Sport

National League, 9. Runde

Lausanne – Genf 8:4 (1:2,3:2,4:0)

Lausanne überrollt Genf nach schwierigem Start. Bild: KEYSTONE

Torfestival in der Malley – Lausanne bodigt Servette nach schwierigem Start

Lausanne gelingt im Kellerduell gegen Servette-Genf ein wichtiger Sieg. In einem regelrechten Torfestival gewinnen die Waadtländer das Léman-Derby mit 8:4.

10.10.17, 21:04

Lausanne – Genf 8:4

Das Léman-Derby ist in dieser Saison zum Kellerduell verkommen. Der Tabellenlage zum Trotz legen beide Mannschaften schon früh so richtig los. Das Spiel präsentiert sich als offener Schlagabtausch mit leichten Vorteilen für die Genfer. Die «Grenats» sind es dann auch, die dank Toren von Romain Loeffel und Tanner Richard eine knappe 2:1-Führung in die erste Pause nehmen können.

Doch Genf hat die Rechnung ohne Sven Ryser gemacht. Zwar kontrolliert Servette das Spiel zu Beginn des Mittelabschnitts und kann die Führung sogar ausbauen. Danach bremst sich die Mannschaft von Craig Woodcroft mit Strafen aber selbst. Sven Ryser gleicht die Partie in der 35. Minute in doppelter Überzahl aus. Und nur zwei Minuten später bringt er seine Farben gar ein erstes Mal in Führung. Passend für dieses Spiel des Auf und Ab gelingt Servette durch Almond aber eine Sekunde vor der Pause der erneute Ausgleich.

Im Schlussabschnitt lassen sich die Hausherren die Butter aber nicht mehr vom Brot nehmen. Ein Doppelpack von Yannick Herren, sowie ein weiterer Treffer von Dario Trutmann bringen zwölf Minuten vor dem Ende die Entscheidung. Damit muss Servette die vierte Niederlage in Folge einstecken. Auswärts stehen die Genfer gar noch sieglos da.

Genf kommt gegen Lausanne zu Schluss unter die Räder. Bild: KEYSTONE

Die Tabelle

bild: srf

Telegramm

Lausanne - Genève-Servette 8:4 (1:2, 3:2, 4:0)
6446 Zuschauer. - SR Dipietro/Massy, Fluri/Gnemmi
Tore: 6. Loeffel (Almond) 0:1. 10. Ryser (Ausschluss Mercier) 1:1. 20. (19:37) Richard (Schweri) 1:2. 30. (29:04) Hasani (Jacquemet, Wick) 1:3. 31. (30:14) Personen (Genazzi) 2:3. 35. Ryser (Jeffrey/Ausschlüsse Gerbe, Richard) 3:3. 37. Ryser 4:3. 40. (39:59) Almond (Loeffel/Ausschluss Pesonen) 4:4. 42. Herren (Jeffrey/Ausschluss Schweri) 5:4. 44. Herren (Jeffrey/Ausschluss Traber) 6:4. 48. Trutmann (Pesonen) 7:4. 56. Genazzi 8:4. -
Strafen: 6mal 2 plus 10 (Pesonen) Minuten gegen Lausanne, 8mal 2 plus 10 (Gerbe) Minuten gegen Servette.
PostFinance-Topskorer: Junland; Simek.
Lausanne: Huet; Gobbi, Fischer; Junland, Borlat; Trutmann, Frick; Nodari; Simic, Jeffrey, Pesonen; Zangger, Froidevaux, Genazzi; Danielsson, Kneubühler, Ryser; Schelling, In-Albon, Herren.
Genève-Servette: Mayer; Vukovic, Fransson; Jacquemet, Tömmernes; Loeffel, Bezina; Mercier; Schweri, Richard, Simek; Wick, Hasani, Riat; Gerbe, Almond, Rod; Traber, Heinimann, Rubin; Impose.
Bemerkungen: Lausanne ohne Walsky und Vermin, Servette ohne Spaling, Romy, Descloux, Douay, Bays und Petschenig (alle verletzt). Mayer hält Penalty von Herren (37.). (abu/sda)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • miarkei 10.10.2017 21:23
    Highlight Kloten oder Genf als Absteiger? 🤔
    11 2 Melden

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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