Sport

National League A, 30./32./35.46. Runde

ZSC Lions – Bern 2:3 (1:0,0:3,1:0)

Fribourg – SCL Tigers 5:3 (0:1,2:2,3:0)

Davos – Kloten 3:4 n.P. (0:2,0:0,2:1,0:0)

Lausanne – Servette 2:5 (1:3,1:0,0:2)

Biel – Zug 3:0 (0:0,1:0,2:0)

Die SCL Tigers führen in Fribourg dreimal, verlieren aber trotzdem.  Bild: PPR

Bern feiert wieder Auswärtssieg beim ZSC – herber Rückschlag für Langnau im Playoff-Kampf

Die SCL Tigers erleiden nach vier Siegen in Serie im Playoff-Rennen einen Rückschlag und verlieren ausgerechnet beim Schlusslicht Fribourg-Gottéron mit 3:5. Servette und Davos haben als fünftes und sechstes Team das Playoff-Ticket auf sicher.

14.02.17, 21:56 15.02.17, 06:37

ZSC Lions – Bern 2:3

– Der SC Bern hat einen grossen Schritt in Richtung Qualifikationssieg in der NLA gemacht. Der Titelverteidiger gewann den Spitzenkampf bei den ZSC Lions 3:2. Damit ist eine ungewöhnliche Serie weiter gegangen, setzen sich doch auch im sechsten Saisonduell dieser beiden Teams die Gäste durch.

– Im ersten Drittel liegen die Vorteile noch klar auf Seiten der Lions. Der ZSC startet äusserst schwungvoll in die Partie und erspielt sich bereits in den ersten drei Minuten durch Robert Nilsson, Roman Wick und Mike Künzle drei gute Chancen. In der 12. Minute gelingt Pius Suter nach einem kaltblütig abgeschlossenen Konter doch noch die verdiente Führung.

– Die Basis zum Sieg legen die Berner im Mitteldrittel, in dem sie dank Toren von Ramon Untersander (21.), Luca Hischier (32.) und Thomas Rüefnacht (37.) ein 0:1 in ein 3:1 verwandeln. Dem ZSC gelingt in der Folge nur noch der Anschlusstreffer durch Severin Blindenbacher (52.), obwohl er noch gute Möglichkeiten zum 3:3 besass.

– Die Berner liegen dank des sechsten Erfolges in den letzten acht Partien nun vier Punkte vor den Lions, die erstmals nach vier Siegen wieder verlieren. Da nur noch fünf Runden zu spielen sind, wird es für den ZSC äusserst schwierig, sich zum vierten Mal hintereinander den Qualifikationssieg zu sichern. Dass es diesmal wohl nicht reichen wird, liegt an der Schwäche vor heimischem Publikum. Die Lions erleiden im 22. Heimspiel der Saison die neunte Niederlage.

Wick und Blum schenken sich am Valentinstag nichts. Bild: KEYSTONE

Fribourg – SCL Tigers 5:3

– Die SCL Tigers haben im Kampf um das Playoff-Ticket eine bittere Niederlage erlitten. Ausgerechnet beim Tabellenschlusslicht Fribourg-Gottéron verlieren die Emmentaler 3:5. Der Rückstand der Langnauer auf das achtklassierte Lugano beträgt weiterhin sechs Punkte.

– Die Aufgabe für die SCL Tigers wird nun äusserst schwierig, wenn nicht gar unlösbar. Wegen der schlechteren Bilanz in den direkten Begegnungen müssen sie in den verbleibenden vier Runden sieben Punkte mehr holen als Lugano – und dies in Partien gegen das Spitzentrio Bern, ZSC Lions und Zug sowie zum Abschluss auswärts gegen Davos.

– In Freiburg sieht es für das Team von Heinz Ehlers lange Zeit nach dem fünften Sieg in Serie aus. Sven Lindemann, der kürzlich seine 1000. NLA-Partie bestritten hat, erzielt in der 11. Minute mit seinem ersten Saisontreffer das 1:0. Zwei weitere Male geht Langnau in Führung, doch Fribourg hat stets eine Antwort parat.

– Am Ende feiert Fribourg den erst zweiten Sieg aus den letzten elf Partien dank Michal Birner. Der tschechische Stürmer, der letzte Woche mit dem Nationalteam drei Partien bestritten hat, erzielt zuerst den Ausgleich zum 3:3 und lenkt danach einen Schuss von Yannick Rathgeb zum 4:3-Siegtreffer ab. In der Meisterschaft hat Birner zuletzt während neun Partien nicht getroffen.

