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Fischer, von Arx und Hollenstein trainieren momentan zum ersten Mal mit der Schweizer Nationalmannschaft.
Bild: freshfocus

5 Gründe, warum du den Auftritt der Hockey-Nati bei der Arosa Challenge nicht verpassen darfst

Morgen bestreitet die Schweizer Eishockey-Nati gegen Norwegen das erste von zwei Spielen an der Arosa Challenge. Klingt langweilig? Diese fünf Argumente werden dich umstimmen. 

17.12.15, 17:52 18.12.15, 13:14
Nik Dömer
Nik Dömer

Auf den ersten Blick wirkt das Vier-Länder-Turnier Arosa Challenge, das an diesem Wochenende stattfindet, nicht sonderlich spannend. Am Freitag trifft die Schweiz auf Norwegen und Weissrussland auf die Slowakei. Am Samstag spielen die beiden Gewinner und die beiden Verlierer gegeneinander. 

Vor einem Jahr gewann die Schweiz im Arosa-Challenge-Final gegen Weissrussland mit 3:2. 
Bild: EPA/KEYSTONE

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Tatsächlich ist der Event jedoch relevanter als auch schon. Denn die Schweizer Hockey-Nati hat zurzeit richtig viele Baustellen. Hier kommen vier ernste Gründe (und ein nicht ganz so ernster), warum es sich eben doch lohnen könnte, an diesem Wochenende einzuschalten.

Wiedergutmachung 

Unsere Eishockey-Nati hinterliess am Deutschland-Cup im November keinen guten Eindruck. Im Gegenteil: Sie blamierte sich bis auf die Knochen. Nach dem Sieg im ersten Spiel gegen Deutschland, folgte eine 4:5-Niederlage gegen die USA. Und das, obwohl man bis 14 Minuten vor Schluss noch mit 4:1 geführt hatte!

Einen Tag danach gingen die Schweizer gar mit 0:4 gegen die Slowaken unter, welche zuvor beide Spiele verloren hatten. Für den negativen Höhepunkt sorgte Simon Moser, der im Spiel gegen die Slowakei einen Schweizer Rekord aufstellte. Für seinen Ausraster (Stockschlag, Fusstritt und Crosscheck) gegen Martin Reway kassierte Moser 50 Strafminuten und stelle damit einen Negativrekord auf. 

Kein Zweifel, das Turnier unter der Führung von Interimstrainer John Fust ging gehörig in die Hose. Die Arosa Challenge bietet nun die Chance auf Wiedergutmachung und die Gelegenheit, mit einem guten Gefühl in das neue Jahr und die WM-Vorbereitung zu starten. 

Hier verliert Simon Moser die Nerven.
gif: srf

Ein starkes Team

Neo-Coach Patrick Fischer hat viele erfahrene Spieler aufgeboten. Im Gegensatz zur Mannschaft beim Deutschland-Cup kommt das Kader an diesem Wochenende schon eher einer möglichen Schweizer-WM-Mannschaft gleich. Mit Leonardo Genoni, Tobias Stephan, Severin Blindenbacher, Félicien Du Bois, Damien Brunner und Andres Ambühl stehen wichtige Routiniers im Aufgebot, welche der Nati eigentlich den Turniersieg sichern müssten. Im Endeffekt ein Grund mehr, um bei den Spielen einzuschalten. Eismeister Zaugg meint dazu: «Genoni und Stephan reichen schon, um die Arosa Challenge zu gewinnen.»

Andres Ambühl wird sich an diesem Wochenende wieder einmal das rote Trikot überstreifen.
Bild: freshfocus

Trainer-Debüt

Patrick Fischer und seine Assistenten Felix Hollenstein und Reto von Arx stehen vor ihrer ersten Bewährungsprobe. Nach dem ganzen Debakel rund um die Trainer-Frage unserer Eishockey-Nati sollen sie nun für Ruhe sorgen und die Kritiker verstummen lassen. Ob ihnen dies fürs Erste gelingt oder nicht, wird sich an diesem Wochenende entscheiden. 

Ein neues Trio für die Schweiz: Fischer, Hollenstein und von Arx. 
Bild: freshfocus

Eissporthalle

Spiele in der legendären Eissporthalle in Arosa haben immer ein spezielles Flair. Hier spielte einst der EHC Arosa NLA-Hockey und gewann neun Meistertitel. Vor allem die älteren Hockey-Fans dürften beim Anblick der Kulisse gehörig Nostalgie verspüren. 

So präsentierte sich der EHC Arosa 1982 in der eigenen Halle. 
YouTube/swissNLAfanBackUp

(Bonus) Wegen den (sau)guten Werbespots

Falls dich unsere Argumente wider Erwarten noch nicht aus den Socken gehauen haben, dann werden dich diese drei Trailer umstimmen. Ganz bestimmt!

Wer will schon nicht gemeinsam vor dem TV oder im Stadion mit der Schweizer Nati die Hymne singen ... 
YouTube/SwissIceHockey

... oder einem Wikinger auf der Eismaschine zuschauen ...
YouTube/SwissIceHockey

... hier noch mit Bündner Dialekt (Vorsicht Ironie).
YouTube/Honzo Blasko

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