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Streit posiert mit Junioren des SC Bern, die davon träumen, einst in seine Fussstapfen zu treten. bild: adrian bürgler

Da ist das Ding! Mark Streit präsentiert in Bern den Stanley Cup

Eishockey-Profi Mark Streit hat als dritter Schweizer den Stanley-Cup-Pokal in die Schweiz gebracht. Der NHL-Verteidiger präsentierte die Trophäe, die er mit den Pittsburgh Penguins gewonnen hat, in Bern der Öffentlichkeit.

02.08.17, 15:11 02.08.17, 17:53


Jedes Teammitglied des NHL-Champions kann den Pokal traditionsgemäss während eines Tages in seine Heimat mitnehmen. Heute war die Reihe am 39-jährigen Mark Streit, der die bedeutendste Eishockey-Trophäe der Welt als erster Schweizer Feldspieler gewann.

Streit wurde am Nachmittag vom Berner Stadtpräsidenten Alec von Graffenried an dessen Regierungssitz in der Innenstadt eingeladen.

Familienfoto mit Pokal: Streit, Gattin Fabienne und Töchterchen Victoria. bild: adrian bürgler

Zufriedene und enttäuschte Fans

Danach stand Streit während einer Stunde den Fans für Autogramme und Fotos mit dem Pokal zur Verfügung. Mehrere hundert Fans wollten einen Blick auf das begehrte Sujet werfen. Aus Bern, Basel, Graubünden, aus der ganzen Schweiz kamen Anhänger nach Bern um eine Unterschrift des Schweizer NHL-Stars zu ergattern. Besonders die jungen Fans verliessen den Platz vor der Berner Stadtkanzlei strahlend.

Mark Streit verteilt den Fans Autogrammkarten. Bild: Adrian Bürgler

Es gab aber auch Leute, denen Streit eigentlich egal war. Sie wollten vor allem die Stanley-Cup-Trophäe mal von Nahem sehen. «Der Pokal ist nochmals grösser, als ich mir das vorgestellt habe», sagte ein Nashville-Fan, der offenbar über die Finalniederlage gegen Pittsburgh hinweg ist.

Alle Fans, die hofften einem Trikot oder Stock signiert zu kriegen, wurden allerdings enttäuscht. Da die Zeit knapp bemessen war, verteilte der Berner nur vorgefertigte Autogrammkarten. «Ich hätte gerne ein Foto von mir und Streit, das ich auf dem Gurten gemacht habe, unterschreiben lassen. Ich bin etwas enttäuscht, dass das nicht geklappt hat», meinte eine Besucherin. 

Besuch im Bundeshaus

Streit hatte den Stanley Cup am Morgen um 6.15 Uhr am Flughafen in Zürich in Empfang genommen. Nach der Präsentation in der Hauptstadt standen auch ein Besuch im Bundeshaus und am Abend eine private Feier auf dem Programm.

Bundesrat Parmelin posiert mit Pokal und Trikot.

Streit ist erst der dritte Schweizer Stanley-Cup-Gewinner nach den Torhütern David Aebischer (2001) und Martin Gerber (2006). Den Final hatte Pittsburgh gegen die Nashville Predators, bei denen mit Roman Josi und Yannick Weber zwei weitere Berner spielen, mit 4:2 Siegen gewonnen.

Streits Name wird im September in den Pokal eingraviert. bild: adrian bürgler

Streit, der seine eindrückliche Karriere in den Neunzigerjahren erst im Nachwuchs des SC Bern und danach bei Fribourg-Gottéron lanciert hat, spielt auch in der kommenden Saison in der besten Liga der Welt. Letzte Woche unterschrieb der Routinier einen Vertrag über ein Jahr mit den Montreal Canadiens. Bislang kam Streit auf 818 Partien in der NHL. (ram/sda)

Mark Streit präsentiert den Stanley Cup in Bern

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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tikkanen 02.08.2017 20:39
    Highlight ...hat der Mark ganz gut gemacht👍🏻 Weiterer, hochverdienter Milestone für die Hockeytown an der Aare🐻🤗Derweil sich Hipsterville mit der Verpflichtung von abgehalfterten Ex Lugano Schweden abmüht🤔😂
    Jänu, bald beginnen die heurigen CHL Festspiele🏆im Tempel zu Bern, Freude herrscht😎😋🍻
    16 27 Melden
  • Tom Foolish 02.08.2017 20:21
    Highlight Gratulation an Mark Streit. Eishockey ist ein Teamsport und es braucht jeden Mann im Team. Ausserdem hat er sich diese Karrierekrönung redlich verdient. Die Schweiz kann froh sein, über Sportler mit seinem Durchhaltewillen und seinem Kampfgeist zu verfügen. Mark Streit sollte ein Idol für alle jungen Sportler sein, die etwas erreichen möchten, was alle für unmöglich halten. Streit hat heute den Beweis dafür in Bern präsentiert, was man mit etwas Glauben an sich selber erreichen kann.