Elo Eero zieht ab, aber Larri Leeger hat aufgepasst. Bild: KEYSTONE

Davos – Kloten 3:4 n.P.

– Der EHC Kloten feiert beim formstarken HC Davos einen überraschenden 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen. Für die zuletzt während fünf Meisterschaftsspielen sieglosen Klotener ist es ein seltenes Erfolgserlebnis im Bündnerland. Zuletzt konnten sich die Zürcher Unterländer am 21. November 2014 über einen Sieg in Davos freuen. Aber auch mit dem Sieg stehen die Chancen auf das Erreichen der Playoffs für den EHC Kloten schlecht. Bei vier ausstehenden Spielen beträgt der Rückstand auf das achtplatzierte Lugano acht Punkte.

– Lange Zeit findet das Team von Arno Del Curto gegen defensiv solide Gäste mit einem hervorragend aufspielenden Luca Boltshauser im Tor kein Rezept. Kloten geht im Startdrittel durch zwei Tore von Daniele Grassi 2:0 in Führung, fasst danach aber immer wieder Strafen und wird im Schlussabschnitt dafür bestraft. HCD-Topskorer Perttu Lindgren (in doppelter Überzahl) und Dario Simion (51.) machen innerhalb von fünf Minuten den Zweitore-Rückstand wett.

– Auf den umstrittenen 3:2-Führungstreffer von Vincent Praplan (54./ebenfalls in doppelter Überzahl) fand Davos erneut eine Antwort und glich die Partie nur 96 Sekunden später durch Robert Kousal wiederum in Überzahl aus. Das erste Penaltyschiessen der Saison verliert der HCD dann aber ohne Wenn und Aber: Während bei den Bündnern keiner der vier Schützen reüssiert, treffen auf Klotener Seite Robin Leone und Drew Shore.

Gilles Senn im Davoser Tor erwischt nicht seinen besten Abend. Bild: KEYSTONE

Lausanne – Servette 2:5

– Servette hat seinen Lauf über die Nati-Pause gerettet. Das Team von Chris McSorley gewinnt in Lausanne völlig verdient mit 5:2 und realisiert den fünften Sieg in Folge.

– Die Basis zum 15. Sieg im 28. Derby seit 2003 legen die Genfer im ersten Drittel, in dem sie 3:1 in Führung gehen. Den dritten Treffer schiesst Nathan Gerbe, der sein fünftes Tor in den letzten vier Spielen erzielt. Er steht sinnbildlich für das Hoch der Genfer, die sich nun auch rechnerisch für die Playoffs qualifiziert haben.

– In die entgegen gesetzte Richtung verläuft die Formkurve von Lausanne, das sechs seiner letzten sieben Spiele verloren hat. Das Tief der Waadtländer hat auch mit dem angeschlagenen Cristobal Huet zu tun, der nach offizieller Lesart zuletzt mehrmals geschont wurde. Gegen Servette spielt Huet zwar, sieht aber bei den ersten drei Gegentreffern wenig vorteilhaft aus.

Das erste von zwei Léman-Derbys in dieser Woche gewinnt Servette. Bild: KEYSTONE

Biel – Zug 3:0

– Biel steuert unaufhaltsam seiner vierten Playoff-Teilnahme in den letzten sechs Jahren entgegen. Gegen Zug gewinnen die Seeländer 3:0. Dabei trifft Verteidiger Dave Sutter schon wieder.

– Seit sein Wechsel von Biel zu den ZSC Lions bekannt geworden ist, läuft Verteidiger  Sutter zu Hochform auf. Beim letzten NLA-Spiel vor der Nationalmannschafts-Pause erzielte der 24-Jährige seinen ersten Saisontreffer, in der Slowakei traf er bei seinem Debüt für die Schweiz in beiden Partien und nun schiesst er gegen den EVZ das wegweisende 1:0 nach knapp 32 Minuten.

– Biel agiert defensiv äusserst solid und verdient sich den vierten Erfolg in den letzten fünf Spielen – auch wenn dieser gemessen an den Spielanteilen etwas zu hoch ausfällt. Das entscheidende 2:0 erzielte Marc-Antoine Pouliot nach 54 Minuten bei einer angezeigten Strafe gegen Zug.

– Zug scheint im Kampf um den Qualifikationssieg etwas die Luft auszugehen. Die Zentralschweizer verlieren zum dritten Mal in Folge und schiessen erst zum zweiten Mal keinen Treffer. Chancen besitzen die Zuger genügend. Sie scheitern aber immer wieder an Biels starkem Bieler Torhüter Jonas Hiller, der am Ende seinen zweiten Shutout in dieser Saison feiert.

