Sport
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Spengler Cup, Finale 

HC Lugano – Team Canada 3:4 (1:1 1:2 1:1)

Team Canada's poses with the trophy after winning the game against Switzerland's HC Lugano, at the 89th Spengler Cup ice hockey tournament in Davos, Switzerland, on Thursday, December 31, 2015. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Das Team Canada feiert den 13. Spengler-Cup-Titel. 
Bild: SPENGLER CUP

Guy Boucher nach dem Triumph am Spengler Cup: «Die Kanadier sind die Nummer Eins der Welt, das hat sich hier gezeigt»

Das Team Canada gewinnt zum 13. Mal den Spengler Cup in Davos. Das Team des früheren SCB-Trainers Guy Boucher gewinnt den Final gegen Lugano 4:3.



» Hier geht's zum Liveticker der Partie – mit allen Highlights im Video.

– Lugano und das Team Canada liefern sich bereits im ersten Drittel ein Duell auf Augenhöhe. Das Team von Guy Boucher ist zwar von Beginn weg spielbestimmend, doch es sind die Luganesi, die durch ein Genie-Streich von Gregory Hofmann in der 9. Minute in Führung gehen können. Das Team Canada lässt sich davon jedoch nicht beirren und schlägt mit Keaton Ellerby, der nach einem Pass von Chris Didomenico per One-Timer trifft, vier Minuten vor der Pause zurück.

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Hofmann bringt Lugano in Führung.  
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 – Lugano kann zu Beginn des zweiten Drittels keinen Profit aus einer doppelten Überzahl schlagen. Dies wird vom Team Canada eiskalt bestraft. In der 24. Minute steht Derek Roy nach einem Abpraller von Elvis Merzlikins goldrichtig und bringt die Kanadier in Führung. Nur eine Minute später spielt Chris Didomenico einen herrlichen Pass auf Tom Pyatt, der nur noch einzuschieben braucht.   

Die Tessiner versuchen auf den Doppelschlag möglichst schnell eine Reaktion zu finden. Mit Erfolg, in der  33. Minute gelingt Alessandro Chiesa der Anschlusstreffer im Powerplay. 

Die Emotionen steigen im zweiten Drittel

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Die Emotionen kochen im zweiten Drittel: DiDomenico lässt sich nach einem Crosscheck viel zu leicht fallen und holt dabei eine Strafe heraus. Kienzle schäumt vor Wut und beschwert sich lauthals – am Ende werden beide Spieler auf die Strafbank gesetzt.
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Auch im letzten Abschnitt verläuft die Partie über weite Strecken spektakulär. Alessio Bertaggia bringt in der 46. Minute mit seinem Treffer zum 3:3 bei Lugano für kurze Zeit die Hoffnung zurück. Nur zwei Minuten später gelingt Matt D'Agostini allerdings die Entscheidung zum 4:3.  

«Das Team Canada war über das ganze Spiel gesehen etwas besser»

Damien Brunner nach der Partie. 

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Die Entscheidung durch D'Agostini. 
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«Ich hatte hier eine ausserordentliche Truppe zur Verfügung.»

Team-Canada-Trainer Guy Boucher

– Für das Team Canada ist es der erste Sieg seit 2012, als die während des NHL-Lockouts in Europa engagierten NHL-Stars die Zuschauer im Bündner Kurort verzauberten. Damaliger Trainer war Doug Shedden, der nun bei Lugano das Zepter hat. Für die Tessiner ist es die zweite Final-Niederlage bei der zweiten Turnier-Teilnahme. Bereits 1991 verloren die Tessiner im Endspiel mit 2:5 gegen ZSKA Moskau.

