Sport
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NLA, 8. Runde

Zug – Kloten Flyers 3:0 (0:0, 2:0, 1:0)

Biel – Fribourg 4:1 (0:1, 3:0, 1:0)

Servette – Davos 1:5 (1:1, 0:4, 0:0)

Lakers – ZSC Lions 4:6 (1:3, 2:2, 1:1)

Lausanne – Bern 4:1 (3:0, 1:1, 0:0)

Ambri – Lugano 5:4 n.V. (0:1, 2:3, 2:0)

National League A, 8. Runde

Die Spitzenteams geben sich keine Blösse – Kloten kann seine Aufwärtstendenz nicht bestätigen

Leader ZSC Lions gewinnt auswärts bei Rapperswil und der Tabellenzweite Davos feiert in Genf gegen Servette einen klaren Triumph. Die Kloten Flyers hingegen, sind nach dem ersten Sieg vor einer Woche wieder auf die Verliererstrasse zurückgekehrt.

Zug – Kloten Flyers: Zug bleibt zuhause eine Macht

>>> Hier gibt es den Liveticker der Partie zum Nachlesen

– Der erste Saisonsieg am vergangenen Samstag gegen Ambri hätte für Kloten der Befreiungsschlag sein sollen. Stattdessen bleiben die Flyers in Zug zum dritten Mal in dieser Saison in der NLA ohne Treffer, obwohl sie optisch nicht die schlechtere Mannschaft sind und gar mehr Torschüsse (24:20) verzeichnen.

– Das Heimteam verteidigt sehr geschickt und kann sich im Tor einmal mehr auf einen starken Tobias Stephan verlassen. In der 38. Minute wehrt er mirakulös gegen Tommi Santala ab. Stephan feierte seinen zweiten Shutout in dieser Spielzeit – neben dem Nationalgoalie ist in der NLA bislang einzig der Lausanner Keeper Cristobal Huet zweimal ohne Gegentor geblieben.

– Die Basis zum Sieg gegen Kloten legen die Zuger in der 21. Minute mit zwei Toren innerhalb von neun Sekunden. Beim 1:0 bekunden die Innerschweizer allerdings Glück, lenkt doch der Klotener Verteidiger Micki DuPont den Puck mit dem Schlittschuh ins eigene Tor ab. Gutschrieben wurde der Treffer Josh Holden, der in der 44. Minute auch das 3:0 erzielt. Beim 2:0 profitiert EVZ-Topskorer Pierre-Marc Bouchard von einem haarsträubenden Fehler von Lukas Frick.

Lassen sich die Flyers gehen?

Tim Ramholt und Goalie Tobias Stephan, EVZ, kaempfen um den Puck gegen Marcel Jenny, Kloten, links, beim Eishockey National League A Spiel zwischen dem EV Zug und den Kloten Flyers am Freitag, 3. Oktober 2014, in der Bussard Arena in Zug. (KEYSTONE/Sigi Tischler)

EVZ-Goalie Tobias Stephan legt das Fundament zum Sieg gegen Kloten mit seinem zweiten Saison-Shutout.  Bild: KEYSTONE

Biel – Fribourg: Gottéron immer tiefer in der Krise

– Fribourg findet auch in Biel nicht aus dem Tief hinaus. Die Freiburger kassieren auswärts gegen die Seeländer eine 1:4-Niederlage und bleiben in der Tabelle auf dem zweitletzten Platz.

– Gaëtan Haas erzielte für Biel zwei Tore. Nachdem er in der 27. Minute bereits den Ausgleich zum 1:1 geschossen hatte, sorgt Haas gut drei Minuten vor dem Ende mit dem vierten Treffer auch für die Entscheidung zu Gunsten der Bieler. Haas hat in acht Partien nun schon fünfmal getroffen – so oft wie in der ganzen letzten Saison zusammen.

– Der vierte Saisonsieg für Biel ist verdient. Nach einem verhaltenen Startabschnitt, in dem Fribourg durch Andrej Bykow (19.) nicht unverdient in Führung ging, dreht das Team von Trainer Kevin Schläpfer auf.

Auch das hat nichts genützt

Biels Gaetan Haas, Mitte, erzielt das Tor zum 4-1 gegen Fribourgs Torhueter Benjamin Conz im Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EHC Biel und dem HC Fribourg Gotteron am Freitag, 3. Oktober 2014, in der Eishalle Biel. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Biels Gaëtan Haas trifft zum 4:1 gegen Benjamin Conz – die Entscheidung. Bild: KEYSTONE

Servette – Davos: HCD strotzt vor Selbstvertrauen

– Ein HC Davos, der derzeit nur so vor Selbstvertrauen strotzt, lässt Servette im Spitzenkampf der Runde keine Chance. Der Leader setzt sich unter der Regie von Doppeltorschütze Marcus Paulsson in Genf mit 5:1 durch.

– Das Duell zwischen dem 1. (Davos) und dem 4. (Servette) ist erstaunlich einseitig. Das liegt primär an der Effizienz der Davoser, die zudem wesentlich stilsicherer und vor allem temporeicher aufspielen. Servette scheitert nicht nur immer wieder am einmal mehr starken Davoser Keeper Leonardo Genoni, sondern auch am eigenen Unvermögen.

– Einzig zu Beginn des Spiels spielt Servette auf Augenhöhe mit. Auf den frühen Davoser Führungstreffer nach 115 Sekunden durch Marc Wieser reagieren die Genfer mit dem Ausgleich durch Jurai Simek. Für den Schweizer Internationalen ist es der 100. Skorerpunkt in der NLA.

