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Der SC Bern bleibt mit einem Schnitt von deutlich über 16'000 der Zuschauer-Krösus der NLA. Bild: KEYSTONE

Nur drei NLA-Klubs steigern den Zuschauerschnitt – ZSC Lions mit dem grössten Verlust

Die Schweizer Eishockeymeisterschaft weist nach der Qualifikation vorzügliche Zuschauerzahlen aus, auch wenn der Schnitt im Vergleich zur vorherigen Rekordsaison wieder unter die 7000er-Grenze fiel.

27.02.17, 11:48 27.02.17, 15:01

Erst zum vierten Mal in der Geschichte mobilisierte die NLA mehr als zwei Millionen Zuschauer (2'064'737), wenn auch 43'041 weniger als während der Saison 2015/16. Der Schnitt pro Spiel liegt bei 6882, was immer noch mehr ist als das Fassungsvermögen der Hälfte der zwölf Arenen. Qualifikationssieger SC Bern, der unbestrittene Leader in Sachen Zuschauerzahlen in ganz Europa, begrüsste im Schnitt 16'399 Zuschauer – so viele wie überhaupt noch nie während der Qualifikation.

Die Klubs im grünen Bereich im Vergleich zur Vorsaison befinden sich allerdings klar in Unterzahl. In Kloten goutierten die Fans die Strategie des neuen Obmanns Hans-Ulrich Lehmann. Trotz des Verpassens der Play-offs kamen im Schnitt 439 Zuschauer mehr in die Eishalle am Schluefweg (5229 statt 4790). «Natürlich wollen die Fans immer noch Sieger sehen, das steht ausser Frage», so Lehmann. «Aber die Frage, ob die Leute unsere kompromisslose Linie goutieren, diese Frage stellt sich gar nicht. Denn wir haben gar keine andere Möglichkeit. Ansonsten gäbe es bald kein NLA-Hockey mehr zu sehen in Kloten.»

Die Entwicklung der NLA-Zuschauerzahlen

Saison 2016/17 im Vergleich mit 2015/16. grafik: watson.ch

Komplizierter präsentiert sich die Situation in Lugano. Trotz einer enttäuschenden Qualifikation mobilisierte der HC Lugano im Schnitt 5911 Fans – Klubrekord! Erst vor sieben Jahren knackte Lugano erstmals die 4000er-Grenze; 2014 besuchten im Schnitt erstmals mehr als 5000 Zuschauer die Resega. Noch vor vier Jahren belegte Lugano innerhalb der NLA bei den Zuschauern bloss den 11. Platz. Aber Eishockey ist in Lugano derzeit «in und angesagt» und während sieben Monaten Stadtgespräch. Da spielt es keine Rolle, dass ausserhalb der Stadt nicht viele Anhänger mobilisiert werden können.

In Lugano boomt Eishockey derzeit, die Resega ist so voll wie noch nie. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Der neue Zuspruch hängt auch damit zusammen, dass der Verein auf Eigengewächse setzt. Elvis Merzlikins, Alessio Bertaggia, Raffaele Sannitz, Luca Fazzini, Alessandro Chiesa, Luca Romanenghi, Riccardo Sartori, Giovanni Morini, Elia Riva und Colin Fontana stammen alle aus dem eigenen Nachwuchs. Das kommt gut an in der heimatverbundenen Region, die vor einem Jahr die Durchsetzungs-Initiative annahm.

Der Rest der Liga büsste Zuschauer ein, die meisten die ZSC Lions (−604). Happige Abstriche musste trotz der überraschenden Play-off-Qualifikation auch Biel machen (−481), ausserdem blieben die Zahlen in Genf (−421) und Fribourg (−398) und Ambri-Piotta (−343) unter den Erwartungen.

Die Entwicklung des Zuschauerschnitts (Liga)

2016/17: 6882
2015/16: 7026
2014/15: 6762
2013/14: 6872
2012/13: 6620
2011/12: 6305
2010/11: 6306
2009/10: 6181
2008/09: 6073
2007/08: 5540
2006/07: 5584

Steigerung fast nicht möglich

Generell ist festzuhalten, dass sich die Liga bei den Zuschauern nahe am Optimum bewegt. Die grossen Bewegungen gab es in den letzten Jahren, als Klubs mit vielen Zuschauern neu in die NLA aufstiegen: Biel ersetzte Basel (2008/Steigerung von 1,6 auf 1,8 Mio. Zuschauer), Lausanne ersetzte Langnau (2013/anschliessend erstmals mehr als 2 Mio.), und die SCL Tigers kehrten auf Kosten von Rapperswil-Jona in die NLA zurück (2015/Steigerung auf 2,1 Mio.). Von den Aufstiegsanwärtern in der NLB verfügt keiner über das Potenzial zu einem Schnitt im Bereich von knapp 5000 Zuschauern, in dem sich Ambri-Piotta (11. im Zuschauer-Ranking) und Davos (12.) bewegen.

