Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Rappi schlägt Olten und ist neuer Leader – Chaux-de-Fonds mit spektakulärer Wende

30.09.17, 21:24 30.09.17, 22:44


Rapperswil-Jona ist neuer Leader der Swiss League. Die Lakers gewannen das Spitzenspiel in Olten 3:1 und profitierten davon, dass der bisherige Tabellenführer Winterthur gegen La Chaux-de-Fonds nach einer spektakulären Wende 4:5 nach Verlängerung verlor.

Die Lakers fügten Olten die erste Saisonniederlage zu. Der Sieg der clever agierenden St. Galler war zwar nicht gestohlen, die Solothurner hatten aber mehr vom Spiel. Mehr als das 1:0 von Remo Hirt (15.) schaute jedoch nicht heraus. Allein der neu verpflichtete Amerikaner Tim Stapleton vergab vier erstklassige Chancen zum 2:1.

Das rächte sich: In der 53. Minute zeichnete Routinier Sven Lindemann mit dem neunten Powerplay-Treffer der Lakers in dieser Saison für das entscheidende 2:1 verantwortlich. Die Vorarbeit leistete Dion Knelsen, der in der 33. Minute das 1:1 erzielt hatte. Nach dem 3:1 von Jan Vogel (57.) war Olten zu keiner Reaktion mehr fähig. Die Lakers, die unbedingt in die National League aufsteigen wollen, feierten im fünften Saisonspiel den vierten Sieg.

Winterthur vergab die Leaderposition gegen La Chaux-de-Fonds auf fahrlässige Art und Weise. In der 57. Minute führte das Heimteam noch 4:1. Nach dem 2:4 von Diego Schwarzenbach ersetzten die Neuenburger 36 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit Torhüter Léo Chuard durch einen sechsten Feldspieler. Fünf Sekunden danach erzielte Dominic Forget das 3:4, ehe der Kanadier 14 Sekunden später auch zum 4:4 traf. Es war für Forget das dritte Tor an diesem Abend nach dem 1:3 (50.). In der Verlängerung schoss dessen Landsmann Eric Himelfarb bereits nach 33 Sekunden das Siegtor.

Die Winterthurer scheinen in dieser Saison Garant für Spektakel zu sein. Eine Woche zuvor hatten sie gegen Thurgau ein 0:5 in ein 6:5 nach Verlängerung gedreht. Drei Tage danach unterlagen sie den GCK Lions in der Overtime, nachdem sie fünf Sekunden vor Schluss den Ausgleich zum 4:4 kassiert hatten.

Für die GCK Lions ging in Visp eine drei Partien dauernde Siegesserie zu Ende. Die neuen Amerikaner Daniel Kissel und Mark van Guilder steuerten je zwei Skorerpunkte zum 4:3-Erfolg der Walliser bei. Letzterer erzielte in der 55. Minute auf Assist von Kissel den Siegestreffer. Langenthal gab sich beim weiterhin punktelosen Biasca Ticino Rockets keine Blösse und gewann 5:0. Fünf verschiedene Spieler erzielten die Tore. (pre/sda)

Die Tabelle

bild: screenshot srf

Alle NLA-Absteiger seit Einführung der Zwölfer-Liga

Unvergessene Eishockey-Geschichten

Bobby Orr entscheidet mit dem «Flying Goal» den Stanley-Cup-Final

Ralph Krueger schreibt das wichtigste SMS der Schweizer Hockey-Geschichte 

Deutschland verpasst die grosse Sensation, weil der Puck auf der Linie kleben bleibt

NHL-Star Darryl Sittler stellt einen Rekord für die Ewigkeit auf

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

10.10.1979: Ein gewisser Wayne Gretzky bestreitet sein erstes Spiel in der NHL – er wird sämtliche Rekorde pulverisieren

18.02.2006: Die «Eisgenossen» spielen kanadischer als die Kanadier und rächen sich für eine uralte Schmach

11.03.1979: NHL-Haudegen Randy Holt prügelt sich zu einem bis heute gültigen Rekord – 67 Strafminuten in einem einzigen Spiel

08.04.1980: Sie wissen nicht, was sie tun, als sich zwei Schweden als erste Hockeyspieler einen Playoff-Bart wachsen lassen

28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

24.03.1936: Im längsten Hockey-Spiel aller Zeiten fällt das goldene Tor erst im 9. Drittel – um 2.35 Uhr nachts

28.12.1999: «La Montanara» erklingt in Berlin – Ambri krönt sich zum europäischen Champion

31.03.2009: Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweizer Nati gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

22.09.2012: Rick Nash meldet sich mit einem Blitz-Hattrick in der Schweiz zurück

30.12.1981: Wayne Gretzky schafft den verrücktesten seiner Rekorde: 50 Tore in 39 NHL-Spielen

26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

Amerikas College-Boys erlegen den russischen Bären

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Turist 01.10.2017 12:45
    Highlight Danke für diesen Bericht der NLB-Runde.
    29 0 Melden
    • bullygoal45 02.10.2017 06:50
      Highlight Ja genau! Auch wenn sich die Kommentare hier nicht häufen, wir lesen es 👍🏻
      16 0 Melden

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

Artikel lesen