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Rappi schlägt Olten und ist neuer Leader – Chaux-de-Fonds mit spektakulärer Wende



Rapperswil-Jona ist neuer Leader der Swiss League. Die Lakers gewannen das Spitzenspiel in Olten 3:1 und profitierten davon, dass der bisherige Tabellenführer Winterthur gegen La Chaux-de-Fonds nach einer spektakulären Wende 4:5 nach Verlängerung verlor.

Die Lakers fügten Olten die erste Saisonniederlage zu. Der Sieg der clever agierenden St. Galler war zwar nicht gestohlen, die Solothurner hatten aber mehr vom Spiel. Mehr als das 1:0 von Remo Hirt (15.) schaute jedoch nicht heraus. Allein der neu verpflichtete Amerikaner Tim Stapleton vergab vier erstklassige Chancen zum 2:1.

Das rächte sich: In der 53. Minute zeichnete Routinier Sven Lindemann mit dem neunten Powerplay-Treffer der Lakers in dieser Saison für das entscheidende 2:1 verantwortlich. Die Vorarbeit leistete Dion Knelsen, der in der 33. Minute das 1:1 erzielt hatte. Nach dem 3:1 von Jan Vogel (57.) war Olten zu keiner Reaktion mehr fähig. Die Lakers, die unbedingt in die National League aufsteigen wollen, feierten im fünften Saisonspiel den vierten Sieg.

Winterthur vergab die Leaderposition gegen La Chaux-de-Fonds auf fahrlässige Art und Weise. In der 57. Minute führte das Heimteam noch 4:1. Nach dem 2:4 von Diego Schwarzenbach ersetzten die Neuenburger 36 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit Torhüter Léo Chuard durch einen sechsten Feldspieler. Fünf Sekunden danach erzielte Dominic Forget das 3:4, ehe der Kanadier 14 Sekunden später auch zum 4:4 traf. Es war für Forget das dritte Tor an diesem Abend nach dem 1:3 (50.). In der Verlängerung schoss dessen Landsmann Eric Himelfarb bereits nach 33 Sekunden das Siegtor.

Die Winterthurer scheinen in dieser Saison Garant für Spektakel zu sein. Eine Woche zuvor hatten sie gegen Thurgau ein 0:5 in ein 6:5 nach Verlängerung gedreht. Drei Tage danach unterlagen sie den GCK Lions in der Overtime, nachdem sie fünf Sekunden vor Schluss den Ausgleich zum 4:4 kassiert hatten.

Für die GCK Lions ging in Visp eine drei Partien dauernde Siegesserie zu Ende. Die neuen Amerikaner Daniel Kissel und Mark van Guilder steuerten je zwei Skorerpunkte zum 4:3-Erfolg der Walliser bei. Letzterer erzielte in der 55. Minute auf Assist von Kissel den Siegestreffer. Langenthal gab sich beim weiterhin punktelosen Biasca Ticino Rockets keine Blösse und gewann 5:0. Fünf verschiedene Spieler erzielten die Tore. (pre/sda)

Die Tabelle

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bild: screenshot srf

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Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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