Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Nashville Predators goalie Pekka Rinne (35) looks back to find a shot by Pittsburgh Penguins' Jake Guentzel in the goal during the third period of Game 2 of the NHL hockey Stanley Cup Final, Wednesday, May 31, 2017, in Pittsburgh. Penguins' Sidney Crosby, right, passed the puck to Guentzel. The Penguins won 4-1. (AP Photo/Gene J. Puskar)

Nashville ist nach zwei Auswärtsniederlagen in Pittsburgh gefordert. Bild: Gene J. Puskar/AP/KEYSTONE

Nashville mit dem Rücken zur Wand – das Comeback wird zur Monsteraufgabe

Nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel des Stanley-Cup-Finals sind Roman Josi und seine Nashville Predators gefordert. Ein Blick in die Statistik zeigt: Das Comeback wird sehr schwierig.



Wir beginnen mit der schlechten Nachricht für alle Fans der Nashville Predators. Noch nie in der gesamten Geschichte des Teams, haben die Preds eine Serie gewinnen können, nachdem sie mit 0:2 im Rückstand lagen.

Alle Playoff-Serien der Predators

Zwar haben sie schon zwei Mal einen 0:2-Rückstand in den Playoffs wieder ausgeglichen (2004 und 2008 gegen Detroit). Beide Male haben sie die Serie danach aber dennoch mit 2:4 verloren.

Die noch etwas schlechtere Nachricht für Nashville ist, dass Pittsburgh noch nie in der Crosby-Malkin-Ära (seit 2006) eine 2:0-Führung aus der Hand gab. 

Alle Playoff-Serien der Penguins seit 2007

Einen leichten Hoffnungsschimmer gibt es dennoch für die Predators. So haben die Penguins in der jüngeren Geschichte doch schon zweimal eine Zwei-Siege-Führung in einer Playoff-Serie aus der Hand gegeben (2011 nach 3:1-Führung gegen Tampa Bay und 2014 gegen nach 3:1-Führung gegen die New York Rangers).

Image

bild: watson, infogr.am, quelle: reddit, tsn

Zurückblickend auf die gesamte Geschichte der Stanley-Cup-Playoffs, können sich die Predators ebenfalls an einen kleinen Strohalm klammern. 50 Mal kam es bis heute vor, dass ein Team in einer Finalserie mit 0:2 zurück lag. Fünf Mal konnte das zurückliegende Team in diesem Fall die Serie noch drehen und den Stanley Cup noch gewinnen (1942 Toronto [sogar 3:0 im Rückstand], 1966 Montreal, 1971 Montreal, 2009 Pittsburgh, 2011 Boston). 

Die Penguins wissen also selbst sehr gut, wie das geht. 2009 holten sie den Cup, obwohl sie gegen Detroit mit 0:2 und 2:3 im Rückstand lagen.

Optimistische Nashville-Fans können sogar sagen, dass die Situation gar nicht so schlecht ist, wie sie aussieht. Schliesslich waren es zwei Auswärtsspiele in Pittsburgh – da kann man schon auch mal zwei Mal in Serie verlieren. Mit zwei Heimsiegen wäre die Serie wieder ausgeglichen und neu lanciert. Schliesslich haben die Predators in diesen Playoffs sieben von acht Heimspielen gewonnen. Über die gesamte Geschichte der Franchise gesehen, gestaltet Nashville rund 60 Prozent ihrer Heimspiele erfolgreich.

Image

bild: watson, infogr.am, quelle: nhl.com

Das Problem ist, dass ihnen mit den Penguins eine extrem starke Auswärtsmannschaft gegenüber steht. Pittsburgh hat in den Playoffs 2017 fünf von neun Auswärtsspielen gewonnen. Und das ist kein neuer Trend: Seit 2007 feierten sie in 47% ihrer Playoff-Auswärtsspielen einen Sieg. 

Image

bild: watson, infogr.am, quelle: nhl.com

Der Blick in die Statistik zeigt, die Predators stehen vor einer Monsteraufgabe, wenn sie diese Serie noch drehen möchten. Ein Sieg Nashvilles im dritten Spiel ist wahrscheinlich. Schliesslich haben die Predators zuletzt im Oktober drei Spiele hintereinander verloren. Sie beendeten damals diese Negativserie damals mit einem 5:1-Heimseig – gegen die Pittsburgh Penguins. 

