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Der neue Schweizer Eishockeynationaltrainer Glen Hanlon praesentiert sich vor einer wehenden Schweizer Fahne anlaesslich einer Medienkonferenz auf dem Schiff MS Albis, einem Schiff der Zuercher Schifffahrtsgesellschaft, auf dem Zuerichsee am Dienstag, 27. Mai 2014. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Das Nati-Schiff muss sich einen neuen Captain suchen: Trainer Glen Hanlon darf nicht mehr an Bord sein.
Bild: KEYSTONE

Glen Hanlon nicht mehr Schweizer Nati-Trainer – Felix Hollenstein übernimmt die Nati per sofort

Swiss Ice Hockey hat den Vertrag mit Glen Hanlon aufgelöst. Die Trennung vom Nationaltrainer erfolge in gegenseitigem Einvernehmen, heisst es. Ad interim übernimmt die Klotener Legende Felix Hollenstein die Nati.



Gemäss einer Mitteilung waren einerseits familiäre Gründe Hanlons für den Entscheid ausschlaggebend. «Als bekennender Familienmensch musste ich leider feststellen, dass die Distanz zu meiner Familie in Übersee auf Dauer zur Belastung wurde», lässt sich der Kanadier Hanlon zitieren.

Hinzu kommt aber auch, dass sich der Verband und sein Nationaltrainer «in verschiedene Richtungen bewegen», wie es Verbands-CEO Florian Kohler ausdrückt. Seit der WM in Prag und der entsprechenden Analyse habe man dies festgestellt. Hanlon sagt dazu: «Mir wurde bewusst, dass aufgrund der unterschiedlichen Vorstellungen der Zusammenarbeit eine Vertragsauflösung der richtige und einzige Weg ist.»

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Hollenstein ist nur als Übergangslösung vorgesehen

Glen Hanlon hatte im Mai 2014 die Nachfolge von Sean Simpson angetreten. Er führte die A-Nationalmannschaft an der A-WM 2015 in Prag in die Viertelfinals. Zuvor war er Headcoach von Weissrussland und der Slowakei.

Fürs Erste übernimmt nun Felix Hollenstein, der langjährige Stürmer und Trainer der Kloten Flyers, die Schweizer Nationalmannschaft. «Mit ihm haben wir einen kompetenten und fähigen Coach an Bord, der unsere Nationalmannschaft an den Deutschland-Cup führen wird», so Raeto Raffainer, bei Swiss Ice Hockey für die Nationalteams zuständig. «Wir sind mit Hollenstein an der Bande sehr gut aufgestellt. Für die mittel- und langfristige Planung lassen wir uns Zeit.» (ram)

Zum Ruecktritt von Trainer Felix Hollenstein (Kloten);18.11.2014; Kloten; Eishockey NLA - Kloten Flyers - SC Bern; Trainer Felix Hollenstein (Kloten) (Andy Mueller/freshfocus)

Felix Hollenstein ist nach seiner Entlassung in Kloten zurück an der Bande.
Bild: freshfocus

12 kurze Eishockey-Witze

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    Alle Leser-Kommentare
  • David.portmann 11.10.2015 11:38
    Highlight Highlight Der wohl grösste Nationaltrainer der letzten Jahre ist in Fribourg. Bykov wäre wohl eine super Lösung, jedoch denke ich, dass er keine Chance hat, da die Verbandsgeneräle nun jemanden wollen der Deutsch spricht. Bykov kann nur französisch und englisch.
  • Amboss 09.10.2015 21:33
    Highlight Highlight Also ich verstehe das Urteil von Herrn Zaugg nicht
    Hanlon hat seine Sache soweit gut gemacht.
    Und wie kommt Herr Zaugg darauf, Herr Hollenstein so viel Kompetenz zuzuschreiben?
    Als Trainer hat im Gegensatz zu Hanlon wirklich nix erreicht.
    Er war ein wirklich chaotischer Trainer...

    Nein, der Abstieg ist unter Hollenstein wahrscheinlicher als unter Hanlon
    • daenu 09.10.2015 23:44
      Highlight Highlight Null check hä? Hanlon war ein Witz!
    • Amboss 10.10.2015 03:23
      Highlight Highlight Nee, der Verband ist ein Witz:
      - stellt einen Trainer an, ohne ihm eine Chance zu geben
      - ersetzt ihn durch einen schlechter qualifizieren und erfolgloseren...
    • MARC AUREL 10.10.2015 12:21
      Highlight Highlight Also sooo schlecht ist Hanlon gar nicht wie viele behaupten.. Auf jedenfalls klar besser als Hollenstein in jeder beziehung.
  • Wip84 09.10.2015 20:20
    Highlight Highlight Alles daran setzen, dass wir Slawa Bykow als Nati-Coach empfangen dürfen!
  • Darkside 09.10.2015 20:10
    Highlight Highlight Jetzt müssen wir nur noch Petkovic loswerden, dann besteht wieder eine Chance auf taugliche und sympathische Nationaltrainer der beiden wichtigsten Sportarten.
  • Toastbrot 09.10.2015 19:40
    Highlight Highlight Benoit Laporte ist ab Dezember zu haben.
  • Sapere Aude 09.10.2015 18:51
    Highlight Highlight Lese ich da zwischen den Zeilen, dass Hollenstein evtl nur eine Übergangslösung ist, bis Arno kommen kann?
    • Tikkanen 09.10.2015 19:21
      Highlight Highlight Arno ist ein immer noch ein Hockeyjunkie. Er braucht die Arbeit mit dem Team 24/7. Der wird nie Natitrainer, oder nur in Kombination mit einem Klubamt. Dies ist aber heutzutage kaum mehr möglich.
  • manolo 09.10.2015 17:54
    Highlight Highlight jaja so arbeiten unsere Berner im verband! chumi nid hüt, chumeni morn!
  • goldmandli 09.10.2015 17:15
    Highlight Highlight Gut so. ob holenstein der richtige Nachfolger ist, wage ich zu bezweifeln. Viel absurder als unter Hanlon wirds aber schon nicht werden.
  • Staal 09.10.2015 17:11
    Highlight Highlight dafür hat der Verband ( geführt von alten Berner )jetzt 5 Monate gebraucht. Wen holen sie wohl jetzt? EVZ Halbfinale gen de Shedden? :D
  • Schreiberling 09.10.2015 16:40
    Highlight Highlight Das nenn ich mal einen Knall. Dass man beim Verband nicht gerade glücklich war über Hanlons Leistung an der WM war ja bekannt. Dennoch hätte ich nicht so schnell mit einer Entlassung gerechnet.

    Fige ist sicherlich keine schlechte Wahl. Er kennt unser Eishockey so gut wie sonst selten einer. Er gilt allerdings auch nicht als sonderlich autoritär. Aber vielleicht hilft gerade das bei der Zusammenarbeit mit dem Verband.
    • 123und456 09.10.2015 16:54
      Highlight Highlight Naja, als Trainer war Fige bis jetzt ziemlich mittelmässig unterwegs. Kenntnisse vom CH-Hockey sind sicher wichtig, reichen aber noch lange nicht aus.
    • tösstaler 09.10.2015 17:15
      Highlight Highlight Hollenstein und Simpson könnten ja die Jobs tauschen ... ;-)
  • Herr Noergler 09.10.2015 16:33
    Highlight Highlight Vom Regen in die Traufe.

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