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Die Fans des EV Zug mit einem Transparent

Bild: KEYSTONE

Sieg vor CAS

Stefan Schnyder wird im Fall von Ronny Keller endgültig freigesprochen 

Der Internationale Sportgerichtshof in Lausanne hat den Langenthaler Eishockeyaner Stefan Schnyder im Fall des querschnittgelähmten Ronny Keller endgültig freigesprochen.

Vor 13 Monaten hatte sich der Oltner Verteidiger Ronny Keller (34) in den NLB-Playoffs nach einem Zweikampf mit dem Langenthaler Stürmer Stefan Schnyder beim Sturz kopfvoran in die Bande schwer verletzt. Keller ist gelähmt und hat von Brusthöhe an abwärts kein Gefühl mehr.

Der querschnittgelaehmte Eishockeyspieler Ronny Keller anlaesslich einer Pressekonferenz im Schweizer Paraplegiker Zentrum in Nottwil, am Montag, 13. Mai 2013. Der Verteidiger des EHC Olten war waehrend des Eishockey-Playoff-Halbfinals vom 5. Maerz 2013 verunfallt. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Ronny Keller ist seit dem Unfall querschnittgelähmt. Bild: KEYSTONE

Entscheid im Strafverfahren steht noch aus

Schnyder wurde nun bereits zum dritten Mal freigesprochen: zuerst von Einzelrichter Reto Steinmann, einen Rekurs später auch vom Verbandssportgericht und nun auch noch vom CAS. Der EHC Olten hatte den Fall letzten Sommer an den Sportgerichtshof weitergezogen. Dabei ging es primär um Haftpflichtforderungen und finanzielle Ansprüche.

Mit dem Urteil des CAS ist der «Fall Keller» zumindest sportrechtlich abgeschlossen. Bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn läuft noch ein Strafverfahren gegen Stefan Schnyder wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung, welches von Amtes wegen eröffnet worden ist. Erwartet wird, dass auch dieses Verfahren nun abgeschlossen wird. (dux/si)



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