Der Anfang vom Ende für Servette

Davos' Marcus Paulsson, of Sweden, left, confronts with the puck against Geneve-Servette's goaltender Christophe Bays, right, during the game of National League A (NLA) Swiss Championship between Geneve-Servette HC and HC Davos, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Friday, October 3, 2014. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Marcus Paulsson bucht beim 5:1 gegen Servette einen Doppelpack. Bild: KEYSTONE

RJ Lakers – ZSC Lions: 13. Sieg in Serie gegen Lakers

– Die ZSC Lions kommen zum 13. Sieg in Serie gegen die Rapperswil-Jona Lakers. Der Titelverteidiger setzt sich auswärts in einem spektakulären Spiel mit 6:4 durch.

– Nach 23 Minuten hatten die Lions bereits 4:1 geführt, auch weil sie gleich in den ersten beiden Powerplays erfolgreich gewesen waren. In der 35. Minute traf Ryan Keller zum 5:3 ein drittes Mal in Überzahl, wobei sich der 17-jährige Denis Malgin in seinem 2. NLA-Spiel seinen zweiten Assist gutschreiben liess. Damit kassierten die Lakers gleich viele Gegentore im Boxplay wie in den ersten acht Spielen in dieser Saison.

– Dennoch wird es kurzzeitig nochmals spannend, da auch die Lakers im Powerplay einmal mehr überzeugen und ebenfalls dreimal reüssierten. Deshalb kommen sie in der 30. Minute auf 3:4 heran. Den Anschlusstreffer erzielt Verteidiger Derrick Walser, der zum fünften Mal in dieser Saison traf, mit zwei Mann mehr. Danach können die St. Galler weitere 50 Sekunden in doppelter Überzahl spielen, diesmal blieben sie jedoch erfolglos.

Ob es bei den Lakers daran hapert?

Die Zuercher Robert Nilsson, hinten, und Ryan Keller, links, bejubeln den dritten Treffer, im Eishockeyspiel der National League A zwischen den ZSC Lions und dem HC Friboug Gotteron, am Montag, 29. September 2014, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Die siegreichen ZSC Lions überzeugen vor allem im Powerplay. Bild: KEYSTONE



Lausanne – Bern: Lausanne-Sieg dank starkem Startdrittel

– Lausanne feiert gegen Bern eher überraschend seinen dritten Saisonsieg. Die Waadtländer legen die Basis zum 4:1-Sieg mit einem starken ersten Drittel (3:0). Auf diesen Rückschlag vermag der SCB, der auswärts weiter sieglos bleibt, nicht mehr zu reagieren.

– Joël Genazzi (5.), der ehemalige Berner Thomas Déruns (16.) und der Finne Ossi Louhivaara (18.) bringen die Lausanner in den ersten 20 Minuten mit drei Toren in Führung. Die Romands erweisen sich dabei als äusserst effizient und erzielten aus acht Schüssen drei Tore. Berns Torhüter Marco Bührer kommt in diesem ersten Abschnitt nur auf eine Abwehrquote von 62,5 Prozent.

– Den Schwung aus dem ersten Drittel vermag Lausanne nicht ganz mitzunehmen. Bern erweist sich aber als zu ideen- und harmlos. Auch der Anschlusstreffer in der 22. Minute durch Bud Holloway ändert am Spielgeschehen nicht allzu viel. Während das letztjährige Überraschungsteam aus Lausanne zum ersten Mal in dieser Saison zweimal in Folge siegt, verliert Bern auch sein viertes Auswärtsspiel. 

Wer den Schaden hat ...

Le gardien bernois Marco Buehrer, gauche, lutte pour le puck avec le top scorer lausannois Juha-Pekka Hytoenen, droite, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League A, entre le Lausanne Hockey Club, LHC, et le SC Bern, ce vendredi 3 octobre 2014 a la patinoire de Malley a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

SCB-Goalie Marco Bührer wird im ersten Drittel von Lausanne ordentlich zerzaust. Bild: KEYSTONE

Ambri – Lugano: Ambri holt Drei-Tore-Rückstand auf

– Ambri-Piotta entscheidet das 198. Tessiner Derby gegen Lugano für sich. Die Gastgeber siegen nach einem 1:4-Rückstand mit 5:4 nach Verlängerung – dank eines Shorthanders.

– Auch im vierten Heimspiel von Ambri-Piotta kamen die Zuschauer in den Genuss einer Überzeit, wobei es in der Folge erstmals nicht zu einem Penaltyschiessen kam. Den Siegtreffer für die Gastgeber erzielte Adam Hall nach 32 Sekunden der Overtime, und dies in Unterzahl.

– Die zweite Saisonniederlage für Lugano war nicht nur wegen des erhaltenen Shorthanders ärgerlich. Nach 38 Minuten hatte alles nach dem fünften Sieg in Serie für die «Bianconeri» gegen den Kantonsrivalen ausgesehen. Nach einem Doppelschlag in der 33. Minute innerhalb von 31 Sekunden führten die Gäste 4:1. 

Ambri-Fans in Ekstase

Ambri`s Adam Hall, left, scores the 5-4 goal against Lugano`s Daniel Manzato during the preliminary round game during the preliminary round game of the National League A (NLA) Swiss Championship 2014/15 between HC Ambri Piotta and HC Lugano, at the Valascia ice stadium, in Ambri, Switzerland, Friday, October 3, 2014. (KEYSTONE/TI-PRESS/Carlo Reguzzi)

Adam Hall macht den Derbysieg mit seinem Shorthander in der Verlängerung perfekt. Bild: TI-PRESS

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Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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