einen tollen Einfall.

Ob, das jetzt nun positiv ist? 

Sogar das wär uns momentan irgendwie egal.

Also wir haben sie immer gemochtson. Aber ist natürlich Geschmackson!

Die Antwort: Wohl kaum!

«Huh!» ***Einfach toll!***

Und jetzt noch einmal alle! Dann ist aber auch wirklich Schluss, bis ...

... ja, bis Disney das isländische Fussball-Wunder ins Kino bringt. Arbeitstitel: Cool Vikings!

Die isländischen Helden und ihre abenteuerlichen Wege

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Eifachöpper 04.07.2016 10:46
    Highlight Endlich können wir uns wieder wichtigeren dingen zuwenden, z.B. Loro.
    2 13 Melden

Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

Als sich Xherdan Shaqiri nach seinem 2:1 in der 90. Minute gegen Serbien dazu entschied, seine Hände zum Doppeladler zu formen, da wurde er innert Sekunden vom Helden zum Deppen. 

Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

Zum Glück, so muss man fast sagen, haben Shaqiri und Xhaka mit dem Doppeladler für einen kleinen Skandal gesorgt. Sonst, man stelle sich vor, hätten …

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