Sport
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National League A, 15. Runde

Davos – Lugano 5:0 (0:0,2:0,3:0)

Bern – Ambri 6:3 (0:2,1:1,5:0)

Servette – Fribourg 3:5 (0:1,1:2,2:2)

Kloten – Zug 3:1 (0:0,1:1,2:0)

Lausanne – SCL Tigers 4:3 (0:0,0:1,3:2,1:0) nV

ZSC Lions – Biel 6:1 (2:1, 3:0, 1:0)

Jubelnde Davoser, frustrierte Tessiner: Der HCD kennt zu Hause keine Gnade und überfährt Lugano.
Bild: KEYSTONE

Lugano schon wieder im Elend: Davos bugsiert Tessiner ans Tabellenende +++ Bern dreht Spiel gegen Ambri

Der HC Lugano kann die Partie in Davos auch ohne seinen Topskorer Damien Brunner lange Zeit ausgeglichen gestalten. Dann schlägt das Team von Arno Del Curto eiskalt zu und stösst die Tessiner ans Tabellenende. Bern hingegen dreht gegen Ambri ein bereits verloren geglaubtes Spiel.

20.10.15, 21:53 21.10.15, 10:31

Davos – Lugano 5:0

– Lugano muss mit Topskorer Damien Brunner, Janick Steinmann und Julian Walker gleich auf drei verletzte Stammkräfte verzichten – keine gute Ausgangslage, um den ersehnten Aufwärtstrend nach dem Sieg gegen Lausanne zu bestätigen. Auch die Gastgeber haben mit Félicien Du Bois und Samuel Guerra zwei neue Verletzte zu beklagen. Stattdessen setzt Trainer Arno Del Curto in der Verteidigung auf die frisch vom EV Zug verpflichteten Elite-Junioren Silvio Schmutz und Marco Forrer, die ihr Debüt in der National League A feiern.

– In einem offensiv geführten Startdrittel mit viel Spielfluss und diversen Chancen lassen die beiden Teams lediglich die Effizienz im Abschluss vermissen. Die logische Konsequenz: Keine Tore bis zur ersten Pause. Das gleiche Bild bietet sich vorerst im Mitteldrittel: Fredrik Pettersson für Lugano und Perttu Lindgren für Davos vergeben beste Möglichkeiten. Dann setzt Davos zum Doppelschlag an. Erst trifft Marc Wieser in der 33. Minute mit einem Slapshot zum 1:0, dann bedient Devin Setoguchi 40 Sekunden vor Drittelsende Mauro Jörg, der auf 2:0 erhöht. Elvis Merzlikins im Kasten der Tessiner bleibt beide Male ohne Abwehrchance.

– Und Davos kennt auch im Schlussdrittel keine Gnade. Perttu Lindgren erhöht in der 42. Minute auf 3:0. Fünf Minuten vor Schluss sorgt Mauro Jörg in Unterzahl mit dem 4:0 ins leere Tor für die endgültige Entscheidung zugunsten der Davoser. Damit nicht genug: Gregory Sciaroni lässt sich nach einer herrlichen Einzelaktion auch noch das 5:0 gutschreiben.

Lugano-Trainer Patrick Fischer kann nicht verhindern, dass seinem Team in Davos die Felle davon schwimmen.
Bild: TI-PRESS

Bern – Ambri 6:3

– Der SC Bern dreht gegen Ambri-Piotta ein bereits verloren geglaubtes Spiel dank einer Steigerung nach Spielmitte. 0:3 liegt der SCB nach 31 Minuten zurück, ehe er doch noch ins Spiel findet und am Ende 6:3 siegt.

– Als Paolo Duca in der 31. Minute den dritten Treffer für Ambri erzielt, entläd sich der Ärger der Zuschauer in der Berner PostFinance-Arena in einem gellenden Pfeifkonzert. Kaum einer der knapp 15'000 Fans – so wenig wie seit vier Jahren nicht mehr – hat da wohl noch mit einer Wende gerechnet. Doch der davor lethargisch und unkonzentriert wirkende SCB spielte die Leventiner am Ende regelrecht schwindlig.

– Trevor Smith verkürzt noch im zweiten Drittel (34.) auf 1:3, fünf weitere Torschützen – unter ihnen der neue Kanadier Derek Roy mit seinem ersten Tor im vierten Spiel – sorgen im Schlussabschnitt für den doch noch deutlichen fünften Berner Heimsieg in Folge. Bei drei der fünf Tore stehen die Berner mit einem Mann mehr auf dem Eis.

Grenzenloser Jubel beim SC Bern nach der Wende gegen Ambri.
Bild: freshfocus

Servette – Fribourg 3:5

– Der stärkere Goalie und die erheblich bessere Effizienz in der Offensive entscheiden in Genf das Westschweizer Derby zu Gunsten Fribourgs gegen Servette. Gottéron setzte sich mit 5:3 durch.

– Die Entscheidung fällt in den letzten neun Minuten und mitten hinein in die stärkste Phase Servettes während der gesamten Partie. Tristan Vauclair drückt in der 52. Minute einen Abpraller zum 4:3 für Fribourg-Gottéron über die Linie. 124 Sekunden später erhöht Killian Mottet in Überzahl mit seinem zweiten Goal im Spiel und dem fünften diese Saison auf 5:3.

