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Suisse goalkeeper Leonardo Genoni disappointed during the final game between Team Canada and Team Suisse at the 91th Spengler Cup ice hockey tournament in Davos, Switzerland, Sunday, December 31, 2017. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Leonardo Genoni muss sich drei Mal bezwingen lassen. Bild: SPENGLER CUP

Die Grenzen aufgezeigt bekommen – die Schweiz unterliegt Kanada im Spengler-Cup-Final

Das Team Canada gewinnt zum dritten Mal hintereinander den Davoser Spengler Cup. Das Schweizer Nationalteam verliert den Final gegen die Kanadier mit 0:3.



Die Vorentscheidung fiel Mitte des zweiten Abschnitts. Innerhalb von 237 Sekunden brachten Zach Boychuk und Maxim Noreau das Team Canada 2:0 in Führung. Diese beiden wichtigen Goals fielen in die stärkste Schweizer Phase hinein.

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Das 1:0 von Zach Boychuk. Video: streamable

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Das 2:0 von Maxim Noreau. Video: streamable

Die Schweizer dominierten den zweiten Abschnitt. Sie erspielten sich ein Chancenplus. Aber sie vermochten Kevin Poulin, den mit Abstand stärksten Goalie des Turniers, nicht zu bezwingen. Poulin gelangen beim Shutout im Final 36 Paraden.

Eric Blum (21.), Luca Fazzini, Yannick Rathgeb (beide 23.) und Raphael Diaz (26.) besassen nach der ersten Pause die Möglichkeiten, die Schweizer, die die Partie sehr verhalten begonnen hatten, in Führung zu bringen. Diese Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt liess die Schweizer überheblich werden.

Nach 27 Minuten fehlte plötzlich die defensive Absicherung. Die Kanadier konnten zu viert gegen nur zwei Schweizer Verteidiger jenen Gegenstoss lancieren, aus dem Zach Boychuks Führungstor resultierte. Vier Minuten später führte ein verlorenes Bully vor dem eigenen Tor zum 0:2. Bully-Pass-Goal! Die Kanadier gewannen praktisch alle wichtigen Bullys im Spiel.

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Ein technisches Schmankerl von Tanner Richard. Video: streamable

Die Schweizer vermochten auf den Rückstand nicht mehr zu reagieren. Nach der offensiven Herrlichkeit gegen die Klubteams aus Riga (6:1), Hämeenlinna (4:0) und Davos (8:3) produzierte die Schweizer Offensive gegen ein anderes Länderteam wieder eine Nullnummer. Trotz der frenetischen Unterstützung der 6300 Zuschauer im ausverkauften Davoser Eispalast kamen die Schweizer nicht mehr in die Nähe der Wende. In der 53. Minute stellte David McIntyre mit dem 3:0 nach einem Schweizer Scheibenverlust vor dem eigenen Tor den kanadischen Sieg sicher.

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Das 3:0 von David McIntyre. Video: streamable

Aber die Schweizer gewannen in Davos viel Goodwill zurück. Endlich generierte das Nationalteam wieder einmal neben Titelkämpfen reges Interesse. Am Ende reichte es zwar nicht zum Turniersieg, aber immerhin bei der elften (und wohl vorerst wieder letzten) Teilnahme am Spengler Cup zur besten Klassierung. Bei den ersten zehn Teilnahmen waren die Schweizer nie über Platz 4 hinaus gekommen.

Team Canada - Schweiz 3:0 (0:0, 2:0, 1:0)
Davos. - 6300 Zuschauer (ausverkauft). - SR Lemelin/Stricker (USA/SUI), Fluri/Kaderli (SUI).
Tore: 28. Boychuk (Noreau, Ebbett) 1:0. 32. Noreau (Bartley, McClement) 2:0. 53. McIntyre (Parenteau) 3:0. - Strafen: je 2mal 2 Minuten.
Team Canada: Poulin; Noreau, Bartley; Hickey, Goloubef; Schultz, Davies; Petschenig; Raymond, Kelly, Thomas; Hamilton, Boychuk, Ebbett; McClement, Evans, Sikura; McIntyre, Parenteau, Lapierre, D'Agostini.
Schweiz: Genoni; Geering, Diaz; Schlumpf, Blum; Fora, Genazzi; Rathgeb, Kreis; Cunti, Hofmann, Brunner; Herzog, Richard, Martschini; Fazzini, Rod, Vermin; Schäppi, Bodenmann, Scherwey.
Bemerkungen: Schweiz ohne Boltshauser (Ersatztorhüter), Praplan, Sutter, Suter, Hollenstein (alle überzählig). - 5. Pfostenschuss Thomas. 59. Timeout Schweiz.(abu/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • whatthepuck 01.01.2018 19:59
    Highlight Highlight Spätestens jetzt wurde Allen ein Denkzettel verpasst, die dachten, dass ein Olympia ohne NHL-Spieler die grosse Chance für die Schweiz werden könnte.