Bieler Jubel, die Playoffs rücken näher. Bild: KEYSTONE

Die Telegramme

ZSC Lions - Bern 2:3 (1:0, 0:3, 1:0)
9689 Zuschauer. - SR Dipietro/Wiegand, Borga/Kaderli.
Tore: 12. Suter (Thoresen) 1:0. 21. Untersander (Rüfenacht, Plüss/Ausschluss Sjögren) 1:1. 32. Hischier (Arcobello) 1:2. 37. (36:00) Rüfenacht (Blum) 1:3. 52. Blindenbacher (Wick, Kenins/Ausschluss Rüfenacht) 2:3.
Strafen: je 5mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Nilsson; Arcobello.
ZSC Lions: Flüeler; Blindenbacher, Siegenthaler; Rundblad, Geering; Seger, Marti; Phil Baltisberger; Thoresen, Sjögren, Nilsson; Pestoni, Shannon, Wick; Herzog, Schäppi, Kenins; Künzle, Trachsler, Suter.
Bern: Genoni; Untersander, Blum; Jobin, Krueger; Andersson, Gerber; Kamerzin; Hischier, Arcobello, Moser; Lasch, Plüss, Scherwey; Ebbett, Gagnon, Rüfenacht; Berger, Reichert, Randegger.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Chris Baltisberger (gesperrt). Bern ohne Noreau und Bodenmann (beide verletzt). - 33. Tor von Scherwey wegen Offside aberkannt. - Timeouts: ZSC Lions (60.); Bern (60.). ZSC von 58:10 bis 59:23 und ab 59:32 ohne Goalie.

Fribourg-Gottéron - SCL Tigers 5:3 (0:1, 2:2, 3:0)
5644 Zuschauer. - SR Koch/Massy, Gnemmi/Küng.
Tore: 11. Lindemann (Pascal Berger, Elo) 0:1. 22. Sprunger (Birner) 1:1. 30. Nüssli 1:2 (Penalty). 32. Neukom (Ausschluss Mottet!) 2:2. 39. Seydoux 2:3. 45. Birner (Abplanalp) 3:3. 51. Birner (Rathgeb, Cervenka) 4:3. 60. (59:56) Cervenka (Leeger) 5:3 (ins leere Tor).
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 7mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: Sprunger; DiDomenico.
Fribourg-Gottéron: Conz; Rathgeb, Leeger; Maret, Abplanalp; Kienzle, Chavaillaz; Elsener; Sprunger, Cervenka, Birner; Fritsche, Mauldin, Neukom; Steiner, Vesce, Mottet; Neuenschwander, Chiquet, Marchon; Fuchs.
SCL Tigers: Ciaccio; Zryd, Koistinen; Huguenin, Seydoux; Weisskopf, Randegger; Currit; Elo, Macenauer, Nils Berger; DiDomenico, Albrecht, Nüssli; Kuonen, Pascal Berger, Lindemann; Dostoinow, Schirjajew, Moggi; Roland Gerber.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Bykow, Schilt, Glauser, Loichat, Rivera, Stalder, Schmutz (alle verletzt) und Picard (krank), SCL Tigers ohne Blaser, Haas, Müller, Adrian Gerber (alle verletzt), Stettler und Lashoff (beide überzählig). Kienzle nach zwei Dritteln verletzt ausgeschieden. Pfostenschuss Nils Berger (50.). Timeout SCL Tigers (51.). SCL Tigers von 58:54 bis 59:56 ohne Torhüter.

Davos - Kloten 3:4 (0:2, 0:0, 3:1, 0:0) n.P.
5329 Zuschauer. - SR Eichmann/Hebeisen, Bürgi/Kovacs.
Tore: 3. Grassi (Sanguinetti, Shore/Ausschluss Eggenberger) 0:1. 19. Grassi (Von Gunten, Shore) 0:2. 45. Lindgren (Marc Wieser, Du Bois/Ausschlüsse Sanguinetti, Sheppard) 1:2. 51. Simion (Rahimi, Walser) 2:2. 54. Praplan (Ausschlüsse Heldner, Dino Wieser) 2:3. 55. Kousal (Corvi, Lindgren/Ausschluss Praplan) 3:3.
Penaltyschiessen: Kessler -, Leone 0:1; Du Bois -, Shore 0:2; Spylo -, Praplan -; Simion -.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Davos, 10mal 2 plus 10 Minuten (Von Gunten) gegen Kloten.
PostFinance-Topskorer: Lindgren; Shore.
Davos: Senn; Kindschi, Du Bois; Heldner, Forster; Schneeberger, Paschoud; Jung, Rahimi; Spylo, Ambühl, Kessler; Marc Wieser, Lindgren, Kousal; Eggenberger, Corvi, Dino Wieser; Simion, Walser, Jörg.
Kloten: Boltshauser; Sanguinetti, Ramholt; Von Gunten, Frick; Back, Harlacher; Gähler; Grassi, Shore, Sheppard; Praplan, Cunti, Hollenstein; Genoway, Schlagenhauf, Bieber; Leone, Obrist, Kellenberger; Lemm.
Bemerkungen: Davos ohne Axelsson, Egli, Sciaroni (alle verletzt), Aeschlimann (rekonvaleszent), sowie Ruutu (überzähliger Ausländer), Kloten ohne Stoop und Weber (beide verletzt). - Pfostenschuss Schlagenhauf (43.). Timeout Davos (53.).