Die ZSC Lions haben bei den Zuschauern noch Luft nach oben. Bild: KEYSTONE

Bei den ZSC Lions ist man überzeugt, dass innovatives Denken gefragt ist, um die Attraktivität des Produkts zu steigern. Dass vor einem Jahr der Qualifikationssieger (ZSC Lions) gleich in der ersten Play-off-Runde und ohne einen Sieg ausschied, steigerte den sportlichen Wert der Regular Season auch nicht. In den ersten acht Saisons nach der Einführung der Play-offs wurde der Qualifikationssieger sechsmal auch Meister – in den letzten zehn Jahren aber nur noch dreimal. Dafür ging der Titel in den letzten fünf Jahren dreimal an einen Klub, der in den Viertelfinals noch nicht einmal Heimvorteil genoss (2012 ZSC Lions als 7., 2015 Davos als 5. und 2016 Bern als 8.).

Kann der Qualifikationssieger SC Bern diesen Trend widerlegen? Immerhin legte der Meister eine beeindruckende Regular Season aufs Eis. Bern holte mit 109 Punkten so viele Punkte wie seit 2011 kein Qualifikationssieger mehr. Damals beendete der HC Davos die Regular Season mit 113 Punkten vor Kloten mit 112 Zählern. Beide Teams marschierten anschliessend in den Play-off-Final durch. (pre/sda)

Die Stadien der 12 NLA-Klubs

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Misses Odin 27.02.2017 13:58
    Highlight Kein Wunder hat Kloten seinen Zuschauerschnitt gesteigert. Das letztjährige System für Saisonkarten-Inhaber war ja auch unter aller S*u......
    37 1 Melden
    • goschi 27.02.2017 14:38
      Highlight aus Neugierde, kannst du dies erklären?
      10 1 Melden
    • Misses Odin 27.02.2017 15:31
      Highlight Letzte Saison gab es eine Preiserhöhung der Saisonkarten. Zusätzlich waren die Playoffs nicht integriert.
      Als sich der EHC für die Playoffs qualifizierte, musste man sich entschieden, ob mann seine Karte für diese behalten möchte. Wenn ja, kostete jedes Heimspiel zusätzlich einen vorbestimmten % Satz des Saisonabipreisses (ca. CHF 40-60 je nach Sitzplatzkatogorie). Dies bekam man in Rechnung gestellt egal ob man das Spiel besuchte oder nicht.....
      18 0 Melden
    • eulach 27.02.2017 16:07
      Highlight Playoffpartien waren nicht in den Saisonabos eingeschlossen & wurden nach der Saison mit einer zusätzlichen Rechnung vergolten. Pro PO-Heimspiel galt ein Fixbetrag, der allen Saisonkarteninhabern verrechnet wurde, ganz gleich, ob diese die Spiele tatsächlich besucht hatten.

      Da waren sogar die Klotenfans froh, dass es nur zu zwei Heimspielen kam. ;)
      19 0 Melden
    • Misses Odin 27.02.2017 16:56
      Highlight wie es scheint ein leidesgenosse ;)
      7 0 Melden
    • goschi 27.02.2017 17:29
      Highlight Danke euch Beiden für die Aufklärung, das ist ja wirklich unanständig!
      12 0 Melden
    • eulach 28.02.2017 12:05
      Highlight Ah, Misses Odin, da kamst du mir zuvor - sorry, dein Kommentar wurde mir noch nicht angezeigt.
      1 0 Melden
  • Sloping 27.02.2017 13:32
    Highlight Die Zuschauerentwicklung von Lugano ist beeindruckend. Wenigstens ein Punkt, in dem man die Clubführung ausnahmslos positiv beurteilen kann. Allerdings sollte im Artikel auch erwähnt werden, dass die Eintrittspreise die letzten Jahre in Lugano stark gesenkt wurden und dies sicher einer der Hauptgründe ist für die starke Zunahme. Die Preise bewegen sich in Lugano als eigentliches Spitzenteam am Ende des Liga. Zudem mobilisiert der Verein auch mehr Zuschauer aus der Deutschschweiz, als im Artikel suggeriert wird.
    33 2 Melden
  • MARC AUREL 27.02.2017 13:08
    Highlight Da sieht man wie treu und begeisterungsfähig die SCB -fans sind! Der Zuschauerschnitt ist sehr konstant während der Rest immer grosse schwankungen hinnehmen muss!
    33 66 Melden
    • joe 27.02.2017 14:45
      Highlight War ja klar das du da so viele Blitze kriegst. Von mir gabs aber ein Herz!

