Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Champions Hockey League, Halbfinals, Rückspiele

Sparta Prag – Växjö 4:0 (1:0,1:0,2:0) (Gesamt: 6:1)

Fribourg – Frölunda 0:4 (0:1,0:2,0:1) (Gesamt: 1:9)

Kein seltenes Bild: Frölunda jubelt, Fribourg nicht. Bild: KEYSTONE

Frölunda löscht dem Gottéron-Drachen das Feuer und steht im CHL-Final gegen Prag

Das war nichts: Fribourg verpasst den Final der Champions Hockey League mit einem Gesamtskore von 1:9 gegen Frölunda Göteborg klar. Im Final kommt es somit zum Duell zwischen den Schweden und SCB-Bezwinger Sparta Prag. Die Tschechen gewinnen auch das Rückspiel gegen die Vaxjö Lakers.

17.01.17, 22:29 19.01.17, 13:12


Fribourg-Gottéron spielt gegen Frölunda im ersten Drittel zehn Minuten Vollgas-Eishockey, trifft einmal den Pfosten und ebenso oft die Latte, muss dann aber zusehen, wie Sean Bergenheim Frölunda in Front schiesst. Der ehemalige SCB-Spieler schliesst einen Konter zum 1:0 ab.

Danach sind es die Schweden, welche in einer Druckphase nur die Torumrandung treffen. Ab dem 0:1 scheint bei den Fribourgern wirklich niemand mehr an das Wunder zu glauben. Der letzte Schweizer Vertreter dieser Champions-League-Kampagne muss gar noch zusehen, wie Frölunda bis auf 4:0 erhöht und somit Fribourg mit einem Gesamtskore von 9:1 auf den Boden der Realität zurück holt.

Fribourg bekommt von Frölunda auf den Deckel. Bild: KEYSTONE

Im Final trifft Frölunda auf Sparta Prag. Der tschechische Vertreter gewinnt das Halbfinal-Duell gegen die Vaxjö Lakers insgesamt mit 6:1. Nach dem 2:1-Erfolg im Hinspiel setzen sich die Prager im Rückspiel zuhause gleich mit 4:0 durch und lassen somit nichts anbrennen.

Sparta Prag steht im Final der CHL. Bild: KEYSTONE

(qae)

Die Telegramme

Fribourg-Gottéron - Frölunda Göteborg 0:4 (0:1, 0:2, 0:1)
3024 Zuschauer. - SR Gofman/Pesina (RUS/CZE), Borga/Fluri (SUI/SUI).
Tore: 13. Bergenheim (Ehn, Olofsson) 0:1. 21. (20:48) Tömmernes 0:2. 39. Figren 0:3. 42. Grundström (Larsson, Lundqvist) 0:4.
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 8mal 2 Minuten gegen Frölunda.
Fribourg-Gottéron: Conz; Stalder, Chavaillaz; Leeger, Kienzle; Picard, Rathgeb; Mauldin, Schmutz, Mottet; John Fritsche, Rivera, Caryl Neuenschwander; Sprunger, Cervenka, Birner; Ritola, Chiquet, Neukom.
Frölunda Göteborg: Gustafsson; Donovan, Nyberg; Westerlund, Tömmernes; Norstebo, Larsson; Hjalmarsson, Lundqvist, Wellman; Grundström, Sundström, Figren; Bergenheim, Ehn, Olofsson; Rosseli-Olsen, Lasu, Stalberg.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Bykow, Schilt, Maret und Loichat (alle verletzt) sowie Daniel Steiner, Abplanalp und Glauser (alle krank). - 5. Lattenschuss Birner. - Pfosten: 11. Sprunger, 17. Rosselli-Olsen.

Sparta Prag - Växjö Lakers 4:0 (2:0, 1:0, 1:0)
12'136 Zuschauer. - SR Lemelin/Wehrli (AUT/SUI), Ondracek/Spur (CZE).
Tore: 17. Klimek (Kalina, Jaroslav Hlinka) 1:0. 31. Barinka (Uher) 2:0. 57. Jaroslav Hlinka (Pech, Klimek/Ausschluss Pelola) 3:0. 59. Vrana (Klimek, Jaroslav Hlinka) 4:0.
Strafen: je 4mal 2 Minuten.
Bemerkungen: Sparta Prag mit Pöpperle, Växjö Lakers mit Joacim Ericsson im Tor. Hinspiel 2:1. (sda)

Wunderbare Hockey-Tattoos

11.03.1979: NHL-Haudegen Randy Holt prügelt sich zu einem bis heute gültigen Rekord – 67 Strafminuten in einem einzigen Spiel

Deutschland verpasst die grosse Sensation, weil der Puck auf der Linie kleben bleibt

26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

10.10.1979: Ein gewisser Wayne Gretzky bestreitet sein erstes Spiel in der NHL – er wird sämtliche Rekorde pulverisieren

16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

28.12.1999: «La Montanara» erklingt in Berlin – Ambri krönt sich zum europäischen Champion

08.04.1980: Sie wissen nicht, was sie tun, als sich zwei Schweden als erste Hockeyspieler einen Playoff-Bart wachsen lassen

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

18.02.2006: Die «Eisgenossen» spielen kanadischer als die Kanadier und rächen sich für eine uralte Schmach

31.03.2009: Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweizer Nati gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

24.03.1936: Im längsten Hockey-Spiel aller Zeiten fällt das goldene Tor erst im 9. Drittel – um 2.35 Uhr nachts

NHL-Star Darryl Sittler stellt einen Rekord für die Ewigkeit auf

28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

Bobby Orr entscheidet mit dem «Flying Goal» den Stanley-Cup-Final

Ralph Krueger schreibt das wichtigste SMS der Schweizer Hockey-Geschichte 

Amerikas College-Boys erlegen den russischen Bären

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

22.09.2012: Rick Nash meldet sich mit einem Blitz-Hattrick in der Schweiz zurück

30.12.1981: Wayne Gretzky schafft den verrücktesten seiner Rekorde: 50 Tore in 39 NHL-Spielen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Warum unser Eishockey international inzwischen besser ist als der Fussball

Das WM-Abenteuer ist bereits in der ersten K.o.-Runde zu Ende. Wie immer. Die Eishockey-Nationalmannschaft ist besser. Weil die Fussballer nach wie vor offensive Hinterbänkler sind. Eine Polemik.

Hinkt ein Vergleich zwischen einer Fussball- und Eishockey-WM? Auf den ersten Blick ja. Weil Fussball ein globaler Sport ist. Im Eishockey ist die Weltklasse hingegen auf weniger als zehn Länder auf der nördlichen Halbkugel beschränkt.

Auf den zweiten Blick macht ein Vergleich hingegen Sinn. Denn am Ende, wenn die Titanen unter sich sind, ist es im Eishockey gleich schwierig wie im Fussball, bei einem Titelturnier weiterzukommen. Ja, die Hierarchie ist im internationalen Eishockey eher noch …

Artikel lesen