Lausanne - Genève-Servette 2:5 (1:3, 1:0, 0:2)
6345 Zuschauer. - SR Fischer/Stricker, Castelli/Obwegeser.
Tore: 4. Spaling (Loeffel) 0:1. 6. Walsky (Nodari) 1:1. 11. Jacquemet (Gerbe) 1:2. 18. Gerbe 1:3. 24. Genazzi (Kneubuehler) 2:3. 41. (40:52) Loeffel (Spaling/Ausschluss Danielsson) 2:4. 44. Simek (Romy, Impose) 2:5.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lausanne, 5mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Jeffrey; Spaling.
Lausanne: Huet; Gobbi, Fischer; Junland, Borlat; Genazzi, Trutmann; Nodari; Walsky, Froidevaux, Pesonen; Danielsson, Jeffrey, Ryser; Déruns, Miéville, Herren; Schelling, Kneubuehler, Augsburger; In-Albon.
Genève-Servette: Mayer; Jacquemet, Fransson; Loeffel, Mercier; Vukovic, Petschenig; Bezina; Gerbe, Almond, Spaling; Simek, Romy, Impose; Wick, Paré, Douay; Traber, Kast, Riat; Massimino.
Bemerkungen: Lausanne ohne Benjamin Antonietti, Lardi, Conz und Ledin (alle überzählig), Genève-Servette ohne Romain Chuard, Ehrhardt, Rod, Rubin (alle verletzt) und Slater (überzähliger Ausländer). Huet hält Penalty von Impose (39.).

Biel - Zug 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)
4876 Zuschauer. - SR Mollard/Vinnerborg, Huguet/Progin.
Tore: 32. Dave Sutter (Micflikier, Schmutz/Ausschluss Diem) 1:0. 54. Pouliot (Earl) 2:0 (Strafe angezeigt). 59. Earl 3:0 (ins leere Tor).
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Biel, 3mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Earl; Martschini.
Biel: Hiller; Maurer, Steiner; Dave Sutter, Lundin; Dufner, Wellinger; Hächler; Rossi, Neuenschwander, Fabian Lüthi; Schmutz, Earl, Micflikier; Tschantré, Pouliot, Pedretti; Joggi, Fabian Sutter, Wetzel; Horansky.
Zug: Stephan; Simon Lüthi, Alatalo; Morant, Diaz; Fohrler, Erni; Geisser; Klingberg, Immonen, Senteler; Martschini, Holden, Suri; Zangger, McIntyre, Lammer; Peter, Diem, Schnyder.
Bemerkungen: Bemerkungen: Biel ohne Valentin Lüthi, Fey, Haas (alle verletzt) und Rajala (überzähliger Ausländer), Zug ohne Helbling, Schlumpf, Grossmann und Marchon (alle verletzt). 500. NLA-Spiel von Diaz. Pfostenschuss Suri (8.). Zug von 58:16 bis 58:43 und von 58:49 bis 58:57 ohne Torhüter. (pre/sda)

Die Tabelle

Die grössten Dramen auf Schweizer Eis

Unvergessene Eishockey-Geschichten

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

10.10.1979: Ein gewisser Wayne Gretzky bestreitet sein erstes Spiel in der NHL – er wird sämtliche Rekorde pulverisieren

02.05.2000: In St. Petersburg schreibt ein SMS Hockeygeschichte

18.02.2006: Die «Eisgenossen» spielen kanadischer als die Kanadier und rächen sich für eine uralte Schmach

11.03.1979: NHL-Haudegen Randy Holt prügelt sich zu einem bis heute gültigen Rekord – 67 Strafminuten in einem einzigen Spiel

