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Die Schweizer Gruppe E. Bild: Screenshot Eurosport

EM-Gruppen-Auslosung 2016

Das ist machbar: Die Schweiz trifft auf England, Slowenien, Estland, Litauen und San Marino

Wir dürfen uns wahrlich nicht beklagen: Es hätte sicher schwierigere Gruppen gegeben als die Schweizer Gruppe E mit England und Slowenien. Die Qualifiaktion für EM 2016 in Frankreich ist fast ein Muss.

Die Schweiz spielt gegen England, Slowenien, Estland, Litauen und San Marino um die Qualifikation für die EM 2016 in Frankreich. An Euro 2016 in Frankreich werden erstmals 24 Teams teilnehmen. Das führt dazu, dass der Gruppenerste und -zweite sowie der Beste der neun Gruppendritten sich direkt für das Turnier qualifizieren.Die restlichen Gruppendritten machen in Barrage-Partien die letzten vier Teilnehmer unter sich aus.

epa04097236 The UEFA European Championship Trophy is seen on stage during the qualifying draw for the UEFA EURO 2016 in Nice, France, 23 February 2014.  EPA/FEDERICO GAMBARINI

Darum geht es im Sommer 2016. Bild: EPA/DPA

Die Herausforderung, sich für die Endrunde zu qualifizieren, ist also kleiner als auch schon. Die Schweiz, England und Slowenien heben sich in der Gruppe E vom Rest ab und dürften um die ersten beiden Plätzen spielen.

Nach der Auslosung ist klar, die Schweiz steht vor einer lösbaren Aufgabe. Der zukünftige Nationalcoach Vladimir Petkovic sprach von einer spannenden und machbaren Gruppe: «Wir müssen vor keinem Gegner in Ehrfurcht erstarren. Ich bin überzeugt, dass wir jeden Gegner schlagen können.» Das Ziel sei die direkte Qualifikation. «Wir wollen gegen alle auf Sieg spielen.»

Slowenien war bei der letzten WM-Qualifikation bereits Gegner der Schweiz. Nach einem Fehlstart fing sich der EM-Teilnehmer von 2000 wieder, schaffte aber die Qualifikation nicht mehr. Beide Spiele gegen die Schweiz gingen verloren, zuletzt jenes am 15. Oktober in Bern mit 0:1.

Switzerland's Admir Mehmedi, left, and Haris Seferovic, right, in action during the FIFA World Cup 2014 group E qualifying soccer match between Switzerland and Slovenia at the Stade de Suisse stadium in Bern, Switzerland, Tuesday, October 15, 2013. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Admir Mehmedi und Haris Seferovic in Aktion gegen Slowenien. Bild: Keystone

Auch das letzte von insgesamt 26 Duellen gegen England liegt nicht so weit zurück. Anfang Juni 2011 in der Qualifikationsphase für die verpasste EM 2012 spielte die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld auswärts im Wembley 2:2. Mittlerweile werden die Engländer vom ehemaligen Schweizer Nationalcoach Roy Hodgson betreut.

England's defender Ashley Cole, left, fights for the ball against Swiss forward Xherdan Shaqiri, right, during a UEFA European Championship Euro 2012 qualifying group match between England and Switzerland at Wembley Stadium, in London, England, Saturday, June 4, 2011. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)..

Xherdan Shaqiri und Co. haben gegen England etwas gut zu machen. Bild: Keystone

Mit Litauen, Estland und San Marino, die alle drei noch nie eine Endrunde erreicht haben, liegen die letzten Begegnungen weiter zurück. Die Schweiz gab gegen diese Teams noch nie Punkte ab und musste sogar noch nie ein Gegentor hinnehmen. Estland erreichte in der Qualifikationsphase für die EM 2012 aber immerhin die Barrage, wo es an Irland scheiterte.