    Kanns kaum erwarten, bis Oktober ist und die Pens versuchen dürfen, den dritten Cup in Folge zu gewinnen. #LGP
    14 2 Melden
  • Alterssturheit 02.08.2017 17:08
    Highlight Hätt ich das früher gewusst, wär ich doch gleich nach Bern gefahren...(gähn)...
    12 39 Melden
  • dave1771 02.08.2017 16:34
    Highlight Er hat ihn ja nicht geholt...
    19 80 Melden
    • Mia_san_mia 02.08.2017 16:40
      Highlight Doch hat er...
      71 12 Melden
    • bam_bam 02.08.2017 17:05
      Highlight Hmmm... Ender weniger.
      3 Playoffeinsätze und 2 davon haben die Pens verloren. Ich würds mir zwar wohl auch schönreden an seiner Stelle.
      Den Pot hätten sie aber ganz sicher auch ohne ihn geholt.
      33 66 Melden
    • Hayek1902 02.08.2017 17:24
      Highlight 3 playoff einsätze mehr als du. Sie haben ihn als erweiternung in der kadertiefe geholt, er hat professionell abgeliefert. War ja nicht so, dass er z.b.in der regular season nie für die pens gespielt hat (und für philadelphia erst recht).
      56 10 Melden
    • Echo der Zeit 02.08.2017 17:29
      Highlight @Dave - Dann hätten ihn Gerber und Aebischer auch nicht geholt - Hockey ist ein Mannschaftssport.
      53 5 Melden
    • whatthepuck 02.08.2017 18:11
      Highlight Hockey ist ein Mannschaftssport, weil nicht nur einer allein spielt und gewinnt. Spielen und gewinnen. Dafür muss man eingesetzt werden. Streit hat nur ganz wenig zum Stanley Cup Sieg beigetragen, was anderes kann man nicht behaupten. Aber er war ebenso Teil des Teams und hat das Ding somit halt trotzdem gewonnen. Cool, den Cup in der Schweiz zu haben. Nächstes Mal bringen Josi oder Nino das Ding als Leader mit.
      35 1 Melden
    • bokl 02.08.2017 18:13
      Highlight @bam_bam
      Vermutlich hätten die Pens den Pot auch ohne Streit geholt. Den Trade haben sie zur Absicherung gemacht. Da es in der Defense keine grosse Ausfälle gab, hatte er wenig Eiszeit.

      Aber er hat seine Rolle erfüllt und somit auch einen wichtigen Teil zum Titel beigetragen. Darum wird er auch eingraviert, obwohl er die nötigen Pflichtspiele nicht hat.
      29 2 Melden
  • megge25 02.08.2017 15:19
    Highlight Steht der Name von Streit nun auf dem Pokal oder nicht?
    30 5 Melden
    • Ralf Meile 02.08.2017 15:42
      Highlight Er wird im September mit den Namen der anderen diesjährigen Champions eingraviert werden.
      75 1 Melden
    • Hayek1902 02.08.2017 15:49
      Highlight Nice, gönn ich ihm von Herzen. Ein grosser Schweizer NHL-Pionier.
      72 5 Melden
    • Mia_san_mia 02.08.2017 16:16
      Highlight Das hat er sich echt verdient 👍
      61 4 Melden
    • super_silv 02.08.2017 19:09
      Highlight Ich dachte er müsse im final einmal auf dem Matchblatt stehen dass er eingraviert wird?
      Wenn ich michrichtig erinnere spielte er im Finald nicht oder? 😶
      3 16 Melden
    • Hayek1902 02.08.2017 19:50
      Highlight das ist nur einer der zwingenden Gründe. Man kann aber auch Spieler hinzufügen, welche die zwingenden Gründe nicht erfüllt haben.
      16 0 Melden

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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