– Die Torhüter zeigen unterschiedliche Leistungen. Gauthier Descloux gelangt für Genf zum fünften Mal diese Saison zum Einsatz und lässt 5 von nur 23 Schüssen auf sein Tor passieren. Für Gottéron kommt Benjamin Conz auf 37 Paraden.

Benjamin Conz sichert Fribourg als starker Rückhalt den Sieg. 
Bild: freshfocus

Kloten – Zug 3:1

– Der schlechte Saisonstart mit vier Niederlagen in den ersten fünf Partien scheint in Kloten zumindest im Moment vergessen zu sein. Gegen Zug überzeugt Kloten mit einer vor allem defensiv sehr disziplinierten und konzentrierten Leistung. Die beiden Teams liefern sich spielerisch kein Spektakel, aber eine spannende Partie, die am Ende einen verdienten Sieger findet.

– Zum Matchwinner, nebst der Klotener Defensive, avanciert der Schweizer Internationale Matthias Bieber, der als unermüdlicher Arbeiter glänzt und seine starke Leistung mit zwei Toren krönt. Erst gleicht Bieber in der 44. Minute zum 1:1 aus, eineinhalb Minuten vor dem Ende macht der Stürmer mit einem Schuss ins leere Tor alles klar.

– Zug findet nie richtig in die Partie. Den einzigen Treffer erzielt Jarkko Immonen im Powerplay (32.). Die erste Niederlage nach zuletzt drei Siegen – die erst zweite auf fremdem Eis in dieser Saison – vermag aber auch der Finne nicht zu verhindern.

Klotens Doppeltorschütze Matthias Bieber macht gegen den EV Zug den Unterschied.
Bild: KEYSTONE

Lausanne – SCL Tigers 4:3 n.V.

– Lausanne hat das Toreschiessen doch nicht verlernt. Mit 4:3 nach Verlängerung siegen die Waadtländer gegen die SCL Tigers. John Gobbi schiesst in der 64. Minute den Siegtreffer.

– Kein anderes Team hat in die Saison bisher weniger Tore erzielt als Lausanne. Und auch gegen Langnau, das dank dem ersten Saisontreffer von Sven Lindemann in der 33. Minute in Führung geht, leuchtete die Null nach 40 Minuten noch auf der Anzeigetafel. Doch dann gleicht PostFinance-Topskorer Nicklas Danielsson nach knapp 160 torlosen Minuten im Powerplay zum 1:1 aus.

– Der Treffer löst den Knoten. Juha-Pekka Hytönen (zum 2:1) und Harri Pesonen (3:3) treffen bis zum Ende des dritten Abschnitts ebenfalls. Doch weil sie für einmal defensiv nicht überzeugen, müssen die Lausanner in die Verlängerung. Dort trifft Captain Gobbi zum ersten Mal in dieser Saison. Nebst Gobbi und davor Lindemann erzielt mit Langnaus Yves Müller (zum 2:2) ein dritter Spieler seinen ersten Saisontreffer.

Captain John Gobbi sichert Lausanne in der Verlängerung den Extrapunkt.
Bild: KEYSTONE

ZSC Lions – Biel 5:1

– Der Bieler Mannschafts-Car gerät auf der A1 um Zürich in einen Unfallstau. Zweieinhalb Stunden verliert der EHC Biel auf der Anreise. Erst nach dem geplanten Spielbeginn um 19.45 Uhr und nach vier Stunden Reisezeit trifft die Mannschaft im Hallenstadion ein. Und erst um 21.05 Uhr geht es schliesslich los.

– Die komplizierte Vorbereitung erweist sich insbesondere für den Bieler Goalie Lukas Meili als nicht ideal. Nach bloss 22 Sekunden lässt er sich von Patrik Bärtschi mit einem «Buebetrickli» erwischen. Und 75 Sekunden nach der zweiten Pause kassiert Meili ein weiteres vermeidbares Gegentor. Er verliert die Scheibe aus den Augen, der 18-jährige amerikanische Jungstar Auston Matthews profitiert mit seinem zehnten Saisontor zum 3:1. In den folgenden acht Minuten erhöhen Reto Schäppi und Marc-André Bergeron auf 5:1. Bei diesem Spielstand geht auch der Arbeitseinsatz von Lukas Meili vorzeitig zu Ende.

– Der EHC Biel kommt nur Mitte des ersten Abschnitts zu vereinzelten guten Szenen. In dieser Phase gelingt Pär Arlbrandt der 1:1-Ausgleich, der allerdings nur gut drei Minuten lang Bestand hat. (dux/si)

Youngster Auston Matthews feiert gegen Biel bereits sein 10. Saisontor.
Bild: Daniela Frutiger/freshfocus

Die Tabelle

bild: txt.ch

12 kurze Witze zum Schweizer Eishockey

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Jerry_25 21.10.2015 09:21
    Highlight Matthews ist Amerikaner;) sonst hätte er nicht die Junioren Wm mit den Usa gewonnen
    2 0 Melden

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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