08.04.1980: Sie wissen nicht, was sie tun, als sich zwei Schweden als erste Hockeyspieler einen Playoff-Bart wachsen lassen

28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

24.03.1936: Im längsten Hockey-Spiel aller Zeiten fällt das goldene Tor erst im 9. Drittel – um 2.35 Uhr nachts

28.12.1999: «La Montanara» erklingt in Berlin – Ambri krönt sich zum europäischen Champion

31.03.2009: Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweizer Nati gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

22.09.2012: Rick Nash meldet sich mit einem Blitz-Hattrick in der Schweiz zurück

30.12.1981: Wayne Gretzky schafft den verrücktesten seiner Rekorde: 50 Tore in 39 NHL-Spielen

26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

Amerikas College-Boys erlegen den russischen Bären

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
9
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MeIrina1995 16.02.2017 19:31
    Highlight ZSC Lions😍
    Sie haben am Anfang echt besser gespielt und hatten mehr Torchancen als Bern. Aber es hat nicht sein sollen...
    Trotzdem gratuliere ich auch Bern für das hammer gute Spiel!
    1 0 Melden
  • Altorez 15.02.2017 14:11
    Highlight Ich hab mir jetzt gerade noch den sportaktuell-Beitrag von ZSC-Bern geschaut. Ich habe das Geühl das 1:3 von Bern (Schuss von Blum an der blauen Linie) doch ein Ablenker von Rüfenacht war und der Stock über der Latte war. Hat das hier vielleicht jemand ähnlich gesehen oder sitzt meine Fan-Brille zu fest auf den Augen? :D Naja was passiert ist, ist passiert.
    3 5 Melden
    • MARC AUREL 15.02.2017 14:20
      Highlight War kein Ablenker von Rüfi! Fan-Brille abziehen. 😉
      6 2 Melden
    • Altorez 15.02.2017 14:39
      Highlight Ich wollte ja andere Meinungen hören. Ich hab die Brille glaub mal mit 2 Komponenten Kleber befestigt. Geht schwer weg :)
      6 0 Melden
    • MARC AUREL 15.02.2017 16:08
      Highlight Wenn Rüfi abgelenkt hätte hätten die Zürcher sicher reklamiert wegen hoher Stock.
      5 3 Melden
  • Rumbel the Sumbel 15.02.2017 06:55
    Highlight Schade für die Tigers. Wären mir deutlich lieber in den Playoffs als die Bianco Nero oder Schneef🤔
    26 17 Melden
  • Sloping 14.02.2017 23:07
    Highlight Die letzten Spiele des EVZ wecken böse Erinnerungen an die letztjährige (Playoff-) Saison. Oder fürchtet man eine Neuauflage des Duells mit Lugano derart, dass der Qualisieg fast verschenkt wird?
    27 2 Melden
    • Socceroo04 15.02.2017 06:19
      Highlight oder liegt es einfach nur daran, dass die Zuger mit Helbling, Grossmann und Schlumpf seit mehreren Spielen auf drei wichtige Stammverteidiger verzichten müssen? Fragen über Fragen... der Eismeister weiss sicher die Antworten
      20 12 Melden
    • Dynamischer-Muzzi 15.02.2017 08:05
      Highlight Oder liegt es einfach daran, dass gerade gestern ein taktisch sehr diszipliniertes Spiel zu sehen war, bei dem Zug im entscheidenten Moment den einen Fehler zu viel gemacht hat und Biel seine Chancen genutzt hat?
      32 1 Melden

«Eine Schande fürs Hockey!» Adler Mannheim dreht kurz vor Schluss komplett durch 

Adler Mannheim scheidet in der Champions Hockey League im Achtelfinal aus und präsentiert sich dann als miserabler Verlierer. Mehrere unsportliche Aktionen bescheren dem deutschen Vertreter eine Strafenflut und einen Shitstorm in den sozialen Medien. Mittendrin: der frühere Nati-Coach Sean Simpson.

Wüste Szenen im Champions-Hockey-League-Spiel zwischen der schwedischen Mannschaft Brynäs IF und dem deutschen Vertreter Adler Mannheim. Die Schweden setzen sich mit 2:1 durch und können somit das Achtelfinal-Duell für sich entscheiden. 

Die Schlussphase ist hitzig und kurz vor dem Ende brennen Adler Mannheim, dem Team des früheren Nati-Coachs Sean Simpson, die Sicherungen komplett durch:

Bereits der Check an Brynäs' Nummer 31 hinter dem Tor ist in einem Graubereich. Der grösste Übeltäter …

Artikel lesen