Es hätte für die Schweiz deutlich unangenehmer werden können. Anstatt Slowenien hätte der Gegner auch Türkei oder Serbien heissen können, anstatt Estland Bulgarien und anstatt Litauen etwa Island oder Albanien. Der kommende Schweizer Nationalcoach Vladimir Petkovic war deshalb auch zufrieden mit der Auslosung. Er sprach von einer spannenden und machbaren Gruppe.

Hier die EM-Quali-Gruppen im Überblick:

Gruppe E: England, SCHWEIZ, Slowenien, Estland, Litauen, San Marino.

Gruppe A: Holland, Tschechien, Türkei, Lettland, Island, Kasachstan.

Gruppe B: Bosnien-Herzegowina, Belgien, Israel, Wales, Zypern, Andorra.

Gruppe C: Spanien, Ukraine, Slowakei, Weissrussland, Mazedonien, Luxemburg.

Gruppe D: Deutschland, Irland, Polen, Schottland, Georgien, Gibraltar.

Gruppe F: Griechenland, Ungarn, Rumänien, Finnland, Nordirland, Färöern.

Gruppe G: Russland, Schweden, Österreich, Montenegro, Moldawien, Liechtenstein.

Gruppe H: Italien, Kroatien, Norwegen, Bulgarien, Aserbaidschan, Malta.

Gruppe I: Portugal, Dänemark, Serbien, Armenien, Albanien, Frankreich (ausser Konkurrenz).

Modus: Die ersten zwei Teams jeder Gruppe sowie der beste Gruppendritte qualifizieren sich direkt für die EM. Die weiteren acht Gruppendritten machen in Barrage-Partien Mitte November 2015 vier weitere Teilnehmer unter sich aus. (pre/si)

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    Alle Leser-Kommentare
  • rulu 23.02.2014 16:22
    Highlight Highlight Warum wurde bei Frankreich in Klammer ausser Konkurrenz geschrieben? Da hat sich ein Redakteur wohl mächtig vertippt und persönliche Meinungen gehören beim Listing auch nicht hin! Portugal ist auch noch in der Gruppe, Hallo...
    • Quentin Aeberli 23.02.2014 20:08
      Highlight Highlight Frankreich ist als Gastgeber schon fix qualifiziert und spielt deshalb in der Gruppe I ausser Konkurrenz mit.
    • SylBattistuzzi 23.02.2014 20:32
      Highlight Highlight Frankreich ist als Gastgeber bereits qualifiziert. Damit die Franzosen nicht selber jeweils einen Testspielgegner suchen müssen, wird neu das Gastgeberland in eine Qualigruppe zugeteilt und spielt wie ein 'normales' Gruppenmitglied die Partien mit. Dabei werden die Resultate der Franzosen nur als Testspiele gewertet.
    • rulu 24.02.2014 11:23
      Highlight Highlight So ist es dann korrekt beschrieben ;-) Die Wortwahl (ausser Konkurrenz) ist da nur etwas schief gewählt...
  • Romeo 23.02.2014 12:19
    Highlight Highlight Nervig. Politik hat im Sport nix verloren. Diese Herren sollten besser die Chance zur Versöhnung nutzen.
  • Swissgraf 22.02.2014 17:55
    Highlight Highlight Um 12 Uhr in Nizza? Welcher Tag und welches Jahr?
    • Hessmex 22.02.2014 18:06
      Highlight Highlight Morgen Sonntag 23. Feb.
      Wurde in diesem Artikel leider vergessen!
  • Hessmex 22.02.2014 15:43
    Highlight Highlight "Aus politischen Gründen können sowohl Aserbaidschan und Armenien als auch Spanien und Gibraltar nicht gegeneinander spielen."
    Das darf doch nicht wahr sein. ich hab immer gedacht das die Politik im Sport nichts zu suchen hat! Nun, so blauäugig bin ich auch nicht, das ich nicht weiss das es immer wieder vorkommt, aber so! Was ist denn, sollten sich diese Mannschaften in einer Barrage begegnen?

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