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Stadt Bern will HC Lugano nach Randalen in die Pflicht nehmen und droht mit scharfen Massnahmen

27.01.16, 11:44 27.01.16, 13:50


Die Randale rund um den Eishockeymatch zwischen Bern und Lugano haben ein Nachspiel. Die Stadt Bern erwartet, dass der Sachschaden bei Bernmobil durch den HC Lugano beglichen wird, und sie droht dem Klub mit Massnahmen nach dem verschärften Hooligan-Konkordat.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur SDA hat der Tessiner Verein am Mittwoch einen entsprechenden Brief aus Bern erhalten. Lugano-Fans hatten am vergangenen Samstag mehrere Scheiben eines Bernmobil-Extrabusses beschädigt und das Interieur verschmiert. Der Sachschaden beläuft sich auf 7500 Franken. Im Stadion wurde zudem ein Mann durch einen Feuerwerkskörper verletzt.

Die Fans des HC Lugano beim Verlassen des Bahnhofs Wankdorf.
bild: facebook

Der Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause will solche Vorkommnisse unterbinden. Im Brief werde der HC Lugano aufgefordert, die Kosten für die Instandstellung des Busses zu übernehmen, sagte Nause am Mittwoch. Zudem solle der Verein darlegen, wie er sich bei künftigen Gastspielen in Bern um seine Fans kümmern wolle.

Gehe der HC Lugano nicht auf die Forderungen ein, könnten Massnahmen gemäss Hooligan-Konkordat getroffen werden, heisst es in dem Brief, von dem Kopien an den SC Bern und an die Liga gingen.

Dazu gehört namentlich eine kontrollierte Anreise der Gästefans. Denn gemäss verschärftem Konkordat kann der Gastklub verpflichtet werden, bei Hochrisikospielen die Anreise seiner Anhänger zu organisieren. Wer nicht in Transportmitteln anreist, die vom Gästeklub gechartert wurden, hat keinen Zutritt zum Gästesektor.

Am vergangenen Samstag waren die Tessiner Fans im Zug bis zum S-Bahnhof Wankdorf gefahren. Von dort wurden sie von Bernmobil-Extrabussen zum Stadion befördert. Ermittlungen der Kantonspolizei Bern zu den Randalen sind im Gang. (pre/sda)

NLA-Trikotnummern, die nicht mehr vergeben werden

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    Alle Leser-Kommentare
  • MARC AUREL 27.01.2016 18:22
    Highlight Ja, wirklich schade für die die friedlich ein Hockeymatch besuchen wollen.. und ob es Luganesi waren spielt keine Rolle!
    3 0 Melden
  • BillieJoe 27.01.2016 13:13
    Highlight Das Bild stammt vom Bahnhof Wankdorf, nicht von der PostFinance Arena! Wenn die Bildlegende schon nicht stimmt, was an diesem Artikel stimmt wohl sonst nicht?
    14 8 Melden
  • Dan Rifter 27.01.2016 12:26
    Highlight Finde ich super, dass hier der Berner Sicherheitsdirektor einen Prädenzfall schaffen will für die Sachbeschädigungen (und Zugsverspätungen), die die SCB-Primitivlinge jeweils verursachen.
    14 30 Melden
    • MARC AUREL 27.01.2016 14:47
      Highlight jaja rifter.. Die Luganofans sind GANZ sicher nicht unschuldig!
      12 1 Melden
    • Nummelin 27.01.2016 15:27
      Highlight Sicher sind die Luganesi nicht unschuldig resp. tragen dieses Mal die ganze Schuld. Ich schäme mich für ein solches Verhalten!!! Wirft wieder mal ein sehr schlechtes Bild auf unseren Verein.

      Ich persönlich habe kein Problem mit Pyro ausserhalb des Stadions, aber Züge und öffentlichen Einrichtungen zu beschädigen ist einfach komplett unnötig. Unter anderem wegen solchem Scheiss wurde das Hooligan-Konkordat verschärft. Und gestraft werden alle, auch die welche friedlich an den Match gehen und Ihr Team Supporten.
      20 1 Melden

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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