Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

NHL-Playoffs, 1. Runde

Minnesota (mit Niederreiter) – Winnipeg 6:2; Serie: 1:2

Los Angeles – Las Vegas (ohne Sbisa) 2:3; Serie: 0:3

Washington – Columbus 4:5 n.V.; Serie: 0:2

Philadelphia – Pittsburgh 1:5; Serie: 1:2

Zach Parise hält Winnipegs Superstar Patrik Laine in Schach. Bild: AP/FR51399 AP

Niederreiters Wild verkürzen Serie gegen Winnipeg – Crosby führt Penguins zum Kantersieg

16.04.18, 07:46 16.04.18, 07:58


Nino Niederreiter und seine Minnesota Wild haben sich in der 1. NHL-Playoff-Runde eindrücklich zurückgemeldet. Das Team des Bündners gewinnt das erste Heimspiel gegen die Winnipeg dank vier Toren im Mitteldrittel gleich mit 6:2 und verkürzt in der Serie auf 1:2.

Auf einen frühen Rückstand antworteten die Wild mit zwei Powerplay-Toren. Zunächst verwandelte Mikael Granlund den Nachschuss, nachdem Mikko Koivu sein Glück versucht hatte, dann wurde Zach Parise von Koivu mustergültig bedient und musste vor dem Tor nur noch den Schläger hinhalten.

Die kompletten Highlights der Partie Wild vs. Jets. Video: streamable

Den Grundstein zum Sieg legte Minnesota im Mitteldrittel, als Eric Staal nach dem 2:3-Anschlusstreffer Winnipegs mit seinem ersten Playoff-Treffer den Zwei-Tore-Vorsprung wieder herstellte. Auch Jordan Greenway und Marcus Foligno trafen danach erstmals in der Postseason und sorgten so für Minnesotas höchsten Playoff-Sieg in der Franchise-Geschichte. Keinen Skorerpunkt holte Nino Niederreiter, der 12:06 Minuten auf dem Eis stand und einmal aufs Tor schoss.

Pirouette! Was für ein Assists von Granlund ... Video: streamable

«Ovi» in Gefahr – Crosby überragend

Die Columbus Blue Jackets schlagen die Washington Capitals zum zweiten Mal in Folge nach Verlängerung. Nach dem 4:5, der zweiten Heimpleite, stehen die Capitals um Superstar Alex Owetschkin vor nächsten grossen Playoff-Enttäuschung.

Den Siegtreffer für die Blue Jackets erzielte Matt Calvert in der 13. Minute der Overtime, nachdem Washington 2:0 und 3:1 geführt hatte. Aber am Ende nützten auch Owetschkins erste beiden Playoff-Tore nichts.

Calverts Siegtreffer in der Overtime. Video: streamable

Die Highlights der Partie Capitals vs. Blue Jackets. Video: streamable

Nach der Niederlage in Spiel 2 der Serie zwischen den Pittsburgh Penguins und den Philadelphia Flyers, zeigten die Penguins beim dritten Kräftemessen wieder eine Steigerung und siegten verdient mit 5:1. Sidney Crosby verzeichnete ein Tor und drei Vorlagen, Penguins Torhüter Matt Murray hielt 26 von 27 Schüssen und Jewgeni Malkin sorgten zusammen mit Brian Dumoulin für einen NHL-Rekord. Im zweiten Drittel erhöhten sie innert 5 Sekunden von 2:0 auf 4:0.

Für Crosby war es bereits das dritte Playoff-Spiel, in dem er vier Punkte verbuchen konnte. Damit steht er bei 171 Playoff-Punkten für die Penguins (61 Tore, 110 Assist). Ihm fehlt noch ein Skorerpunkt, um den Klubrekord von Mario Lemieux zu egalisieren. 

Die Highlights der Partie Flyers vs. Penguins. Video: streamable

Vegas-Wende im Schlussdrittel

Die Vegas Golden Knights benötigen derweil nur noch einen Sieg, um in die Playoff-Viertelfinals einzuziehen. Der Liga-Neuling, der ohne den verletzten Luca Sbisa auskommen muss, feierte gegen die Los Angeles Kings den dritten Sieg.

Die Highlights der Partie Kings vs. Golden Knights. Video: streamable

Das 3:2 in L.A. sicherten Cody Eakin, James Neal und William Karlsson mit ihren Treffern zwischen der 47. und der 55. Minute. Das entscheidende 3:1 von Karlsson, im letzten Jahr Weltmeister mit Schweden, fiel 21 Sekunden nach dem 2:1. (pre/sda)

Rekordsieger Montreal und wer noch? Diese Teams haben den Stanley Cup gewonnen

Unvergessene Eishockey-Geschichten

Bobby Orr entscheidet mit dem «Flying Goal» den Stanley-Cup-Final

Ralph Krueger schreibt das wichtigste SMS der Schweizer Hockey-Geschichte 

Deutschland verpasst die grosse Sensation, weil der Puck auf der Linie kleben bleibt

NHL-Star Darryl Sittler stellt einen Rekord für die Ewigkeit auf

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

10.10.1979: Ein gewisser Wayne Gretzky bestreitet sein erstes Spiel in der NHL – er wird sämtliche Rekorde pulverisieren

18.02.2006: Die «Eisgenossen» spielen kanadischer als die Kanadier und rächen sich für eine uralte Schmach

11.03.1979: NHL-Haudegen Randy Holt prügelt sich zu einem bis heute gültigen Rekord – 67 Strafminuten in einem einzigen Spiel

08.04.1980: Sie wissen nicht, was sie tun, als sich zwei Schweden als erste Hockeyspieler einen Playoff-Bart wachsen lassen

28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

24.03.1936: Im längsten Hockey-Spiel aller Zeiten fällt das goldene Tor erst im 9. Drittel – um 2.35 Uhr nachts

28.12.1999: «La Montanara» erklingt in Berlin – Ambri krönt sich zum europäischen Champion

31.03.2009: Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweizer Nati gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

22.09.2012: Rick Nash meldet sich mit einem Blitz-Hattrick in der Schweiz zurück

30.12.1981: Wayne Gretzky schafft den verrücktesten seiner Rekorde: 50 Tore in 39 NHL-Spielen

26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

Amerikas College-Boys erlegen den russischen Bären

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Sbisa vor dem Stanley-Cup-Final: «Wir wissen, dass wir auch die Caps dominieren können»

Es ist eine kitschige Geschichte mit Luca Sbisa mittendrin. Der Zuger Verteidiger kann mit den Vegas Golden Knights als vierter Schweizer den Stanley Cup gewinnen. Die erste Finalpartie gegen die Washington Capitals findet schon in der Nacht auf morgen statt.

Bislang durften aus der Schweiz erst die Torhüter David Aebischer (2001 mit den Colorado Avalanche) und Martin Gerber (2006 mit den Carolina Hurricanes) sowie Verteidiger Mark Streit (2017 mit den Pittsburgh Penguins) den Stanley Cup in die Höhe stemmen. Dennoch würde Luca Sbisa bei einem Triumph der Golden Knights wohl für eine Premiere sorgen.

Denn das oben genannte Trio kam in den jeweiligen Finals während keiner Sekunde zum Einsatz. Sbisa dagegen ist bei Las Vegas, das seine erste NHL-Saison …

Artikel lesen