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Gregory Hofmann: Läuft bei ihm. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Diese zwei Kniffs machten aus Gregory Hofmann den besten Schweizer Torschützen

Luganos Gregory Hofmann ist in der laufenden Saison hinter dem Schweden Fredrik Pettersson (ZSC) der zweitbeste Torschütze der National League. Der bald 25-jährige Stürmer setzt sich grosse Ziele.

26.10.17, 13:33

Die Statistik von Hofmann ist mit zehn Treffern und vier Assists in elf Spielen beeindruckend. Die starken Leistungen führt er auf das «sehr gute Sommertraining» zurück. Hofmann weilte während 13 Wochen mit anderen Spielern der National League wie dem diesjährigen Schweizer WM-Topskorer Vincent Praplan in Magglingen, wo er die Sportler-RS absolvierte.

Gregory Hofmann: Das harte Sommertraining hat sich gelohnt. Bild: KEYSTONE

Dort arbeitete er unter der Leitung von Alex Reinhard sehr konzentriert und fokussiert. «Da ich an der Weltmeisterschaft nicht dabei war, hatte ich mehr Zeit, um Schritt für Schritt zu arbeiten», sagte Hofmann. Er fand es auch positiv, weg von seiner Komfortzone im Tessin zu sein. «Das hilft mir nun enorm.»

Letzte zwei Partien verpasst

Gregory Hofmann stand Lugano zuletzt nicht zur Verfügung. Beim Sieg gegen Bern und im Cup-Spiel gegen Rapperswil-Jona fehlte der Angreifer verletzt.

Hofmann will sich nach den enttäuschenden Auftritten am Ende der vergangenen Saison rehabilitieren. In den elf Playoff-Spielen brachte er lediglich ein Tor und einen Assist zustande und verzeichnete eine Minus-5-Bilanz. Als Folge davon erhielt er von Nationaltrainer Patrick Fischer kein Aufgebot. All das war für ihn Ansporn, noch härter zu arbeiten. «Ich ging mit grossen Zielen in die neue Saison und war mental und physisch bereit», so Hofmann.

Intensive Wochen bei den Hurricanes

Aus diesem Grund entschied er sich auch, die Einladung ins Trainingscamp der Carolina Hurricanes anzunehmen. Die Franchise aus Raleigh hatte ihn 2011 als Nummer 104 gedraftet. Er ging jedoch nicht einfach nach Übersee, um etwas zu schnuppern, sondern mit der Einstellung, es ins NHL-Team zu schaffen. «Es waren zwei sehr intensive Wochen», erklärte Hofmann. «Es war schön, von den Besten zu lernen.»

Ab ins NHL-Trainigscamp hiess es im August noch.

Was hat er konkret mitgenommen? «Die Spieler sind extrem gut mit und ohne Scheibe. Schon bevor sie den Puck erhalten, wissen sie, was sie machen müssen. Das ist ein grosser Unterschied zur Schweiz

Vergeblich auf offensivere Rolle gehofft

Zwar hatte Hofmann schon 2011 für fünf Tage mit den Spielern der Hurricanes trainiert, diesmal durfte er aber erstmals zwei Testpartien bestreiten – gegen die Buffalo Sabres und die Tampa Bay Lightning. «Mein erstes Spiel absolvierte ich in Buffalo. Es war alles sehr speziell. Ich war nervös, weil ich nicht wusste, was mich erwartet.»

Gregory Hofmann musste bei den Hurricanes zu defensiv arbeiten. bild: jamie Kellner

Hofmann erhielt in beiden Spielen eine defensive Rolle in der dritten und vierten Linie, weshalb er seine besten Qualitäten nicht zeigen konnte. «Das war nicht einfach», sagte Hofmann, der vergeblich auf eine offensivere Rolle hoffte. Defensiv zu spielen sei etwas, das er tagtäglich noch verbessern müsse.

Lugano liess ihn nicht in die AHL

Carolina bot Hofmann an, in den USA zu bleiben und in der AHL für das Farmteam Charlotte Checkers zu spielen. Das kam für Lugano, wo er noch einen Vertrag bis 2019 besitzt, jedoch nicht in Frage. «Die Verantwortlichen sagten, dass ich keine Klausel für die AHL hätte und sie mich in Lugano brauchen würden», erklärte Hofmann.

Hofmann will mit der Schweiz bei Olympia überzeugen. Bild: AP/AP

Schliesslich wollen die Bianconeri endlich wieder einmal den Meistertitel gewinnen. Die Sehnsucht der sehr emotionalen Fans der Tessiner nach dem ersten Pokal seit 2006 ist gross. Und genau darum hat Hofmann vor zwei Jahren in Lugano unterschrieben.

NHL-Traum lebt

Die Richtung der Luganesi stimmt jedenfalls schon einmal. Nach 16 Partien liegen sie auf dem 2. Tabellenplatz. «Wir spielen in allen drei Zonen sehr kompakt», sagte Hofmann. «Jeder Spieler akzeptiert seine Rolle. Es macht Spass, in einer solchen Mannschaft zu spielen.» Grossen Anteil an der Stabilität hat der im Januar verpflichtete Trainer Greg Ireland, der auf alle Spieler setzt. «So gewinnt man Meisterschaften», ist Hofmann überzeugt.

Luganos Trainer Greg Ireland wisse, wie man Meisterteams formt. Bild: KEYSTONE

Wie es im kommenden Jahr bezüglich Nordamerika weitergeht, lässt er auf sich zukommen. Er will nun vorerst eine gute Saison spielen und sich für die Olympischen Spiele in Pyeongchang sowie die Weltmeisterschaft in Dänemark aufdrängen. Dann könnte sich die Tür zur NHL weiter öffnen. (fox/sda)

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Video: watson/Laurent Aeberli, Reto Fehr, Lea Senn

Vielleicht schafft Hofmann da auch mal einen Eintrag: Schweizer Meilensteine in der NHL

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

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