      Zur Ergänzung möchte ich hier noch schreiben, dass beim SCB die Saisonkarten zu fairen Preisen erhältlich sind und zudem viel enthalten ist (Champions League exkl. Final und Cup exkl. Final (musste beim Cup selbst lachen)).
      20 6 Melden
    • MARC AUREL 27.02.2017 17:31
      Highlight Die Wahrheit gefällt nicht alle vorallem wenn es um Bern geht...
      14 8 Melden
  • Hochen 27.02.2017 13:07
    Highlight Wir sind zwar seit gestern nicht mehr Anwärter aber Olten bekäme einen schnitt wie Davos oder Ambri hin!
    44 8 Melden
  • sevenmills 27.02.2017 13:02
    Highlight Auch wenn kein B-Club Durchschnitte von 5000 aufweisen kann, so finde ich doch eine Sache bemerkenswert: Die NLB lockt jährlich etwa 470'000 Menschen in die Stadien. Das ist etwa ein Viertel bis Fünftel der NLA und bisschen weniger als die Hälfte der Super League. Trotzdem erhält sie praktisch keine TV-Präsenz. Auf die Zuschauerzahlen umgerechnet müsste somit eigentlich mindestens ein NLB-Spiel pro Sportaktuell-Ausgabe zusammengefasst werden. Aber nicht mal im Update werden die Resultate erwähnt. Sogar die Challenge League hat viel mehr TV-Präsenz, obwohl 150'000 Zuschauer weniger als die NLB.
    99 7 Melden
  • Muster Mustermann 27.02.2017 12:54
    Highlight ZSC muss sich was neues einfallen lassen. Die Unterhaltung ist seit Jahren das Gleiche. Die Leute langweilen sich langsam. Stimmung war früher viel besser.
    Die Preise sind auch deftig.
    46 2 Melden
    • Yotanke 27.02.2017 13:25
      Highlight WF hat ohne Zweifel dazu geführt, dass der Z finanziell gesund dasteht. Die Juniorenabteilung des Z ist das Vorbild für die ganze Schweiz. Aber mit der Übernahme durch "Walti" hat der Z auch etwas seine DNA verloren. Bei den Fans sicherlich auch etwas störend, dass bei Kloten so viele Spieler eingekauft wurden. Zudem hat der Z viele "Modefans" die kommen wenn um Meisterschaft gespielt wird. Und das Hallenstadion ist ein schönes Stadion. Aber tödlich für jede Hockeystimmung.
      46 1 Melden
    • MARC AUREL 27.02.2017 14:32
      Highlight Was wollen sie sich einfallen lassen Musterlein? Die Stimmung war nie wirklich berauschend!
      15 13 Melden
    • Amboss 27.02.2017 14:42
      Highlight @Mustermann:
      Der ZSC hat sich ja was einfallen lassen. Das neue Stadion wird gebaut.
      Wobei wenn ich mir diese Bilder anschaue - ich habe meine Zweifel, dass es eine gute Stimmung wie zB in Bern gibt.

      Ein Hexenkessel mit einer Stimmung wie in Ambri oder Freiburg gibt es sowieso nicht - das kann es nur geben, wenn Eishockey das Allereinzige an einem Ort ist.
      22 9 Melden
    • DeineMudda 27.02.2017 17:38
      Highlight Gute Stimmung und Bern in einem Satz zu sagen ist auch sehr gewagt. Ich sage nicht dass in Zürich gute Stimmung herrscht aber da gibt es doch deutlich lautere Stadien als Bern.
      13 5 Melden
    • Amboss 27.02.2017 21:19
      Highlight @Mudda: Ich habe ja geschrieben "gute Stimmung". Und ich finde schon, in Bern ist sie "gut".
      Aber eben: Niemals vergleichbar zB mit Ambri
      2 1 Melden
  • Yotanke 27.02.2017 12:14
    Highlight Interessant ist, dass die Rangliste der Zuschauerzahlen praktisch der sportlichen Rangliste entspricht. Was leider auch darauf hindeutet, dass je mehr Geld vorhanden, desto wahrscheinlicher wird der Meistertitel. Leider wird es - ähnlich wie beim CH-Fussball - immer wahrscheinlicher, dass man sich Titel "kaufen" kann. Und für die verbliebenen Dorfclubs wird es sehr, sehr schwer werden. Die NLA wäre sehr gut beraten dafür zu sorgen, dass nicht die Langeweile einkehrt. Ich weiss, Draft-System/geschlossene Liga ist in Schweiz verpönt.Es sorgt aber für Ausgeglichenheit und damit für Nervenkitzel.
    8 53 Melden
    • goschi 27.02.2017 13:58
      Highlight Eigentlich nichtmal ansatzweise...
      25 2 Melden
    • Amboss 27.02.2017 14:18
      Highlight Naja, deine Aussagen sind nicht so wirklich richtig...