    Über Jahre hinweg wurde während der WM gejammert "ja aber wenn die sich nicht mit ihren NHL-Stars hätten nachverstärken können, dann wäre die Schweiz viel besser gewesen!" Nun wird ein Turnier mit den bestmöglichen Nationalteams ohne NHL-Verstärkung möglich und die Nati scheitert beim ersten halbbatzigen Gegner. Wenn das wenigstens schon Kanadas Olympiateam gewesen wäre, aber wie es scheint ist selbst Kanadas vierte Garde zu stark für uns.
  • Fibeli 31.12.2017 15:53
    Highlight Highlight ich hoffe dieser post steht zuoberst damit ihn alle lesen können...


    an alle kritiker hier: wie hat sich echt Kanada 2006 in turin gegen die schweiz gefühlt. als sie mit allen ihren nhl topstars 2:0 gegen die schweiz verloren haben?

    ist das nicht etwas peinlicher als die Niederlage bei diesem final hier.

    mein gott im eishockey kann alles passieren. ein überragender torhüter kann nunmal spiele entscheiden!

  • släppschött 31.12.2017 15:22
    Highlight Highlight Unser Problem kurzgefasst.
    1.Wir haben keine guten Bullyspieler 2 von Anspielen gingen verloren. Im Angriffsdrittel sogar 4 von 5 Bullys verloren.
    2. Schusspräzision
    So wird das nichts an Olympia...
  • ujay 31.12.2017 14:56
    Highlight Highlight Die Bully Schwäche der Schweiz ist schon seit Jahren bekannt. Die Grenzen bezgl. Effektivität der Nati auch. Das Problem liegt eher beim optimistischen Publikum, das einfach nicht begreift, dass ein WM Platz 5- 8 die Realität ist.
  • The_ugly_truth 31.12.2017 14:45
    Highlight Highlight So, nun ist der Spuk endlich vorbei.

    Wir sind uns doch alle einig: der Spengler Cup ist ein hoffnunglos veraltetes Turnier ohne sportliche Relevanz. Es findet zu einer Zeit statt, bei der die Leute sogar Gras beim Wachsen zusehen würden, da sonst nichts passiert. Inzwischen kriegt sogar Dartsport mehr Aufmerksamkeit.

    Watson sollte nächstes Jahr auf eine Berichterstattung dieser Eishockey-Exhibition verzichten. Wenn das Turnier denn überhaupt noch stattfindet. No Billag lässt grüssen.

    Und nun wirft mir eure virtuellen Herzen zu, ihr wahren Freunde des Sports.
    • Adrian Buergler 31.12.2017 14:52
      Highlight Highlight @The_ugly_truth: Nein.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 31.12.2017 15:04
    • Rockii 31.12.2017 15:09
      Highlight Highlight Mimimimimiiiii
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chucco14 31.12.2017 14:38
    Highlight Highlight Wenn Brunner mit nach Olympia kommt, geben wir lieber gleich Forfait
  • Rockii 31.12.2017 14:28
    Highlight Highlight So sieht der unterschied zwischen dem besten Schweizer Torhüter und einem Weltklasse Torhüter aus😳
    • HabbyHab 31.12.2017 15:35
      Highlight Highlight Poulin ist bei weitem kein Weltklasse-Torhüter
  • 123und456 31.12.2017 14:19
    Highlight Highlight ich hoffe jetzt einfach, dass die nati einen schlechten tag erwischt hat.
    Im Hinblick auf die OS finde ich es schon besorgniserregend, wenn beim ersten ernstzunehmenden Gegner die Offensive sogleich wieder durch eine eklatante Abschlussschwäche auffällt. Auch wenn hier nochmals erwähnt werden muss, dass Poulin sackstark spielt.

    Ich finde es vor allem bedenkenswert, da es sich nur um die B auswahl der europa-kanadier handelt...
  • Der müde Joe 31.12.2017 14:17
    Highlight Highlight Und der Eismeister reibt sich wahrscheinlich schon wieder die Hände.👏🏼😈

    #AntiFischerParolen

    😏
  • DerTaran 31.12.2017 14:14
    Highlight Highlight Ok, die kanadische C-Auswahl schlägt die schweizer A-Mannschaft, da sage noch mal einer unser Eishockey wäre besser als unser Fussball.
    • HabbyHab 31.12.2017 15:36
      Highlight Highlight Eine wirkliche A-Mannschaft war das nicht. Nichtmal die besten Verfügbaren.. Parplan, Hollenstein waren nicht dabei im Finalspiel..
    • Madmessie 31.12.2017 15:49
      Highlight Highlight @HabbyHab: Ja klar, wenn die zwei gespielt hätten, dann hätten die Schweizer gewonnen. DerTaran hat schon recht. Allerdings würde ich jetzt nicht unbedingt behaupten, dass die Fussballnati gegen eine deutsche C-Auswahl sicher gewinnen würde.
    • DerTaran 31.12.2017 16:20
      Highlight Highlight @Madmessie: Weiss ich auch nicht, aber schliesslich hat die deutsche B-Auswahl ja auch den Confed-Cup gewonnen. Trotzdem hat die Fussball-Nati den Europameister in einem Pflichtspiel vor heimischem Publikum (ohne Ronaldo) besiegt. Dazu war die Eishockey-Nati in der Vergangenheit durchaus auch fähig, aber zur Zeit ist sie es leider nicht mehr.
  • Steven86 31.12.2017 14:06
    Highlight Highlight Kanada spielt genial, aber die Schweizer macht es ihnen auch leicht.
  • goldmandli 31.12.2017 13:56
    Highlight Highlight Auch auffällig: die Richard linie bisher mit abstand die gefährlichste.
    • Madmessie 31.12.2017 15:51
      Highlight Highlight Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass Richard einer der wenigen im Scheizer Team ist, der gegen Kanada Bullys gewinnen kann.

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