Die meistgehassten Spieler der NHL 2017

Unvergessene Eishockey-Geschichten

16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

Link to Article

18.02.2006: Die «Eisgenossen» spielen kanadischer als die Kanadier und rächen sich für eine uralte Schmach

Link to Article

11.03.1979: NHL-Haudegen Randy Holt prügelt sich zu einem bis heute gültigen Rekord – 67 Strafminuten in einem einzigen Spiel

Link to Article

28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

Link to Article

Ralph Krueger schreibt das wichtigste SMS der Schweizer Hockey-Geschichte 

Link to Article

26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

Link to Article

31.03.2009: Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweizer Nati gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

Link to Article

Bobby Orr entscheidet mit dem «Flying Goal» den Stanley-Cup-Final

Link to Article

NHL-Star Darryl Sittler stellt einen Rekord für die Ewigkeit auf

Link to Article

28.12.1999: «La Montanara» erklingt in Berlin – Ambri krönt sich zum europäischen Champion

Link to Article

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

Link to Article

30.12.1981: Wayne Gretzky schafft den verrücktesten seiner Rekorde: 50 Tore in 39 NHL-Spielen

Link to Article

22.09.2012: Rick Nash meldet sich mit einem Blitz-Hattrick in der Schweiz zurück

Link to Article

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

Link to Article

Deutschland verpasst die grosse Sensation, weil der Puck auf der Linie kleben bleibt

Link to Article

24.03.1936: Im längsten Hockey-Spiel aller Zeiten fällt das goldene Tor erst im 9. Drittel – um 2.35 Uhr nachts

Link to Article

10.10.1979: Ein gewisser Wayne Gretzky bestreitet sein erstes Spiel in der NHL – er wird sämtliche Rekorde pulverisieren

Link to Article

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

Link to Article

Amerikas College-Boys erlegen den russischen Bären

Link to Article

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

Link to Article

08.04.1980: Sie wissen nicht, was sie tun, als sich zwei Schweden als erste Hockeyspieler einen Playoff-Bart wachsen lassen

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

8
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Marti37 02.06.2017 09:25
    Highlight Highlight Unbedingt Saros bringen in Spiel 3!!
  • whatthepuck 01.06.2017 12:44
    Highlight Highlight Vielleicht steht man sich jetzt auch selbst im Weg. Zu verlieren hat man in Nashville nix mehr. Wenn man in Nashville sagt, man wolle mit jenem Torhüter spielen, der einen in den Final gebracht hat, dann verstehe ich das. Aber anscheinend kann man mit Rinne gegen dieses Pittsburgh nicht gewinnen.

    Saros rein in Spiel 3? Wenn's nix wird hat man immer noch Spiel 4 um endlich mal in die Gänge zu kommen.
  • Luzi Fair 01.06.2017 12:10
    Highlight Highlight Den StanleyCup zu gewinnen ist eine Monsteraufgabe...
  • headless 01.06.2017 11:43
    Highlight Highlight Die alltime statistiken sind jetzt wirklich nicht relevant. Nashville hat nun 2 x relativ unglücklich verliren, obwohl sie die bessere mannschaft waren.
    Jetzt brauchts vorallem mal eine topleistung von rinne
    • Stogge 01.06.2017 14:16
      Highlight Highlight Ich glaube eher, dass es jetzt einmal Tore von Nashville braucht. Und zwar Führungstore...

      So viel Glück, wie die Pens in den letzten zwei Spielen im Abschluss hatten, werden sie kaum nochmals haben. Denke nicht, dass es wirklich an Rinne liegt. Er hatte kaum Schüsse, was besonders mühsam ist.
  • Tikkanen 01.06.2017 11:41
    Highlight Highlight ...hätte, würde, wäre🤢We dTante äs Schnäbi hät, wärs dr Ungglä😂🍻
    • Tom Foolish 01.06.2017 13:17
      Highlight Highlight 😂😂😂😂
    • gecko25 01.06.2017 15:11
      Highlight Highlight Berner Humor ala gölä

Nico Hischier trifft und führt die Devils bei seiner Rückkehr zum Sieg

Nico Hischier, der wegen einer Daumenverletzung zuletzt vier Spiele hatte pausieren müssen, ist erfolgreich in die NHL zurückgekehrt. Beim 5:2-Sieg gegen die Montreal Canadiens traf der Schweizer zum 2:1 – es ist sein vierter Saisontreffer.

Taylor Hall, der Hischiers Treffer wunderbar vorbereitete, freut sich offensichtlich, dass sein Linienpartner wieder zurück auf dem Eis ist. 

Ebenfalls zum Einsatz kam Verteidiger Mirco Müller, der über 20 Minuten Eiszeit erhielt und das Spiel mit einer …

Artikel lesen
Link to Article