      - Die Rangliste der Zuschauerzahlen entspricht der sportlichen Rangliste? Naja, braucht schon ziemlich viel Phantasie.

      - Dass man Titel kaufen kann? Sehe ich nicht so. Siehe Lugano.

      - geschlossene Liga führt doch genau zu langeweile. Ab dem Zeitpunkt, wo die Playoffs nur noch theoretisch zu schaffen sind, geht es um rein gar nichts mehr und die Meisterschaft wird zur Farce. Siehe Zagreb, wo einige Spieler inkl. Trainer noch in der Meisterschaft gingen. Oder Bern hat letzte Saison deshalb seinen Meistergoalie erhalten
      20 2 Melden
    • MARC AUREL 27.02.2017 14:20
      Highlight So ein Bĺödsinn Yotank! Der Abstieg macht es so interessant! Von mir aus könnte der 12ter direkt absteigen und der Sieger im NLB-final automatisch aufsteigen. Dazu der 11ter Playouts gegen der Vizemeister im NLB. Das würde viel Spannung und das CH-HOCKEYNIVEAU steigern und wir würden Topspiele bis zum Schluss sehen wie im Fussball! Und wie kommst du darauf das man Titel kaufen kann??? LUGANO versagt schon über 10 Jahre und Zug wäre stark genug um Meister zu werden neben Bern,Zürich und Davos.
      24 8 Melden
    • Yotanke 27.02.2017 14:44
      Highlight @Marc Aurel: "Topspiele bis zu Schluss sehen wie im Fussball..." LOL.
      23 6 Melden
    • goldmandli 27.02.2017 14:56
      Highlight @aurel

      Stimme dir zu was den abstiegskampf betrifft. Man sollte die Liga mehr öffnen und nicht schliessen. 2 Abstiegskandidaten pro Saison würden meiner Meinung nach auch sinn machen. Die finanzielle Kluft zwischen den Meisterteams und Zug ist aber immernoch ziemlich gross und Zug könnte nur mit glück und unverleztem Kader meister werden.
      12 9 Melden
  • Gelöschter Benutzer 27.02.2017 12:11
    Highlight super...👍🏻 den einzigen ungenutzten markt mit viel potenzial findet sich wohl nur noch in Basel...(ich glaub immer noch dran das der EHC mal wieder NLA spielt) in einer so sportverückten stadt sollte das doch möglich sein...ich warte auch 10jahre von mir aus :)
    6 41 Melden
    • joe 27.02.2017 14:56
      Highlight Ich arbeitete wärend Jahren in Basel. Zu dieser Zeit waren sie gerade in der NLA. Als Berner ging ich dann oft mit Basler Freunden an Spiele.
      Mein Fazit: Es gibt Basler die grosse Eishockey-Fans sind. Es sind aber wenige. Und neben dem FCB bleibt da nicht viel Luft!
      Eishockey hat in Basel "leider" keine Chance!
      22 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.02.2017 22:37
      Highlight auch der FCB hält sich nicht ewig...
      5 1 Melden
  • Danyboy 27.02.2017 12:11
    Highlight Was mich interessiert: Zählen eigentlich alle Klubs immer ALLE verkauften Tickets oder gibt es Klubs, welche die tatsächlich Anwesenden zählen? Ich denke der Schnitt der tatsächlich Anwesenden ist um 500-1000 Zuschauer geringer.
    19 2 Melden
    • Yotanke 27.02.2017 13:22
      Highlight Die Saisonkarteninhaber werden immer dazu gezählt. Egal ob anwesend oder nicht. Gezählt werden also immer die verkauften Tickets. Noch nicht so lange her, wurde das unterschiedlich gehandhabt. Dann wurde harmonisiert. Macht sich für die Vereine auch besser, wenn sie gegenüber möglichen Sponsoren/Werbepartnern die VERKAUFTEN Tickets als Zuschauerzahl angeben können.
      21 1 Melden
  • Tineler 27.02.2017 12:00
    Highlight Ihr schreibt, dass die Auslastung der Stadien sich nahe am Optimum bewegt. Daher wäre noch der Vergleich der Auslastung spannend.
    28 0 Melden
    • Kris 27.02.2017 18:04
      Highlight Meine Rede. Stadionauslastung über die Saison hinweg wäre sehr interessant.
      1 0 Melden

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