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Lausanne-Supporter sorgen in Ambri für Chaos. Bild: TI-PRESS

Nach Ausschreitungen – muss der Lausanne HC seine Auswärtsfans neuerdings anmelden?

Die Fans des Lausanne HC fielen zuletzt durch unverantwortlichen Gebrauch von Pyros und Ausschreitungen auf, insbesondere beim Auswärtsspiel in Ambri. Nun ergreift der Verband scheinbar erstmals starke Massnahmen. 

25.01.18, 08:02 25.01.18, 08:50


Es wäre eine drastische Massnahme, um die zuletzt negativ aufgefallenen Lausanne-Fans in den Griff zu kriegen. Wie das Westschweizer Eishockeyportal «SwissHabs» schreibt, hat die Sicherheitskommission der Swiss Ice Hockey Federation (SIHF) entschieden, dass sich Fans des LHC bei jedem Auswärtsspiel ausweisen müssen.

Zudem muss der Verein der jeweiligen Heimmannschaft zwei Stunden vor der Türöffnung eine Liste überreichen, in der alle mitreisenden Lausanne-Fans aufgeführt sind. Darin müssen Vorname, Name und Geburtsdatum der jeweiligen Supporter enthalten sein. Ohne gültiges Ticket und Ausweis werden die LHC-Fans nicht mehr in die Stadien gelassen.

Solche Bilder möchte der Verband verhindern. Bild: TI-PRESS

Des Weiteren muss die Security der Waadtländer das jeweilige Heimteam bei der Kontrolle der Gästefans unterstützen. Die Sicherheitskommission warnt weiter: «Sollte sich die Situation der gewaltbereiten Fans nicht bessern, behalten wir uns das Recht vor, die LHC-Fans mit einem Videoteam zu überwachen.»

Eine offizielle Bestätigung dieser Massnahmen seitens des Verbands oder des Lausanne HC steht noch aus.

Der Gästesektor in Ambri mit Lausanne-Fans im Spiel vom 14. Januar.

Beim Spiel zwischen dem HC Ambri-Piotta und Lausanne vom 14. Januar 2018 kam es zu Ausschreitungen. Anhänger der Westschweizer zündeten immer wieder Rauchbomben und sorgten so für Verzögerungen. Nach dem Spiel gingen die Fangruppen beider Vereine aufeinander los. (abu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Switch_On 25.01.2018 13:15
    Highlight Ich als Eishockey Laie und Fussballfan sage ganz klar: Das geht nicht. Es kann nicht sein, dass eine ganze Personengruppe bestraft wird wegen ein paar Idioten.
    Kollektivstrafen bringen nichts. Das Mittelalter ist vorbei.
    4 51 Melden
  • .jpg 25.01.2018 12:04
    Highlight Bei uns Bernern wurde Lüthi damals vom Verband gezwungen mit den Fans mitzureisen und die Verantwortung über den Marsch vom Bahnhof Fribourg zum Stadion zu übernehmen. Als wir am Stadion angelangt sind, gab es ein riesen Tumult und Lüthi nahm das Megaphon und sagte allen Mitreisenden das niemand in das Stadion gelassen wird solang sie sich nicht Verhalten wie anständige Besucher.
    Hat perfekt geklappt. Der Verein soll doch Verantwortung übernehmen.
    Entweder kriegen die das in den griff oder es werden keine Gästetickets mehr an den LHC verkauft.
    35 6 Melden
  • Goon 25.01.2018 11:27
    Highlight Und? Schmeckt bitter die eigene Medizin kosten zu müssen?

    Wie man in den Wald schreit
    53 1 Melden
  • desmond_der_mondbaer 25.01.2018 11:19
    Highlight War nur eine Frage der Zeit bis die beim Fusball üblichen Ausschreittungen auch beim Eishockey auftreten. Finde es sehr sehr schade.
    15 35 Melden
  • LebeauFortier 25.01.2018 11:04
    Highlight Mein erster Gedanke: „Karma!“
    Ausgerechnet Lausanne, die gerne mal alle anderen Fans vorverurteilen und in den Käfig v1.0 steckten.

    Ihre eigenen Fans (oder ein Teil davon) bestätigen jetzt das Vorurteil der bösen Gästefans.