Nach der Partie betont Team-Canada-Trainer Guy Boucher: «Die Kanadier sind die Nummer Eins der Welt, das hat sich hier gezeigt. Ich hatte hier eine ausserordentliche Truppe zur Verfügung.» 

epa05083907 Team Canada's head coach Guy Boucher reacts during the match between Team Canada and Switzerland's HC Davos, at the 89th Spengler Cup ice hockey tournament in Davos, Switzerland, 30 December 2015.  EPA/PASCAL MULLER

Der Sieg des Team Canadas ist für Boucher perfekte PR. 
Bild: EPA/KEYSTONE

Lugano-Spieler Damien Brunner zeigt sich als guter Verlierer: «Das Team Canada war über das ganze Spiel gesehen etwas besser und hat verdient gewonnen. Im zweiten Drittel hatten wir mit 3 oder 4 Pfostenschüssen aber auch etwas Pech». Man sei hierher gekommen, um gutes Eishockey zu zeigen. «Die Finalteilnahme ist toll, aber die Enttäuschung über die Niederlage ist trotzdem gross», so Brunner. (ndö)

Das Telegramm

Team Canada - Lugano 4:3 (1:1, 2:1, 1:1)
6300 Zuschauer. - SR Kimmerly (Ka)/Vinnerborg, Borga/Tscherrig. - Tore: 9. Hofmann (Bertaggia, Filppula) 0:1. 16. Ellerby (DiDomenico) 1:1. 24. Roy (Conacher) 2:1. 25. Pyatt (DiDomenico) 3:1. 33. Chiesa (Brunner/Ausschluss Roy) 3:2. 46. Hofmann (Bertaggia) 3:3. 49. D'Agostini (Lombardi, Johnson) 4:3.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen das Team Canada, 3mal 2 Minuten gegen Lugano.
Team Canada: Glass; Picard, Bergeron; Johnson, Aulie; Ellerby, Carrick; Vukovic, Cundari; Emmerton, Malhotra, Paillé; Pyatt, Sheppard, DiDomenico; D'Agostini, Lombardi, Giroux; Conacher, Roy, Ellison.
Lugano: Merzlikins; Chiesa, Furrer; Kienzle, Vauclair; Glenn, Spang; Hirschi, Kparghai; Brunner, Martensson, Stapleton; Pettersson, Sannitz, Klasen; Bertaggia, Filppula, Hofmann; Kostner, Walker, Reuille.
Bemerkungen: Lugano ohne Morini, Steinmann, Ulmer (alle verletzt), Dal Pian, Fazzini, Sartori, Romanenghi (alle überzählig/geschont). 24. Lattenschuss von Hofmann. 28. Pfostenschuss von Brunner. 29. Pfostenschuss von Pettersson. Lugano ab 59:16 ohne Goalie. 

Die Spengler-Cup-Sieger im neuen Jahrtausend

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bruno Wüthrich 01.01.2016 12:38
    Highlight Highlight Dass die Kanadier die Nr. 1 der Welt sind, zeigt sich an einem Einladungsturnier wie dem Spengler Cup am eindrücklichsten. Zumal die Kanadier seit Jahrzehnten an diesem Turnier einfach nicht zu bezwingen sind, obwohl man ihnen Jahr für Jahr die Crème de la Crème des Welt-Eishockeys vorsetzt. Oder gibt es ausserhalb Kanadas etwas besseres als die Adler Mannheim oder Jokerit Helsinki (den HCD oder den HCL habe ich wegen des Verdachts auf Voreingenommenheit nicht gewagt aufzuzählen). Seit gestern ist Guy Boucher auch der beste Eishockey-Trainer der Welt. Weit vor allen andern!
  • länzu 01.01.2016 03:22
    Highlight Highlight Erfolg macht ihn noch unsympathischer, als er sonst schon ist. Denke, dass die NHL Genräle dieses Plauschturnier richtig einzuschätzen wissen. So schnell kriegt der dort keinen Spitzenjob
  • christianlaurin 01.01.2016 00:59
    Highlight Highlight And I say..... Canada Canada Canada! :) :)
  • Der Bademeister 31.12.2015 21:10
    Highlight Highlight Guy Boucher ist nicht nur ein mittelklassiger Trainer, nein jetzt überbewertet er einen Sieg am Spenglercup und zeigt seinen Grössenwahn.Dennoch der Erfolg ist verdient.

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