Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bild: KEYSTONE

Patrick Fischer bis 2020 Schweizer Nationaltrainer – auch Albelin und Wohlwend bleiben

Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft der Männer wird bis und mit Heim-Weltmeisterschaft 2020 vom bisherigen Coaching-Staff geführt.

22.12.17, 16:25 22.12.17, 16:52


Patrick Fischer als Headcoach und Christian Wohlwend sowie Tommy Albelin als seine Assistenten unterschrieben Zweijahresverträge. Der 42-jährige Fischer ist seit Dezember 2015 Schweizer Nationaltrainer. An der ersten A-WM unter dem früheren NHL-Spieler in Russland scheiterten die Schweizer in der Vorrunde. An der WM 2017 in Paris und Köln führte Fischer das Schweizer Team in die Viertelfinals (1:3-Niederlage gegen Schweden).

Patrick Fischer und Christian Wohlwend, der auch U20-Nationaltrainer bis 2020 bleibt, sind weiterhin Vollzeit-Angestellte bei Swiss Ice Hockey. Tommy Albelin wird neu neben seinem Pensum als Assistenztrainer über die Saison verteilt jeweils 20 weitere Tage in der Schweiz weilen, die er für Scouting-Einsätze an Spielen der National League aufwenden wird.

Umfrage

Begrüsst du den Entscheid des Verbands?

  • Abstimmen

1,119 Votes zu: Begrüsst du den Entscheid des Verbands?

  • 19%Ja, Fischer, Albelin und Wohlwend machen das gut.
  • 43%Man hätte noch bis nach Olympia abwarten können.
  • 28%Nein, es hätte einen neuen Trainer gebraucht.
  • 10%Ich will nur das Resultat sehen.

Nationalteam-Manager Raeto Raffainer betonte: «Wir sind mit der Arbeit unserer Trainer sehr zufrieden und überzeugt, dass wir uns mit Kontinuität im Coaching-Staff bestmöglich auf die zukünftigen Grossanlässe vorbereiten können. Die Nationalmannschaft hat sich unter der Führung von Fischer positiv weiterentwickelt und Akzente setzen können, was die jüngsten Resultate in den letzten Monaten gezeigt haben. Ich freue mich auf die weitere, erfolgreiche Zusammenarbeit.»

In Paris den Umschwung geschafft

Bei der Wahl zum Nationaltrainer war Fischer nicht die erste Wahl gewesen. Und nachdem er an seiner ersten WM 2016 die Viertelfinals verpasst und nur eine Partie nach der regulären Spielzeit gewonnen hatte, schien seine langfristige Zukunft als Nationaltrainer in Frage gestellt.

Spätestens im Mai in Paris schaffte er mit seiner Mannschaft aber den «Turnaround». Erfüllt Fischer seinen Vertrag, dann wäre in jüngerer Vergangenheit einzig Ralph Krueger (1997 bis Februar 2010) länger Nationaltrainer gewesen. (abu/sda)

Fischer fischte an der WM 2017 mit diesen Fischen nach dem Titel

Eishockey Saison 2017/18

Scherwey der Schnelle, Niederreiter der Dauerläufer – die besten Statistiken zur Hockey-WM

War WM-Silber ein Exploit oder tatsächlich der Beginn eines neuen Zeitalters?

Ein 9-Gänge-Festmenü – doch am Ende bleibt der bittere Nachgeschmack

Näher kommst du nicht ran an Segers Triumph zum Abschied vom Spitzensport

Was für ein Abgang, was für ein Interview! Lugano-Trainer Greg Ireland zeigt wahre Grösse

Zu viele Brutalo-Fouls – Es ist Zeit, endlich die Trainer zur Kasse zu bitten

Alle Playoff-Topskorer seit der Saison 2002/03

Hockey-Anhänger trauern um SCB-Kultfan Tuni «Hardboiled» Megert

Diese Eishockey-Namen geben dir Antworten auf Fragen, die du gar nicht gestellt hast

«Tsättäszee» 0, Scheibli 85 – eine Reporter-Legende sagt für immer tschüss

Der fieseste Chlaus hat unsere Hockey-Teams besucht. Logisch, artet es aus!

