Sport
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National League, 37. Runde

Kloten – Lausanne 2:3nV (1:1,0:1,1:0,0:1)

Lugano – Ambri 4:2 (2:0,1:0,1:2)

EHC Kloten Stuermer Vincent Praplan, links, gegen Lausanne HC Verteidiger Jonas Junland waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Kloten und Lausanne HC am Freitag, 5. Januar 2018, in Kloten. (PPR/Patrick B. Kraemer)

Kloten kämpft gegen Lausanne. Bild: PPR

Kloten verliert Strichduell gegen Lausanne – Effizientes Lugano gewinnt im Derby

Lugano und Lausanne gelingt in der National League ein Befreiungsschlag. In den einzigen beiden Freitagsspielen feiern beide Teams einen wichtigen Sieg.



Kloten – Lausanne 2:3

Lausanne ist im Duell der beiden Sorgenkinder der Liga, die ihre Verunsicherung nicht kaschieren können, das glücklichere Team. Der Internationale Joël Vermin sorgt für die minimale Differenz. Nachdem er in der 25. Minute bereits zum 2:1 getroffen hat, doppelte er nach 75 Sekunden der Verlängerung nach.

Kloten hat viel Kampfgeist gezeigt und 40 Sekunden vor Schluss durch Tommi Santala die Overtime erzwungen. Am Ende steht man aber wie am Dienstag gegen Ambri wieder nur mit einem Punkt da. Lausanne feiert zwar den zweiten Sieg aus den letzten acht Spielen, muss sich aber dennoch über einen unnötig verlorenen Punkt ärgern.

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Die Highlights der Partie im Video. Video: YouTube/MySports

Die Klotener kommen aber auch im neuen Jahr nicht vom Fleck. In den ersten beiden Spielen 2018 verloren sie zuhause gegen den Zweit- (Ambri) und den Drittletzten. Lausanne erhält hingegen am Samstag in einem zweiten Spiel innert 24 Stunden gegen das Schlusslicht die Chance, einen Schritt aus der Krise und in Richtung Playoffs zu machen. 

EHC Kloten Stuermer Tomi Sallinen, von rechts, gegen Lausanne HC Verteidiger Matteo Nodari, Torhueter Sandro Zurkirchen und Harri Pesonen waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Kloten und Lausanne HC am Freitag, 5. Januar 2018, in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Kloten kann sich auch gegen Lausanne nicht durchsetzen. Bild: KEYSTONE

Lugano – Ambri 4:2

Ausgerechnet im Derby findet Lugano aus seiner Krise mit vier Niederlagen in Serie heraus. Die grosse Figur ist mit seiner ersten Doublette der Saison Linus Klasen. Der Schwede trifft im Startdrittel innerhalb von knapp vier Minuten zur eher schmeichelhaften 2:0-Führung. Auch im mittleren Abschnitt bietet sich den Leventinern nochmals die Chance zur Wende. Nick Plastino trifft jedoch nur den Pfosten, und wenig später erhöht Luca Fazzini in Überzahl auf 3:0.

Ambri steckt allerdings nie auf und verkürzt im Schlussdrittel zweimal auf zwei Tore Differenz. mehr liegt allerdings nicht mehr drin – trotz am Ende 46:40 Torschüssen. In erster Linie schafft es Ambri seit einem 4:3-Sieg zum Saisonauftakt nicht mehr, gegen den Erzrivalen zu skoren. In den letzten vier Spielen gelangen nur noch zusammen fünf Tore.

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Die Highlights der Partie im Video. Video: YouTube/MySports

Trotz des guten Eindrucks, den das Team unter Jungtrainer Luca Cereda hinterlässt, steht man nicht besser da als vor einem Jahr und muss sich langsam mit den Playouts anfreunden. Ambri hat von den letzten neun Spielen nur zwei gewonnen und weist auf das drittletzte Lausanne bereits sieben Punkte Rückstand auf. 

LuganoÕs goalkeeper Elvis Merzlikins, Ambri's player Elias Bianchi and LuganoÕs player Thomas Wellinger, from left, fight for the puck, during the preliminary round game of National League Swiss Championship between HC Lugano and HC Ambri Piotta, at the ice stadium Resega in Lugano, Switzerland, on Friday, January 5, 2018. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Ambri findet zu lange nicht an Merzlikins vorbei. Bild: TI-PRESS