    Ein doppeltes Danke an Lausanne!
    (Und zwar nicht!)
    47 2 Melden
  • Ganja 25.01.2018 09:52
    Highlight zeigt wieder einmal die unfähigkeit vom verband. ich habe absolut kein mitleid mit lausanne, aber wieso man z.b. bei ambri und lugano über jahre zuschaut und nichts macht, bleibt mir ein rätsel. aber anscheinend hat lausanne keine lobby.
    18 35 Melden
    • Mimimim 26.01.2018 08:08
      Highlight Ambri bekam auch Bussen und Geisterspiele für ihre " fans" und beim Derby kam es seit 27 Jahren nie mehr zu solchen Ausschreitungen wie gegen Lausanne imfall!! Klar Klöpft es hie und da gegen LugaNO aber nieee so schlimm
      4 1 Melden
  • Eingestein 25.01.2018 09:42
    Highlight Solche Chaoten müssen rigoros von Stadien und Eishockey Umfeld fern gehalten werden. Sie gefährden Jugendliche (Kinder) die mit Fanleibchen und Schall ihre Idole spielen sehen wollen. Als Verein würde ich mich schämen eine solche Anhängerschaft zu haben. Der Verband und auch der Verein mit Polizei und Ordnungskräften sind da gefordert. Sonst machen solche unzufriedene Halunken unser Hockey Kaput.
    28 25 Melden
  • c_meier 25.01.2018 09:25
    Highlight Ich kann mich täuschen aber in Zug werden bereits seit 3-4 Jahren (evt. mehr?) die ID-Karten der Gästefans gescannt...
    So eine grosse Strafe ist das also nicht, sondern wohl bereits seit etlichen Jahren Praxis bei einigen Vereinen.
    23 24 Melden
    • Max Dick 25.01.2018 10:05
      Highlight Ja, darum gehen auch keine Fanszenen mehr nach Zug (und auch Lausanne) an die Auswärtsspiele. Ob man jetzt von 11 Auswärtsspielstätten an 2 nicht mehr gehen kann, oder an gar keine mehr, ist dann doch ein Unterschied.
      33 8 Melden
    • Santale1934 25.01.2018 10:07
      Highlight Bei einigen Vereinen? Nur beim EVZ.
      ID-Kontrollen finde ich generell das falsche Mittel. Im Falle Lausanne, empfinde ich eine solche Regelung aber eine Überlegung wert.
      Wenn der Verein und die Kurve (als Organisation) die eigenen Unruhestifter nicht in Zaun halten kann (oder will). könnte eine solche Regelung/Bestrafung durch den Verband etwas bewirken. http://E
      16 9 Melden
    • Santale1934 25.01.2018 10:09
      Highlight Nachtrag: Und Lausanne selbst scannt soweit ich weiss noch die IDs (jedoch auch nur die der Gästefans...weil eigene Fans sind ja immer brav und unschuldig)
      39 2 Melden
    • andre63 25.01.2018 10:45
      Highlight Loz verlangt auch id + foto....
      KARMA 😊
      18 1 Melden
    • DerHans 25.01.2018 12:34
      Highlight Max Dick wenn man sich von einer Kontrolle davon abhallten lässt in ein Stadion zu gehen, dann bleibt man wirklich lieber zuhause! Es gibt sehr wohl Fanszenen die zahlreich in der Bossard Arena erscheinen, bleiben die super duper hardcore Schwachmaten draussen umso besser.
      20 17 Melden
    • Raphij 25.01.2018 15:39
      Highlight Max Dick
      Hör auf solch dicken schwachsinn zu erzählen. Der Gästesektor in Zug ist sehr gut gefüllt. "Gehen keine Fanszenen nach Zug"
      11 13 Melden
    • Max Dick 25.01.2018 16:41
      Highlight 1. Gästesektor wurde pünktlich auf die Scannereinführung halbiert, damits nicht so auffällt
      2. Es gibt übers ganze einen deutlichen Rückgang, wird auch von Zuger Seite so bestätigt.
      3. Unter Fanszene verstehe ich organisierte Supporter, die Stimmung machen, etc. und nicht irgendwelche verirrten Schulklassen. Und da geht ausser Langnau glaubs niemand mehr hin.
      4. Anhand von irgendwelchen "zufällig" gewählten Bildern kann ich auch aufzeigen, dass GC mehr Zuschauer hat als Bayern München.
      21 6 Melden
  • Dynamischer-Muzzi 25.01.2018 08:54
    Highlight Erwartet man in Lausanne jetzt Mitleid falls diese Entscheidung so bestätigt wird? Wer eine Übergangshalle mit einem Fassungsvermögen von über 6000 Zuschauern baut und dort nicht mal nur einen kleinen Gästesektor errichtet, der kann von mir aus gern die nächsten 2 Jahre auch als Gast von draussen zuschauen!
    11 Teams der NLA ergeht es ja auch so wenn Lausanne Heimspiel hat. Sowas kommt sowas.....
    156 6 Melden
  • HockeyTime 25.01.2018 08:30
    Highlight Tiptop, ist ja dann fair da die Gäste in Lausanne auch nicht erwünscht sind.
    79 2 Melden
  • AlpenMaradona 25.01.2018 08:15
    Highlight Wie wäre es, wenn man gegen Lausanne einfach den Gästesektor schliessen resp. aufheben würde...so ca. für 2 Saisons...
    133 18 Melden
    • chnobli1896 25.01.2018 12:42
      Highlight Dann gehen die Gästefans auf die Tribüne und dort hat man sie nicht besser unter Kontrolle..
      2 15 Melden
  • HCAP Ducky Book 25.01.2018 08:06
    Highlight und das ist die einzige Bestrafung? Ist ja ein Witz. In Ambri gab es einmal ein Halbgeisterspiel wegen Gegenständen auf das Eis werfen.

    Und auch das Lausannepack sind Wiederholungstäter, also...
    85 22 Melden
    • spiox123 25.01.2018 08:26
      Highlight Das ist eine ziemlich harte Bestrafung. Sammelwut von Idenditäten und so können jegliche weitere Taten aufgeklärt werden.
      21 2 Melden
    • MaskedGaijin 25.01.2018 09:13
      Highlight Vorallem Ambri kann sich wirklich nicht beklagen. Als Auswärtsfan hast du dort die grösste Chance angegriffen zu werden.
      25 32 Melden
    • Max Dick 25.01.2018 09:30
      Highlight -Ich finde das jetzt die wesentlich härtere Bestrafung als ein Geisterspiel.

      -In Ambri gab es nie ein halbes Geisterspiel wegen Gegenstände aufs Eis. Falls du 2012/13 ansprichst: Die Stehplatzsperre gab es wegen wiederholtem Abbrennen von Pyromaterial. War zwar imo auch lächerlich, da die Pyros nie als Waffe genutzt wurden (im Gegensatz zu Lausanne), aber die Liga setzte damals einfach ihren Bussenkatalog durch.

      -Da Lausanne selbst die ID der Gästefans scannt, hält sich mein Mitleid in Grenzen. Ansonsten hoffe ich ja nicht, dass sowas Schule macht. Wäre das Teilende der heutigen Fankultur.
      27 3 Melden

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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