Vereinsikone oder Fehleinkauf? – die Top- und Flop-Ausländer in der National League

Wie Freunde, Trainer und Lehrer Hischier erlebten: «Nico, setz dich doch mal richtig hin!»

Wie werden im Eishockey eigentlich alle Statistiken erfasst? Zu Besuch im Hallenstadion

Eishockey von A bis Z – mit diesen Begriffen wirst du vor dem Saisonstart zum Experten

Du willst in eine Schweizer Hockey-Fankurve? Diese 13 Starter-Kits rüsten dich perfekt aus

16 Dinge, die kein Schweizer Eishockey-Fan jemals sagen würde

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
5
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dondor 22.12.2017 16:48
    Highlight good choice. Ich habe die Mannschaft spielen sehen und war begeistert. Nicht vom Resultat aber von der Spielweise. Einzig die Zuordnung in der Defensive passt noch nicht und dieses Problem haben sie schon lange. Sie verteidigen dann zuweilen den Raum und wechseln wieder zum Mann. Diese Wechsel funktionieren noch nicht. Wenn sie das aber in naher Zukunft tun, dann haben wir ein Team das durchaus was reissen könnte.
    1 4 Melden
  • exeswiss 22.12.2017 16:39
    Highlight aus meiner sicht ist der nationaltrainerposten kein ausbildungsposten für trainer, sondern um die spieler international weiterzubringen. somit ist es "scheissegal" ob da ein schweizer an der bande steht oder nicht. ist kein geeigneter schweizer trainer zur verfügung, sollte ein ausländer rangezogen werden.
    9 0 Melden
  • Sloping 22.12.2017 16:26
    Highlight Kontinuität ist grundsätzlich begrüssenswert. Nur: Olympia und die WM hätte man abwarten müssen. Sollte man dort keinen Erfolg haben, was ich nicht hoffe, hätte Fischer in drei Jahren nur an einem Turnier geliefert. Es wäre doch niemandem einen Zacken aus der Krone gefallen, wenn man den sportlichen Erfolg dieser beiden Turniere abgewartet und dann eine Verlängerung vorgenommen hätte. Eine Steilvorlage für den Eismeister, wenn man an Olympia kein Faktor ist und an der WM die Viertelfinale verpasst...
    25 1 Melden
  • AlpenMaradona 22.12.2017 16:21
    Highlight Der richtige Schritt in die falsche Richtung...
    7 10 Melden
  • Potzblitz36 22.12.2017 16:12
    Highlight Grundsätzlich begrüssenswert dass auf einheimisches Schaffen gesetzt wird, trotzdem hätte man zumindest das Olympia-Turnier noch abwarten können.
    24 5 Melden

3 Tore in 4 Minuten – wie die Schweiz in den WM-Halbfinal stürmte

Das Eishockey-Nationalteam steht an der WM in Dänemark in den Halbfinals. Die Schweizer besiegten Finnland nach einem 0:1-Rückstand bis zur 30. Minute mit 3:2. Im Halbfinal trifft die Schweiz am Samstag auf Kanada.

In magischen 235 Sekunden wurde das Fundament für den historischen Sieg gelegt. Gegen Finnland hatte die Schweiz an Weltmeisterschaften seit 1972 nie mehr gewonnen. In den 46 Jahren seither gab es bloss an den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary einen glückhaften 2:1-Sieg über die Suomi.

Mit Glück und Fortune hatte der Schweizer Sieg in Herning wenig zu tun. Die Schweizer rissen im zweiten Abschnitt die Initiative vehement an sich und wurden für ihre mutige Spielweise mit drei Toren …

Artikel lesen