Die Tabelle

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Bild: srf

Telegramme

Lugano - Ambri-Piotta 4:2 (2:0, 1:0, 1:2)
7200 Zuschauer (ausverkauft). - SR Stricker/Urban, Bürgi/Progin.
Tore: 8. Klasen (Bürgler, Furrer) 1:0. 12. Klasen (Brunner/Ausschluss Müller) 2:0. 34. Fazzini (Sanguinetti, Hofmann/Ausschluss Lhotak) 3:0. 48. (47:17) D'Agostini (Plastino, Taffe/Ausschluss Furrer) 3:1. 48. (47:37) Romanenghi (Cunti) 4:1. 52. Collenberg (Kubalik) 4:2.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Lugano, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Fazzini; D'Agostini.
Lugano: Merzlikins; Wellinger, Furrer; Matewa, Sanguinetti; Sartori, Chiesa; Fazzini, Lapierre, Hofmann; Bürgler, Lajunen, Klasen; Brunner, Sannitz, Bertaggia; Walker, Cunti, Romanenghi; Reuille.
Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Fora, Gautschi; Ngoy, Jelovac; Collenberg; D'Agostini, Taffe, Kubalik; Trisconi, Müller, Zwerger; Lhotak, Berthon, Lauper; Incir, Kostner, Bianchi; Mazzolini.
Bemerkungen: Lugano ohne Vauclair (krank), Ronchetti, Ulmer (beide verletzt) und Elia (U20-WM), Ambri ohne Goi (krank), Stucki, Emmerton, Pinana und Rochow (alle verletzt). Pfostenschuss Plastino (32.). Timeout Ambri (58.). Ambri ab 57:41 ohne Goalie.

Kloten - Lausanne 2:3 (1:1, 0:1, 1:0, 0:1) n.V.
4565 Zuschauer. - SR Koch/Salonen (FIN), Duarte/Küng.
Tore: 3. Froidevaux (Jeffrey/Ausschluss Schlagenhauf) 0:1. 5. Bozon (Abbott/Ausschluss Miéville) 1:1. 25. Vermin (Pesonen, Genazzi) 1:2. 60. (59:20) Santala (Sallinen, Hollenstein) 2:2 (ohne Goalie). 62. (61:15) Vermin (Pesonen) 2:3.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Kloten, 2mal 2 plus 5 (Schelling) Minuten plus Spieldauer (Schelling) gegen Lausanne.  
PostFinance-Topskorer: Praplan; Jeffrey.
Kloten: Boltshauser; Stoop, Von Gunten; Bäckman, Back; Ramholt, Kellenberger; Harlacher; Praplan, Santala, Hollenstein; Bozon, Trachsler, Sallinen; Grassi, Schlagenhauf, Abbott; Marchon, Bieber, Bader; Obrist.
Lausanne: Zurkirchen; Borlat, Junland; Fischer, Genazzi; Schelling, Frick; Nodari; Ryser, Jeffrey, Danielsson; Antonietti, Vermin, Pesonen; Zangger, Froidevaux, Herren; Conz, Miéville, In-Albon; Kneubuehler.
Bemerkungen: Kloten ohne Weber, Lemm, Bircher (alle verletzt) und Egli (U20-WM), Lausanne ohne Gernat (überzähliger Ausländer), Gobbi, Trutmann, Walsky (alle verletzt) Simic und Ritz (beide U20-WM). Tor von Genazzi wegen Torhüterbehinderung nicht anerkannt (28.). Pfosten-/Lattenschüsse: Santala (15.); Conz (43.). Timeout Kloten (59.). Kloten von 59:04 bis 59:20 ohne Goalie. (abu/sda)

Alle Schweizer Eishockey-Meister seit Einführung der Play-offs 1985/86

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ovolover 05.01.2018 22:29
    Highlight Highlight Tolles Derby - mit dem schlechtesten Kommentator, den ich je erdulden musste. MySports, womit hab ich den verdient?
    • Schreiberling 05.01.2018 22:37
      Highlight Highlight Was hast du gegen Basti Schwele?
    • Nummelin 05.01.2018 23:05
      Highlight Highlight Grauenhaft schlechter Kommentator. Ständig verwechselt er Spieler (nein Sannitz trägt nicht die 15, genauso wenig trägt Lapierre die 24), kennt die Namen der Spieler nicht (von der Aussprache reden wir erst gar nicht) und glaubt das Ville Lajunen in der CH spielt. Nein der ist in der KHL. Sein Bruder Jani spielt für Lugano!!! Und wir sagen in der CH auch nicht Schlagschuss oder Strafzeit etc.
    • egemek 05.01.2018 23:16
      Highlight Highlight Das mit der Aussprache ist mir beim Durchzappen auch aufgefallen. Naja, von Teleclub bin ich mir aus letzter Saison mässige Kommentatoren gewöhnt und so schlimm wie Bührer am Spenglercup wars dann auch wieder nicht. Gibt der Pfosten ein halbes Drittel lang Prognosen für seine Olympiamannschaft ab, statt das Spiel zu kommentieren...

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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